Frage von FunStar77, 21

Baclofen Einnahme beginnen wegen Alkohol?

Hallo. Vor zwei Monaten begann ich die Einnahme von Baclofen. Diese brach ich dann leider ab da ich kein Geld mehr für das neue Rezept hatte. Nun habe ich mir die 25er 100er Packung besorgt und will wieder beginnen um auf die richtige Dosis zu kommen um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Wie fange ich an mit welcher Dosis täglich. Bin gerade schon wieder wegen Rückfall in der Klinik und mein Arzt meinte , es ist nur noch medikamentös möglich, abstinent zu werden. Da ich über 20 Jahren Abhängigkeit übertherapiert bin.

Bitte um eure Hilfe. Vielen Dank

Antwort
von DODOsBACK, 9

Du suchst nur Ausreden!

Sorry, aber wer wirklich will, schafft es auch nach 20 Jahren. Auch ohne Pillen!

Du kannst dir ein Medikament nicht leisten, für das du ein paar Euro zuzahlen müsstest? Wenn es dir wirklich wichtig wäre, würdest du dafür sparen, Deinen PC versetzen, betteln, Flaschen sammeln oder dir einen Putzjob suchen!

Du bist "übertherapiert"? Du hast dich nie wirklich auf eine Therapie eingelassen! Wer immer nur schreit "Ihr versteht mich nicht", wenn es anfängt, wehzutun, kommt nie ans Ziel!

Du fragst HIER, während in der Klinik alle möglichen Experten um dich herumlaufen? Weil du deren Antworten nicht wahrhaben willst! Es liegt an DIR!

Genügend Menschen schaffen den Absprung auch noch nach 20, 30 oder 40 Jahren! Allerdings nur, wenn sie ihr gesamtes Leben umkrempeln, ihre Schwächen eingestehen und sich von Lebenslügen aller Art verabschieden!

Du bist nur noch dein eigenes Opfer - also warte nicht darauf, dass dich irgendwer rettet sondern nimm dein Leben endlich wieder selbst in die Hand!

Such dir Hilfe und unterstützung, aber übernimm selbst die Verantwortung für dein Leben!

  • Beantrage eine Langzeittherapie.
  • Kümmere dich von dort aus um eine neue Wohnung in einer anderen Umgebung.
  • Und um einen Job (oder eine ehrenamtliche Beschäftigung, einen Ein-Euro-Job, eine Freiwilligentätigkeit etc.).
  • Such dir eine Selbsthilfegruppe.
  • Einen "guten Hausarzt".
  • Oder (wenn du einen Termin kriegst) auch einen Psychologen

Und dann schau nicht mehr zurück, sondern trau dich, ganz neu anzufangen!

Antwort
von Miesepriem, 11

Wenn du in ärztlicher Behandlung bist, solltest du mit dem Arzt darüber reden. Wir können da wenig zu sagen.

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