Frage von poligo, 88

Bahncard vor Ablauf online gekündigt, kündigung wurde nicht angenommen. Jetzt inkassoverfahren was soll ich tun?

Hi, Ich hatte mir dieses Jahr über den Sommer die probebahncard 25+1 bestellt und diese auch in der erforderlichen Frist online gekündigt. Dafür gab es auch ein Onlineformular in welches ich folgendes eingetragen habe:

"Bei Betreff: Kündigung der probebahncard 25 (war ein Drop-Down Menü)

Mitteilung: is ne nette idee, aber ich fahre nie bahn und kann es mir momentan nicht leisten"

Nach Ablauf der 3 Monate bekam ich dann eine schicke Rechnung von der Bahn 62 Euro für meine Bahncard 25 bezahlen soll. Dieser Betrag wird mir am 9. des Folgemonats von meinem Konto eingezogen. Ich habe sofort reagiert und ein offizielles Kündigungsschreiben und ein Entzug der Einzugsermächtigung von meinem Konto verfasst und dieses der Bahn drei Wochen vor dem Kontoeinzug zukommen lassen.

Natürlich wurde es mir abbgebucht und ich bin dann aus Wut zur Bank und habe das Geld wieder zurück buchen lassen. Der Anschließende Anruf bei der Bahn verlief dann ungefähr so:

Ich: " Warum wurde das Geld trotz Entzug der Einzugsermächtigung von meinem Konto abgebucht?"

Bahnmitarbeiter: "Es tut uns Leid, leider wurde es nicht umgetragen. Wir schicken Ihnen eine Rechnung per Mail.

Ich: " Es tut mir Lied. Ich möchte eine ordentliche Rechnung per Post bekommen, welche keine Gebühren über die Rücklastschrift enthält."

Bahnmitarbeiter: " okey"

Dann bekam ich eine Rechnung ohne Gebühren und einen Tag später eine mit Rücklastschriftgebühren. Ich habe dann einen offiziellen Brief an die deutsche Bahn geschrieben, indem Sie mir bis zu einer Deadline auf die Gebühren gutschreiben sollen. Genau am Tag dieser Deadline ruft ein Mitarbeiter der Bahn an und sagt mir, dass ich die Gebühren nicht bezahlen muss. Ich bedankte mich bei ihm und sagte ihm auch, dass ich es nächste Woche überweise. Er bestätigte dies und gebe es der Buchhaltung weiter.

Ich habe es dann in der nächsten Woche Freitags ohne Mahngebühren usw an die Bahn überwiesen. Genau vier Tage später bekomme ich vom Inkassobüro Universal group eine Rechnung per Post nach Hause, die mir die bereits bezahlte Forderung + die nicht bezahlten Mahngebühren + 60 Euro Gebühren präsentiert.

Was soll ich jetzt tun ? Alles bezahlen? dagegen vorgehen? Däumchen drehen?

Antwort
von DerHans, 88

Eine Kündigung bedarf grundsätzlich der Schriftform.

Dann ist deine Kündigung eben nicht mehr form-  fristgemäß gewesen.

Kommentar von poligo ,

Ja laut einem neuen Gerichtsbeschluss von 2014 muss jemand, der online ein Abo anbietet, auch eine online kündigung anbieten. Dies ist durch das kontaktformular gegeben und ich habe es ja auch genutzt. Nur  hab ich halt die magischen Sätze " ich kündige den vertrag" nicht verwendet da dies in meinen Augen schon im betreff gegeben war.

Danach habe ich es ja mehr oder weniger eingesehen und habe den Betrag noch vor zusendung des inkassoverfahrensbriefs an die deutsche Bahn überwiesen.(genau 5 tage)

Antwort
von poligo, 15

So Leute, sorry das ich so spät antworte, habe die Frage erst jetzt wieder entdeckt.

Ich habe bei dem Inkassobüro angerufen, diese haben mich an die DB weitergeleitet, da ich das Geld an die DB bezahlt habe.

Nach einem kurzen Anruf bei der DB wurde das Inkassoverfahren eingestellt und das Thema war gegessen.

Antwort
von ignoranterkerl, 76

zu wirr....nach der Hälfte hab ich aufgehört zu lesen...


Du magst vielleicht moralisch im Recht sein....das wird dir aber nixx nützen


Bezahl den Mist...lern daraus...Alles andere wird für dich zu teuer...glaub mir^^

Und ja...Schufa-Eintrag wird erfolgen...

Kommentar von poligo ,

Also die Rechnung abzüglich der Hauptforderung an das inkassobüro?

Kommentar von ignoranterkerl ,

Das ist kein Fall für Amateure...frag doch bitte da:

http://forum.tacheles-sozialhilfe.de/forum/write.asp

Die Antworten können auch mal nen Tag dauern...aber das gibt es sicher! kompetente Hilfe^^

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