Es gibt fast keine Diplom-Studiengänge mehr, das Sysmtem ist in der Regel 3-Jahre Bachelor und dann 2-Jahre Master. Beim Bachelor gibt es den Bachelor of Arts, Bachelor of Science, Bachelor of Law (glaube ich) - und das waren dann auch die gängigen (wenn ich einen vergessen habe, tut es mir leid).
Psychologie ist ein Bachelor of Science - und sollte es auch sein. Es gibt auch den selteneren Bachelor of Arts in Psychologie, aber die DGP (Deutsche Gesellschaft für Psychologie) empfiehlt den B.Sc. und damit stehen späteren Zusatzausbildungen und -studien (z.B. Master und Ausbildung zum psycholog. Psychotherapeuten)nichts im Weg.
Mit dem Bachelor in Deutschland als Psychologe zu arbeiten ist theoretisch möglich, aber nur unter Anleitung eines Master - oder Diplom-psychologen, und die Frage ist, ob man das möchte. Und die Stellen muss man auch suchen - im Moment zumindest gibt es quasi keine. Vielleicht hat man als Arbeitspsychologe in großen Firmen eine Chance, aber in der Regel reicht einem das Bachelor-Studium selbst nicht aus.
Im Master kannst du Schwerpunkte etc wählen, damit bist du natürlich besser ausgebildet. Und du hast noch zwei Jahre die nicht zu unterschätzende Studentenzeit, die sich auch gut mal genießen lässt.
Also keine Angst vorm Master! Es kann sein, dass die Arbeitssituation für Bachelor-Psychologen in drei Jahren anders aussieht, aber im Moment ist mir nichts bekannt, und ich erwarte es auch fast nicht. Manchmal hab ich aber auch gern unrecht ;-)
Viel Erfolg bei deiner Entscheidung!
Nötig nicht unbedingt, aber auf jeden Fall sinnvoll. So viel länger studierst Du da nicht, dass es sich nicht lohnen würde. Du hast bestimmt nachher viel mehr Chancen