Baby über das Wochenende zu mir holen?

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10 Antworten

Du hast ein Umgangsrecht und du entscheidest, wo und mit wem der Umgang stattfindet. Über die Umgangszeit müsst ihr euch aber einigen. Könnt ihr das nicht, musst du einen Antrag beim Familiengericht stellen.
Allerdings wirst du mit Sicherheit ein Baby nicht für ein ganzes Wochenende bekommen. Ein Baby sollte noch nicht über einen so langen Zeitraum von der Mutter (bzw der Hauptbezugsperson) getrennt werden. Ihnen fehlt die Vorstellungskraft von Gesichtern und das wäre nicht zum Wohle des Kindes. Bei Babys und Kleinkindern wird es am besten so gehandhabt, dass das Der Vater das Baby mehrmals die Woche sieht, aber nur für kürze Zeit. Z.B. 3-4 Mal pro Woche für 2 Stunden. Die Zeiten können dann mit der Zeit ausgebaut werden. Würde der Vater das Kind nur am Wochenende oder alle 2 sehen, kann ein Baby keine Bindung zu ihm aufbauen.
Ein Gericht entscheidet bei einem Baby auch so, wie oben beschrieben.

Es ist toll, dass du Bett etc hast, das wirst du aber maximal für einen Mittagsschlaf brauchen.

Du darfst das Baby (für kurze Zeit!) dann halt auch mitnehmen, sobald es dich kennt. Und das passiert um so schneller um so öfter du es besuchst und auch Aufgaben wie wickeln etc übernimmst. Bis dahin solltest du es bei der Mutter besuchen.

Und ich würde dir dringend empfehlen, dass gemeinsame Sorgerecht zu beantragen! Das bekommst du auch ohne Zustimmung der Mutter (wenn du keine Kindeswohlgefährung darstellst, wovon ich mal ausgehe.)

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Was hat die Zahlung des Unterhaltest damit zu tun . Kaufst du das Kind aus Raten?!

Nein Spaß beiseite.

Du hast als rechtlicher Vater auch ohne Sorgeberechtigung ein sog. Umgangsrecht. Die Frage ist nur wie dieses durch die sorgeberechtigte Mutter umgesetzt wird. Stellt sie sich quer bleibt nur die Hilfe des Jugendamtes und des Familiengerichtes. Die Art und Weise des Umganges ist natürlich auch vom Alter des Kindes abhängig.

Du wirst sicher einsehen, dass z.B. ein 5 Monate alter Säugling nicht ohne seine Mutter mehrere Stunden irgend wo bleibt, auch wenn du der Vater bist. Da Ihr scheinbar nicht zusammen lebt, hat die Mutter zwangsläufig eine viel stärker Bindung zu dem Kind und du hättest eh Schwierigkeiten mit dem Kind klar zu kommen (zu mindestens in der ersten Zeit) Also langsam Rantasten und erst mal Stundenweise besuchen im Beisein der Bezugsperson.

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Für Säuglinge und Kleinkinder ist kurzer häufiger Umgang angesagt.

Ein ganzes Wochenende ohne Mutter würde das Kind sehr verstören, das sollte man vermeiden.

Lieber 2-3 mal in der Woche 2 Stunden, das ist für das Alter passend.

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Kommentar von haufenzeugs
25.04.2016, 13:02

das sind umgangsmodelle die vor 20-30 jahren aktuell sind. ein umgang über das we ohne mutti verstört ein baby nicht. und der vater ist genauso bezugsperson wie oma oder mutti.

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du hast auf jeden fall schon mal ein umgangsrecht da die vaterschaft anerkannt ist. wenn die kindesmutter sich da querstellt wende dich an das örtliche jugenamt und bitteda um vermittlung.

wenn das kind bereits flaschennahrung bekommt gibt es  keinen grund warum es nicht das we beim vater verbringen sollte.

beim jugendamt kannst du auch gleich das gemeinsame sorgerecht beantragen. die kindesmutter muss dann nicht zustimmen. dann kann das gerichtlich geregelt werden. spätestens da muss - sie - dann gründe vorbringen die dagegen sprechen. diese gibt es zum glück kaum noch

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Kommentar von Menuett
25.04.2016, 08:58

Wenn das Kind nicht von Anfang an diesen langen Umgang mit dem Vater gewöhnt ist, sollte man ihm den Schock ersparen, plötzlich 2 Tage ohne Hauptbezugsperson zu verbringen.

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Viel wichtiger ist, das wenn ich mich nicht gerade ganz irre, seit einiger Zeit der Vater (sofern in Geburtsurkunde benannt) von Geburt des Kindes an genauso das Sorgerecht für das Kind hat wie auch die Mutter, was nicht immer so gewesen ist.

Was dir grundsätzlich das Recht einräumt dein Kind an gemeinsam vereinbarten Tagen zu sehen.

Sollte die Mutter dir den Kontakt zu deinen Kind verbieten, kann dies weitreichende Folgen bis zum Entzug des Sorgerechts nach sich ziehen.

In deinem Fall würde ich mich mit ihr nochmal im frieden auseinander setzen, sollte sie dann jegweligen Kontakt weiterhin verbieten - Jugendamt einschalten.

Spätestens das Jugendamt wird den gewünscht Effekt erzielen und wie oben bereits geschrieben: Sollte sie ganz quer schlagen, kann es sogar sein das sie das Kind im Falle eines Sorgerechtsstreits verliert ;)

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Kommentar von Menuett
25.04.2016, 08:56

Nein, der Vater hat nicht von Geburt an automatisch das Sorgerecht.

Umgangsrecht hat der Vater auch ohne Sorgerecht, aber halt altersgemäß.

Das Jugendamt wird den Wunsch der Mutter unterstützen.

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Ja wenn er noch ein Baby ist darf er erst ab einem gewissen Alter bei dir übernachten wenn die Mutter vorher nicht zustimmt und soweit ich wEis auch erst ab einem gewissen Alter darfSt du ihn alleine sehen.

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Kommentar von haufenzeugs
25.04.2016, 13:00

so ein unsinn. er darf das kind von anfang an ohne die mutter sehen und übernachtungen sind auch von anfang an möglich. wenn die mutter natürlich nicht stillt. ansonsten steht dem garnichts im wege. auch wechselmodelle sind von anfang an möglich.

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Denk nicht nur an dich, Denk auch an das Baby.

Natürlich hat du, Umgangsrecht vorausgesetzt, das Recht dein Baby zu sehen. Allerdings bei Säuglingen ist es nicht so einfach. Einem Baby kann man nicht einfach erklärern: Hey, das ist Papa. Der kümmert sich heute Nacht mal um dich!

Für dein Baby ist das purer Stress. Und deswegen macht man die Hü-Hott Geschichten i.d.R. auch erst nach einer Gewöhnungsphase.

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Kommentar von martinzuhause
25.04.2016, 08:47

daran gewöhnt sich auch ein baby schnell. das problem scheint hier eher die kindesmutter zu sein die das verhindern will.

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Kommentar von aprilseventh
25.04.2016, 09:03

Ja, trotzdem will es erstmal bei der Hauptbezugsperson sein. Plötzlich längere Zeit getrennt zu sein ist erstmal ein Schock. Deswegen macht man das Phasenweise....

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ob du unterhalt zahlst oder nicht oder schon gemeinsames sorgerecht hast oder nicht, spielt beim umgangsrecht überhaupt keine rolle.

wichtig ist das du das umgangsrecht einforderst. mach eine umgangsvereinbarung mit der km und wenn sie nicht stillt, dann ist es in folgendem umfang mgl.:

- 2-3 tage die woche mit einer übernachtung

- jedes zweite we von fr-so oder montag

- hälftige feiertage und ferien

- drei wochen sommerurlaub.

sollte die km sich weiterhin sperren, dann streite nicht, sondern beginn eine mediation beim jugendamt oder einer familienberatungsstelle. kommst du dort nicht weiter, dann musst du eben den umgang einklagen.

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An deiner Stelle würde ich mal in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt eine Besuchsregelung zu finden. Denn du hast das Recht, den Kontakt mit deinem Kind zu pflegen und zwar auch bei dir zu Hause.

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Kommentar von wonderfulday279
25.04.2016, 08:07

Danke für die schnelle Antwort. Sie sträubt sich aus Rache dagegen.

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Warum hat sie den das alleinige Sorgerecht. Da muss ja schon was vorgefallen sein.

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Kommentar von wonderfulday279
25.04.2016, 08:13

Weil sie das so entschieden hat - ich konnte nichts dagegen machen.

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Kommentar von FooBar1
25.04.2016, 08:14

Als Vater hast du selbstverständlich rechte. Wer hat das den genau bestimmt

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Kommentar von martinzuhause
25.04.2016, 08:14

warum muss da was vorgefallen sein? wenn sie nicht verheiratet waren hat die kindesmutter erst mal das alleinige sorgerecht

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Kommentar von FooBar1
25.04.2016, 08:16

Weil er doch sicher als Vater eingetragen

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