Eine ältere Dame hat im Nachbarort den Tante-Emma Laden wieder aufleben lassen. Ich fahre gerne dort hin, weil sie auch selbst gemachten Kuchen und eigens gebackenes Brot anbietet. Zusätzlich wird sie von einem Bäcker beliefert. Heute erzählte sie mir, dass eine Kundin sie anzeigen will, weil sie "rausgefunden" hat, dass die Backwaren teils in der eigenen Küche zubereitet wurden. Die dame hat da nie einen Hehl draus gemacht, es war sogar mit "Hausgemacht" ausgezeichnet.
Hat sie was zu befürchten, hätte sie Bestimmtes beachten sollen (Genehmigung o.ä.)?
Danke für eure Antworten.
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

So lange sie die Auflagen des Gesundheitsamtes einhält braucht sie keine Bedenken haben.

Ich kann mir das nicht vorstellen, denn auf Festen wird ja auch selbst gebackener Kuchen verkauft. Ich finde es von dieser Kundin ziemlich gemein. Was hat sie denn davon?
Ist doch immer jemand der meckern muss, wahlweise: neidisch ist, nix gönnt etc..
Finde ich auch sehr schade, die soll lieber froh' sein, dass sie sich zum Brötchen holen nicht ins Auto setzen muss

Sie braucht auf jeden Fall ein Gesundheitszeugnis. Aber ob sie was zu befürchten hat weiß ich nicht, leider.
Man muß sich den Zubereitungsort vom WKD abnehmen lassen!

Ich habe früher an einem Obst und Gemüsestand gearbeitet wo wir aus dem übrigen Obst Marmelade herstellten und mitverkauften.
Als das Amt eine Routinekontrolle durchführte wurden wir darauf hingewiesen das wir uns mit dem Verkauf der Marmelade strafbar machen. Dafür muß ein extra Gewerbe angemeldet und eine Küche vorgewiesen werden die dann vom Amt abgenommen wird.Außerdem durften wir es nicht Marmelade sondern Fruchtaufstrich nennen und die Inhaltsstoffe müssen haarklein deklariert sein.
So ähnlich wird es in dem von Dir geschilderten Fall auch aussehen.
Liebe Grüße,Glimmer
Leider ist das in der Tat so, dass es mit dem Gesundheitsamt Schwierigkeiten geben könnte. Und zwar muss bei der Zubereitung von Essen eine Keimfreie Fläche genutzt werden. Diese Muss zwingend aus Edelstahl sein. Ein bekannter von mir verkauft im Industriegebiet Brötchen. Dazu musste er sich inzwischen auch in einem Restaurant eine Industrieküche Stundenweise mieten.

Wenn ihre Küche genug Kühlmöglichkeiten hat, den hygienischen Anforderungen entspricht und sie ein Gesundheitszeugnis hat, sollte sie keinen Ärger bekommen. Die Transportwege zum Verkauf sollten kurz sein, wegen der Kühlkette.
Das man bei jedem Kuchenbasar selbstgemachten Kuchen von Hinz und Kunz kaufen kann ist richtig, aber dem Gesundheitsamt schon lange ein Dorn im Auge. Nicht unbegründet.
So ist es. Und da sie Eier im Kuchen verwendet, Gute Nacht !!! Die Auflagen brechen ihr das Genick !
oki also keine Eier, wegen Salmonellen nehme ich an. Also eigentlich dann auch keinen Aufschnitt, Käse etc? @ M.P. Kennst du evtl einen Link?