Mein Sohn, 21, war nach Realschulabschluss und Zivildienst auf Grund eines schlechten Termins des Endes von Letzterem, mitten im Ausbildungsjahr, ein dreiviertel Jahr lehrstellendsuchend gemeldet. Bereits Anfang des Jahres hatte er allerdings ein Vorstellungsgsgespräch und anschließend auch eine Zusage von einer Fachschule. Wichtig dabei: Er hatte während des Gesprächs ausdrücklich gefragt (da die Schule eine kostenpflichtige Ersatzschule ist), ob die Ausbildung zum Sozialassistenten dort Schüler - BaFög- fähig sei. Die Antwort war "ja". Auch in ihren Werbebroschüren behauptet die Schule das, dieser Punkt ist also unbestritten. Nun erhielten wir, zwei Tage vor Ausbildungsbeginn, die Mitteilung der BaFögstelle, die Ausbildung sei NICHT förderfähig, der entsprechende Antrag daher abgelehnt. Wohlgemerkt, nicht der Anspruch meines Sohnes auf Schüler-BaFög wird bestritten, sondern die Zulassung des Lehrgangs zur Förderung. Ich bin nicht in der Lage, meinem Sohn die Ausbildung (plus Fahrgeld) 100% allein zu bezahlen, vor allem, da ich selbst in Kürze eine Weiterbildung beginne. Das heißt, dass er sich nun wohl in zwei Tagen, statt auf die Schulbank, wieder aufs Arbeitsamt setzt, um sich erneut lehrstellensuchend zu melden. Ich bin am Ende mit meinem Latein und für jeden Rat dankbar. PS: Das Lehrjahr beginnt bei uns am 6.8.
Antworten (3)
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butz1510butz1510
Bei der Bafög-Stelle anrufen und nachfragen, wo es denn klemmt. Bei der Schule anrufen, das Gleiche fragen. Kann sein, dass von der Schule aus nur der Vertrag falsch formuliert wurde und daher die Bafög-Stelle keine andere Möglichkeit hat, als abzulehnen. Wenn gar nichts geht, gibt es noch die Möglichkeit, einen Ausbildungskredit zu beantragen, weitere Infos bekommst Du beim Landesamt für Ausbildungsförderung Deines Bundeslandes.
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swallowtailswallowtail
Widerspruch einlegen. Das gleiche Problem hatte ich auch. Die Schule meiner Tochter ist förderfähig und das LRA lehnte den BAFÖG ab. Ich habe 2x dagegen widersprochen und recht bekommen.
Kommentar von
SliziaSlizia Tja, nur bezahle ich das Ganze während des laufenden Widerspruchs aus der eigenen Tasche und ob ich Recht bekomme ist völlig unklar. Das BaFögamt sieht da keine chance, es sei denn, ich zahle die zwei Jahre und habe dann "vielleicht" eine chance, mein Geld zurück zu bekommen. Das ist das Problem dabei.
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0Antwort von
SliziaSlizia
Danke Leute, danke, danke, danke. Hätte ich natürlich gleich drauf kommen können, die Stelle anzurufen, die für die Zulassungen zuständig ist und dort nachzufragen, was die eigentlich weitergereicht haben. Geklärt ist das immer noch nicht, aber die Räder mahlen gewaltig. Danke an Euch alle.
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Die BaFögstelle gab mir die Auskunft, DIESE Ausbildung (nicht aber alle anderen an der Schule), sei noch nicht für die BaFög- Förderung zugelassen, laut Anfrage beim zuständigen regionalen Amt. Die Schule selbst sagt mir seit heute morgen, dass sie zurückrufen, aber ansonsten tut sich nix. Ich habe heute bestimmt schon das Pensum für 3 normale Monate vertelefoniert, ohne weiter zu kommen.
Dann warte mal noch: wir hatten hier genau dasselbe Problem, das sich dann zum Glück in Wohlgefallen aufgelöst hat. Die Schule kann da vielleicht noch was drehen (so dass die Ausbildung doch noch zugelassen wird), denn Dein Sohn wird vermutlich kein Einzelfall sein. Hier war das Problem einzig und allein die Bezeichung des Ausbildungsganges. Es durfte nicht "Berufskolleg" heißen, sondern musste in "Technische Dokumentation, zweijährig" umgetauft werden.