Bafög-Antrag nicht rechtzeitig abgegeben, noch möglich Wohngeld zu beantragen?

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2 Antworten

Du musst nachweisen, dass du dem Grunde nach keinen Anspruch auf BAföG mehr hat, d. h. du musst einen Ablehnungsbescheid haben worausdas eindeutig hervor geht. Bedenke aber, dass du für Wohngeld ein Mindeseinkommen benötigst, d. h. 404,- Euro für den Lebensunterhalt plus mind. 80% deiner Miete.

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Wenn dein Antrag nur abgelehnt wurde weil Unterlagen / Nachweise fehlen oder kein Anspruch bestehen würde weil zu viel Einkommen / Vermögen von deinen Eltern / dir vorhanden wäre,dann hast du keinen Anspruch auf Wohngeld !

Aus deinem Ablehnungsbescheid muss hervor gehen,dass du dem Grunde nach keinen Anspruch auf Bafög - hast,weil du z.B.die Studienzeit überschritten hast.

Außerdem müsstest du selbst bei vorliegen der Anspruchsvoraussetzung ein Mindesteinkommen von 80 % deines Bedarfes nach dem SGB - ll erzielen,also von dem was dir bei vollem ALG - 2 oder besser Hartz - 4 zustehen würde.

Das wären dann min. 404 € Regelsatz + deine KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) und bei dir käme dann evtl.auch noch der Beitrag für die KV - dazu,wenn du nicht in der Familienversicherung der Eltern sein könntest.

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