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Babies vegetarisch ernähren?

gefragt von VolumeVolume am 11.08.2007 um 12:12 Uhr

Eine Bekannte von mir möchte ihr Babie vegetarisch ernähren, da sie selber Vegetarierin ist. Ist das nicht ungesund für Babies? Ich meine, dass für Babies die keine Flasche mehr bekommen, Fleisch wichtige Nährstoffe wie Eisen enthält, die das Kind benötigt. Oder liege ich falsch?

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geld x 22.570 Ernährung x 15.042 Fleisch x 863 vegetarisch x 159 Babies x 36

demosthenes
beantwortet von demosthenes am 11. August 2007 14:35
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Obwohl selbst seit Jahrzehnten Vegetarier wäre ich bei Kindern und erst recht bei Babies doch sehr vorsichtig mit einer rein vegetarischen Ernährung.

Und wenn Du das versuchst, dann lass das Baby unter Hinweis auf die Ernährung wenigstens regelmässig vom Kinderarzt auf irgendwelche Mangelerscheinungen untersuchen.

Kommentar von Bd7a9717d29c5ddcab1bc175eda1e298smallVolume am 12. August 2007 23:03

Ich hab doch gar kein baby


sunshinefire
beantwortet von sunshinefire am 11. August 2007 13:33
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Ich bin selber seit 21 Jahren Vegetarier, aber ein Kind schon selber vegetarisch zu ernähren, und ihm damit die Entscheidung abzunehmen, ist unverantwortlich. Außerdem gibt es etliche Studien die dagegen sprechen es im Kleinkind-Alter zu tun. Wenn man es tut sollte man, wie bei Peggy76 beschrieben, absolut im Einklang mit dem Kinderarzt sein. Mein Arzt hat mir damals gesagt, ich war 9 Jahre alt als ich mich dazu entschied, daß manche Körper es besser verkraften als andere Vegetarier zu sein, und daß ich es Schritt für Schritt tun muss (da ich eben erst 9 war). Abgesehen einiger ignoranter und dummer Kommentare während diverser Grillfeste (so Leute muss es auch geben) habe ich nur gute Erfahrungen damit. Wie gesagt, auf jeden Fall den Arzt konsultieren. Ich persönlich würde es in dem Alter nicht raten.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 11. August 2007 12:15
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Ich habe eine gespaltene Meinung zu den Vegetariern. Ein gesunder Mix aus pflanzlichen und tierischen Nahrungsmittel mit den Grundlagen, Fette, Eiweisse und Kohlehydrate bringt insbesondere dem Baby alles was es brauch, um groß und stark zu werden und gesund und munter zu bleiben.


anonym
beantwortet von Peggy76 am 11. August 2007 13:17
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Ich habe in meinem Bekanntenkreis viele, die sich extrem bewußt ernähren und auch eineige Vegetarier. Eine davon hat das auch mit ihrem Kind durchgezogen. Die Kleine bekommt Müsli, Sojamilch und lauter son Zeug und kein Fleisch. Gut, mit 1 1/2 kann sie auch noch nihct danach verlangen. ABer sie ist dennoch so gewissenhaft, daß sie den Arzt darüber informiert hat und der checkt die Kleinne regelmäßig durch und sie ist kerngesund. Ich selber konnt das auch nicht recht glauben, aebr wenn die Ärzte so positiv darauf eingestellt sind un de Eltern gemeinsam mit dem Arzt die Ernährung gestalten, dann kann auch ich mich damit abfinden. Aber trotzdem und dennoch, wenn auch die ELtern vegatarische ernährung betreiben sehe ich keine Notwendigkeit, daß das Kind es auch tun muß. Was der eien Körper gut verträgt und vielleicht auch braucht, das muß nicht auf den kleinen Körper eines Kindes zutreffen, der noch dazu noch im Wachstum ist.


Lotusblume12
beantwortet von Lotusblume12 am 11. August 2007 12:19
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Die Menschen sind nun mal "Allesfresser" ich denke, man kann sich wenn man will vegetarisch oder veganisch ernähren, aber einem Kind im Wachstum sollte man das nicht antun. Vielleicht sollte sie sich mal mit einer Ökotrophologe/Ökotrophologin unterhalten. So einfach ein Kind ohne tierische Nahrungsmittel zu versorgen, halte ich persönlich für gefährlich. LG Lotusblume


jaguar4
beantwortet von jaguar4 am 11. August 2007 12:16
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ich kann es einfach nicht verstehen. klar kann man babys vegetarisch ernähren, man sollte das mit dem kinderarzt aber unbedingt ansprechen. aber welchen sinn soll das haben??????? wenn die mutter aus welchen gründen auch immer kein fleisch ißt, was spricht dagegen, dass ihr kind das bekommt. meiner meinung nach ist das für ein kind nicht gesund. nicht umsonst sollen kleinkinder 6 mal die woche ca. 20 gramm fleisch essen. mit dem eisen hast du recht. ich kann mir nicht vorstellen, das es andere lebensmittelquellen gibt, die das defizit ausgleichen können.

Kommentar von Bd7a9717d29c5ddcab1bc175eda1e298smallVolume am 11. August 2007 12:17

Das ist auch meine Meinung.


sternchenausdd
beantwortet von sternchenausdd am 12. August 2007 07:41
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es ist sehr schwierig und man muss ein ernährungsexperte sein, wenn man sein kind vegetarisch und dabei gesund ernähren möchte, denn gerade in der wachstumsphase brauchen die kleinen sehr viel an eiweis, eisen usw. es gibt keinen 100% ersatz für fleisch. außerdem können viele stoffe, vorallem sojaprodukte starke allergien auslösen. fleisch hingegen ist eines der ganz wenigen lebensmittel auf das kein mensch allergisch reagiert und das sollte doch zu denken geben!


solarlight
beantwortet von solarlight am 12. August 2007 17:37
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Es gibt ganze Kulturen, die Fleischlos leben. Die Lebensweise nach zB. Ayurveda können Antworten darauf geben. Fleischlose Nahrung kann den Körper vor der Belastung mit konzentrierten Schadstoffen bewahren und ist vielleicht auch eher der Natur des Menschlichen Körpers gemäß. Wichtig ist bei vegetarischer Ernährung auf Ausgewogenheit und Qualität der Nahrungsmittel zu achten. Es gibt in der Vegetarischen Küche auch Eiweißreiche oder zB Eisenreiche Zutaten. Der Menschliche Körper ist in der Lage aus der Pflanzennahrung Eiweise zu bilden. Betrachtet man das Gebiss und das Verdauungssystem des Menschen ist er überwiegend auf Pflanzennahrung aus gelegt. (Tiere, die mehr Eiweiß in Ihrer Nahrung benötigen haben Reißzähne und kaum Mahlzähne, deren Darm ist viel länger (wegen der aufwendigen Eiweisverdauung) als der eines Pflanzenfressers). Eine eher pflanzenreiche Ernährung kann ein Beitrag zum Umweltschutz (weniger Weideflächen), weniger Import von Soja aus armen Ländern bedeuten und bei sachgemäßer Handhabung die Gesundheit fördern. Wenn ich Kinder hätte würde ich Ihnen die Wahl lassen oder die Ernährungsweise meine Partnerin tolerieren - ich erwarte für meine Ernährungsweise die gleiche Toleranz. Die Hinweise von Schildkroete kann ich nur bekräftigen.

Kommentar von A1163d6a199b1aa6fa35bff0fdfd62f8smallReussi am 13. August 2007 01:22

Der Mensch war schon immer Allesfresser! Zwar lag das Hauptaugenmerk auf Früchten und Nüssen etc. aber sobald er Fleisch bekam hat er dies auch zu sich genommen. Vegetarier zu sein ist ja eine bewusste Entscheidung und somit nichts natürlich im Menschen angelegtes. Versteht mich bitte nicht falsch, jedem das seine und ich will es garnicht kritisieren wenn sich jemand vegetarisch ernährt... aber die Natur des Menschlichen Körpers wie du es schreibst ist es nicht sich fleischlos zu ernähren!

Kommentar von reflex am 23. Dezember 2008 15:59

Die bewusste Entscheidung, die du da ansprichst, ist es doch gerade, die den Menschen voran bringt! Vor ein paar hundert Jahren war es auch die Natur des Menschen einen anderen Menschen aus Ehren- oder anderen trivialen Gründen zu töten, Hexen zu verbrennen oder Sklaven zu halten. Die Weiterentwicklung des Bewusstseins, zu der auch der Verzicht auf Fleisch gehören kann, ist es doch, was den Menschen ausmacht!


anonym
beantwortet von Schildkroete am 12. August 2007 13:21
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Im ersten Lebenshalbjahr ist das Baby noch durch die vor der Geburt angelegten Eisenvorräte gut versorgt.Im 2. Lebenshalbjahr sollte bei einer vegetarischen Ernährung jede Mittagsmahlzeit 10 Gramm Hafer- oder Hirseflocken enthalten.Vitamin C fördert die Eisenaufnahme und darf bei keinem Essen fehlen Es kann über Obst oder Fruchtsaft einfach gegeben werden. Entweder rühren Sie nach dem Kochen einige Löffel Fruchtsaft, Z.B. Baby-Saft oder Orangensaft, unter das Mittagessen, oder Sie füttern "guten Essern" ein paar Löffel Obstmus als Nachtisch. Auf der Seite www.beki-bw.de gibt es eine sehr gute Broschüre zum runterladen. "Von Anfang an mit Spaß dabei" Essen und Trinken für kleine Kinder von 0-2 Jahre. Dort ist auch ein Rezept für einen vegetarischen Mittagsbrei zum selbstkochen enthalten, sowie weitere Rezepte. Wer in Baden Württemberg wohnt, kann die Broschüre über eine Beki-Fachfrau für Kinderernährung oder das Landwirtschaftsamt kostenfrei erhalten. Die Broschüre basiert auf den Richtlinien der DGE und des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund. Das Forschungsinstitut hat auch eine interessante Website. liebe Grüße Schildkroete


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