Mach dir nen groben Plan, über was du schreiben willst. Wenn dir das schon Probleme macht, machs folgendermaßen: 1.) Lies dir den Wikipediaartikel genau durch. 2.) Nimm dir einen Stapel Notizzettelchen und nen Schuhkarton und schreibe dir die Hauptpunkte (relevante Begriffe, Modelle, Theorien, etc) auf diese Zettelchen. Jedes auf einen. 3.) Versuche die Zettel in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. 4.) Nummeriere sie. Das wird in etwa deine Gliederung. Baue aber auf jeden Fall noch einen Teil ein, in dem du auf Arbeitnehmerüberlassung im ganz speziellen Fall der aktuellen Wirtschaftskrise eingehst. Baue außerdem eine Marktbetrachtung (in deinem Fall Übersicht über die Top-X der Personalleasingfirmen. Gehe außerdem auf Projektmitarbeiter-Vermittlungsfirmen (mir ist im Moment kein besseres Wort eingefallen) ein). Versuch beide "Zusatzthemen" ebenfalls in kleine Informationshäppchen zu zerteilen und schreib sie auf die Zettelchen. Nummeriere sie ebenfalls. 5.) Denk dir eine zentrale These oder Fragestellung aus. Sowas wie: "Personalleasing - der Weg aus der Krise" 6.) Nimm den Karton mit den Zetteln und einen Laptop und geh 2-3 Abende in die Uni-Bibliothek. Such alle Bücher zusammen, die auch nur im entferntesten was mit deinem Thema zu tun haben könnten und finde für jeden deiner Notizzettel 1-2 Quellenverweise. Tipp sie sofort zusammen mit dem Zettelchen in ein leeres Word-Dokument. Schreib dir die genauen Quellenangaben raus. Je mehr verschiedene Quellen, desto besser. 7.) Die nächsten 2 Abende wirst du mit Google-News zubringen. Mit deinem Word-Dokument als Vorlage versuchst du nun gute Suchkombinationen, um Nachrichten der letzten Monate zu finden, die erstens auf dein Thema passen und zweitens geeignet sind deine These zu belegen oder zu wiederlegen. Ordne die gefundenen Quellen am besten gleich danach und schreib dir auch die Quellenangaben raus (achte auf die richtige, von deiner Uni empfohlene Art der Quellenangabe für Online-Quellen. Achte auch auf Seriösität... Bild.de macht sich nicht unbedingt sooo toll in ner Bachelor-Arbeit). Versuche dabei oft Verweise auf die Grundlagen zu setzen. 8.) Bevor du mit dem Zusammenschreiben anfängst, warte 2-3 Tage und lass mal alles sacken. Nimm dir nur jeden Tag 20 Minuten und schau schräg durch google-News zu deinem Hauptpunkten. 9.) Verfeinere jetzt deine Gliederung und übertrage sie auf ein Word-Dokument (oder Textverarbeitung deiner Wahl). Achte von Anfang an auf die richtig Verwendung von Textattributen und -stilen (Überschriften als Überschrift markieren hilft beim automatischen Inhaltsverzeichnis g). Schreibe (mit deiner Materialsammlung im Hinterkopf) an jeden Gliederungspunkt, wieviel du dazu schreiben willst. Schau wieviel Zeit du noch hast und halbiere diese. Teile diese Zeit nun auf die Gliederungspunkte auf. Diejenigen, die die aktuellsten Themen behandeln und sich deshalb vielleicht noch ändern können, legst du natürlich nach hinten (nicht dass du noch vor Abgabe der Arbeit von der Wirklichkeit überholt wirst). Ansonsten beachte natürlich die ganzen lustigen Voraussetzungen an eine Bachelor-Arbeit... richtiges Zitieren, Fußnoten, Stil, usw usf. 9.) Lass die Arbeit von so vielen Leuten wie möglich lesen. Sowohl Mitstudenten, die mit dem Thema vertraut sind, als auch Freunde, die keinen blassen Schimmer haben. Such dir auf jeden Fall auch jemanden, der sehr gut in Rechtschreibung und Grammatik ist. Gib ihnen entweder die Arbeit elektronisch mit und lass sie im Textverarbeitungsprogramm Kommentare setzen oder druck sie halt aus und gib ihnen Notizzettelchen mit. 10.) Halbiere die jetzt verbleibende Zeit nochmal und benutze diese für die Korrektur. (fahre in dieser Zeit auch mit den 20min googlenews fort... bau aber neue Entwicklungen nur noch ein, wenn sie wirklich bedeutend für deine Arbeit sind und deine These signifikant be- oder widerlegen. 11.) Lass das ganze in der erforderlichen Anzahl drucken und binden. Soll ja auch hübsch werden. :-)
Extratipp: Mach oft Backups auf verschiedene externe Medien (USB-Festplatte, USB-Sticks, brenn ne CD, schicks dir selbst per Mail, whatever.) Lieber zu viel als zu wenig.
Viel Erfolg!
Vielen, Vielen Dank für die Mühe, die du dir gemacht hast!!!! Ich bin dir sehr dankbar!