Es ist unübersichtlich geworden auf dem deutschen Bildungsmarkt. Es gibt noch die alten Studienabschlüsse, Diplom, Staatsexamen und Magister, daneben aber auch schon die neuen, Bachelor und Master. Doch was hinter den Titeln steckt, ist für viele Unternehmen nur schwer einzuschätzen.

„Im Augenblick tendieren wir eher noch dazu, Absolventen mit Diplom einzustellen“, sagt Mark Warnecke, Personalreferent des Medizintechnik-Unternehmens Berlin Heart. Es sind die Berichte über die hohe Anzahl von Studienabbrechern, Studieren im Eiltempo und gestresste Studenten, an die Warnecke bei Bachelor-Studiengängen denkt. Er lasse sich zwar von den persönlichen Qualitäten eines Bewerbers überzeugen, unabhängig davon, ob er von einer Fachhochschule oder einer Universität kommt. Doch ein Bachelor- oder auch ein Masterabsolvent muss schon nachweisen, dass er für die Position genauso qualifiziert ist, wie der Mitbewerber mit Diplom.

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