Frage von Aretha1 27.01.2012

Baby wurde ohne Wissen des Vaters zur Adoption freigegeben. Was kann er tun?

  • Hilfreichste Antwort von Jailo04 27.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Er sollte auf jedenfall sofort zum Jugendamt und zum Anwalt. Wichtig hierbei ist, da er nicht als Vater auf der Geburtsurkunde eingetragen ist... Er soll mit seinem Anwalt bei Gericht eine Vaterschaftsfeststellungsklage einreichen, um dieses erst einmal abzuklären und nachdem das abgeklärt ist und er sich als Vater herraus stellt muss er weiterhin mit dem Jugendamt zusammenarbeiten, denn sobalt der Vater feststeht kann eine Adoption nicht ohne erlaubniss des Vaters von stattengehen und er kann zusammen mit Anwalt und Jugendamt ein Umgangsrecht einfordern eventuell , wenn er die öglichkeit hat sich um das Kind zu kümmern sogar mit ganz viel Glück die Adoptions Als unrechtens erklären lassen. Jedoch muss das alles jetzt ganz schnell gehen, denn je länger das Kind in einer anderen Familie ist, umsoschwieriger wird es, das Kind evtuell wieder zu bekommen. Da hier der Schutz des Kindes greif, und es nicht gut für das Kind ist hin und her geschoben zu werden. Also sofort, am besten heute noch zum Jugendamt und zum Anwalt und die Ersten schritte einleiten. Jugendamt über Situation aufklären und mit dem Anwalt sofort die Vaterschaftsfeststellungsklage einreichen, aufgrund der Dringlichkeit am beszten mit Eilverfahren!!!!

    Ich wünsche deinem Sohn und dir viel Glück

  • Antwort von mangobaeume 27.01.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Er sollte unbedingt schnellstens zumJugendamt gehen und vielleicht laesst sich ja ueber einen DNA-Test nachweisen, dass er der Vater ist, dann hat er Rechte. Kommt vielleicht auch darauf an, ob das Kind bereits adoptiert wurde. Ob man dann so eine Adoption rueckgaengig machen kann, wiss ich nicht, aber das kann euch sicher auch das |Jugendamt sagen. Diese Frau ist ja wohl das letzte!!

  • Antwort von ToffeCaramel 27.01.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn das Kind bereits im Sep. 2011 gebohren ist, wird die Adoption wohl schon durch sein. Dann hat er gar keine Chancen mehr, da es rechtlich jetzt das Kind anderer Leute ist.

    Er kann aber beim Jugendamt vorsprechen. Diese können ihm die rechtliche Lage erklären und ihm gegebenfalls auch weiterhelfen. Evtl. werden sie auch seine Angabenin die Kindesakte mit aufnehmen, damit das Kind später, wenn es das den will, seine Wurzeln finden kann. Oder es ist eine offene Adotion, dann hat er noch bessere Chancen, dass Kind wenigstens mal zu sehen.

    Also, auf zum Jugendamt.

    Wenn ihr zum Anwalt gehen wollt, vereinbart ein Erstberatungsgespräch, das kostet meist nur 200 Euro oder ihr fragt nochmal bei einem Juraforum, z.B. Jurathek.de nach

  • Antwort von RainerRoland 27.01.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    "Ich weiss nicht, wer der Vater ist", akzeptiert keine Stelle einfach so. Da wird wiederholt nachgefragt. Er soll sich dringend da melden und sagen, dass er der Vater ist. Da warten die eigentlich nur drauf. Und dann wird da ein ganzer Prozess in Gang gesetzt. Hoffentlich ist er dann auch der Vater. Bei einer Mutter die sowas angibt bfeürchtet man ja schon fast, dass auch die Angabe gegenüber eurem Sohn nicht der Wahrheit entspricht und da mehrere in Frage kommen.

  • Antwort von BerlinerPflanze 27.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es tut mir sehr leid, aber ich kann nicht verstehen, wie eine junge Mutter so handeln kann. Sie bricht die Beziehung ab, gibt ihr Kind zur Adoption frei und meldet sich dann irgendwann, um dem Vater einen Schock zu versetzen. Sie muß damit etwas bezwecken wollen. Vermutlich gibt es nur einen Grund. Sie hat ihre Tat bereut und hofft, dass durch den Kindesvater ihre Entscheidung rückgängig gemacht werden könnte. Das würde bedeuten, dass sie einen Neuanfang mit dem jungen Mann in Erwägung zieht. Ansonsten macht das absolut keinen Sinn. Sollte das Baby bereits adoptiert worden sein, ist es zu spät. Dein Sohn tut mir leid.

  • Antwort von Upjohn 27.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Die Eltern waren nicht verheiratet und hatten eine Beziehung, aus der das Kind heraus entstanden und dann von der Frau zur Adoption freigegeben worden ist - fasse ich das richtig auf?

    Falls ja, so dürfte der Vater in der Tat so schlechte Karten gar nicht haben. Zumindest darf ihm das Besuchsrecht nicht vorenthalten werden und zwar auch dann nicht, wenn das Kind adoptiert wurde. Vermutlich ist aber bereits der Adoptionsvorgang lückenhaft bzw. anfechtbar. Das muss aber ein Anwalt beurteilen.

  • Antwort von Aretha1 27.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Danke für die bisherigen Antworten!

    Was sich die Frau dabei gedacht hat entzieht sich leider völlig meiner Kenntnis :-( Warum kommt die erst jetzt damit an? Soweit ich informiert bin, hat sie bereits ein Kind aus einer anderen Beziehung, das bei ihr lebt. Ich habe ja noch ein begrenztes Verständnis, dass sie nicht noch ein weiteres Kind alleine großziehen will. Aber da hätte man ja wohl mal früher den Mund aufmachen können! Wie gesagt, wir stehen hinter meinem Sohn und sind bereit alles für den Kleinen zu tun, sofern es sein Kind ist.

    Die Überlegung, ob das alles so wahr ist, ist mir natürlich auch schon gekommen. Ich habe meinem Sohn geraten sich an das Jugendamt zu wenden; die werden ihm da ja wohl sagen können, ob da wirklich ein Baby zur Adoption freigegeben wurde.

    Mein Sohn ist jetzt natürlich völlig durch den Wind, will aber gerne die Verantwortung für sein Kind übernehmen. Das finde ich toll! Ich hoffe, wir finden eine Lösung.

  • Antwort von ArthFe 27.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Schau mal hier rein, ein recht ähnlicher Fall:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fall_G%C3%B6rg%C3%BCl%C3%BC#Familienrecht

  • Antwort von Robin0999 27.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn das Kind inzwischen neue Eltern hat, könnt ihr gar nichts mehr machen. Außer diese neuen Eltern geben euch das Kind, was ich stark bezweifle.

  • Antwort von deryaa9178 27.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich denke man sollte nicht alles glauben was man so hört. Sie sollte erstmals beweisen, dass das Kind auch wirklich von Ihm ist...Wenns sein Kind ist zum Anwalt denn ein Vater hat auch das Recht zu wissen das er überhaupt Vater ist und sein Kind zu sehen. Bitte was ist das für eine Verantwortungslosigkeit der Dame das eigene Kind wegzugeben vorallem so tun als wäre es NUR IIHR EIGENES EIGENTUM.....das geht gar nicht!!!!!! Dazu gehören immer zwei, wie gesagt einen guten Anwalt suchen und eine Anzeige erstatten etc.

  • Antwort von Katastrofe 27.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das lässt sich nur Gerichtlich regeln,da er als Vater nicht eingegeben ist und keine Sorgerecht hat.Nehme dir ein Anwalt für Familienrecht.Er werde dir weiter sicherlich mehr helfen als wir hier.

  • Antwort von SutraftGini 27.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    hmmmm das is ja oberkacke.!!! Der Arme... Vllt ist das Kind nicht von ihm, vllt hat sie billig gelogen und dann musste das erfundene Kind schnell wieder weg..? Vllt wollte sie deinen Sohn nur nochmal den Dolch in die Rippen stoßen? Is des ne dumme Kuh alter... -.-

    Also ich würde aufm Jugendamt anrufen und die fragen was man machen kann...

  • Antwort von DonPaolo 27.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das lässt sich wohl ohne gerichtliche Anstrengung kaum noch regeln. Besser ist es hier wirklich einen Vaterschaftstest anordnen zu lassen und ggf. das Sorgerecht zu erstreiten.

    Es sei denn die Mutter lenkt nochmal ein und überlässt das Kind freiwillig dem Vater. Aber ehrlich gesagt halte ich das für ziemlich dämlich ein Kind zu bekommen, was man nicht haben will. (wenn ich das jetzt richtig verstanden habe)

  • Antwort von mimihanni 28.01.2012

    Bitte in so einem Fall auch immer überlegen, was denn das Beste für das Kind ist! Es ist verlassen worden von seiner Mutter - er hat jetzt eine Familie, die er "Mama" und "Papa" nennt! Er hat eine Bindung aufgebaut, sich eingewöhnt und will da sicher nicht wieder herausgerissen werden!

    Natürlich sehe ich auch den Vater - es ist einfach sch.... , wie mit ihm umgegangen wurde - bzw. übergangen!

    Also wenn die Adoption bereits vom Familiengericht ausgesprochen wurde, dann hat er eigentlich keine Chance mehr, das Kind rauszureißen - zum Schutz des Kindes und der neuen Familie!

    Jetzt stellt Euch mal vor - sonst müßte ja jede Adoptiv-Familie ständig mit der Angst leben, dass irgendwann mal ein leiblicher Vater vor der Tür steht und das Kind haben will!

  • Antwort von Ratgeberkoenig 27.01.2012

    Er hat die Vaterschaft also nicht anerkannt? Dann sollte er das zunächst mal tun……

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