Hey, ich hab im Religionsunterricht mal von der Babelgeschichte gehört und frag mich ob das jetzt eigentlich irgendeine Bedeutung für uns heute hat. Freue mich über jede Antwort :)
Babelgeschichte
Antworten (15)
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19Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
HumpelschtilzHumpelschtilz
Ich bin (Gans poersönlich!) der Ansicht das Religionsgeschichten für uns auser nett Märchen keine Bedeutung mehr haben sollten. Wenn ma die Geschichte zurückverfolgst was dadurch angerichtet wurde un wird.
Krieg wird erst aufhören wenn die Raffgier un Machtgier von Politik un damit verschmolzene Religionen nich mehr gibt........
Aber was red ich.......... ;o))
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FrustschutzFrustschutz (Gans poersönlich!)
....die Gans persönlich?
:D
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6Antwort von
tiergartennbgtiergartennbg
Der Turmbau zu Babel hat dazu geführt das Gott die Sprachen verwirrt hat.
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Hi, eine volksetymologische Erklärung, warum es keine einheitliche Sprache gibt. Das Zikkurat zu Babylon war 77 m hoch und diente kultischen und astrologischen Zwecken. Ein Beispiel für die außerordentlich hohe Kulturstufe der Babylonier. Da im Hebräischen das Wort balal: Verwirrung bedeutet, wurde da Wort mit Babel, Babylon in Verbindung gebracht. An dem alttestamentrisch-orientalischen Märchen ist kein Deut Wahrheit. Heutzutage gibts Riesentürme (Wolkenkratzer). Abergläubige könnten im Attentat auf die World Trade Türme (9/11) ein Gottesurteil für die Vermessenheit der USA sehen? Aber das wäre wie gesagt: Aberglauben. Gruß Osmond http://www.bryceforum.de/projekt6.htm
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HumpelschtilzHumpelschtilz nu ja aber ich hätt auch kein Prob zu denken das bei'e Erbauer viele verschiedene Völkerangehörige zusammenkamen weil die da ja echte Mengen an Bauleuten brauchten. Un die hatten denn ja auch alle ihre Sprachen mit.
WTC genauso - da kam ja auch die Welt zusammen. Logo ham sie alle Englisch geschnackt als Berufssprache - aber ihre einzelnen Muttersprachen wern die deswegen doch nich total verschmettert haben. Somit kann ich mir vorstellen das inne Büros auch vieler Herren Sprachen zu hören gewesen waren. ¿ ¿
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osmondosmond Hi - WTC, könnten auch Mohikanisch (Irokesisch) gesprochen haben?? lgO http://www.lastmohawk.de/html/geschichte.html Zitat: Dank Schwindelfreiheit und Teamgeist fanden die Indianer im Stahlhochbau ihre Nische im Industriezeitalter. Kein Wolkenkratzer in Chicago, Philadelphia oder New York, bei dessen Montage nicht Irokesen beteiligt waren. Noch heute ist der "Iroquois Steelworker" ein unter Weißen wie Indianern angesehener Beruf.
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3Antwort von
KillYourTVKillYourTV
Klar. Unsere "Netztkultur" baut ja gerade am nächsten Turm zu Babel, denn -um mit den Worten einer hier seit längerem ihr Unwesen treibenden Erz-Anti-Theistin zu reden- " mit zunehmendem Wissen, zunehmender Aufklärung und einer zunehmend vernetzteren Kommunikationskultur" haben wir den Glauben an einen Gott ja schon lang nicht mehr nötig, wir Menschen, wir unschlagbar tollen, gebildeten, modernen, coolen und souveränen Menschen. Ja wir haben wirklich den Durchblick. Is doch so...
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3Antwort von
TageszufuhrTageszufuhr
Ja ich denke, es geht ja um dem Turmbau , also dass der Mensch probiert immer mehr zu erreichen, also Gott gleich zu sein. Deswegen den Turm so hoch zubauen wie nur möglich, um Gott zu erreichen. Also es geht vllt. um Macht. Höher, schneller und weiter, der Wunsch nach Perfektion
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2Antwort von
viktorelviktorel
Wir leben in "Babel" (Offb.14,8)
Das wird verkörpert von der großen "Weltkirche" (Offb.17,5) welche alle Nationen verführt (Offb.12,9; 17,5;).
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2Antwort von
ZwischentonZwischenton
Hallo - diese anschauliche Geschichte aus Sicht der JHWH-Priester ist im babylonischen Exil im 6. Jh. entstanden. Die Königreiche Israel und Juda waren überrannt und einige ihrer Bewohner nach Babylonien verschleppt worden. Damit die israeliten und Judäer sich nicht vollends mit der einheimischen Bevölkerung vermischen und ihre Identität verlieren, haben die Priester Legenden um die Entstehung des von JHWH "auserwählten Volkes" verfasst.
Darin enthalten sind der Schöpfungsmythos, der damals schon seit etwa 2500 Jahren in der Kultur der Babylonier verankert war, die Legende um den Auszug aus Ägypten, Urvater Abraham und wo weiter.
In der Tat vefügten die Babylonier über eine beachtliche Baukunst. Der besagte "Turm" könnte einer dieser für damalige Zeit gigantisches mehrstöckiges Gebäude gewesen sein. Die biblischen Ausmaße haben Archäologen nicht bestätigt. Die Sprachverwirrung könnte die Völkervielfalt und die Vielfalt der am Bau Beschäftigten wiedergeben.
Die Bissigkeit der Schilderung, die Erbauer wollten gottgleich sein und wären von JHWH dafür bestraft worden, spiegelt lediglich den Zorn der Schreiber über ihre Verschleppung wieder nach dem Motto: "Na warte, mein großer Bruder kommt und haut dir auf die Backe." Mehr ist es nicht.
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1Antwort von
Angel84Angel84
Ist es nicht tatsächlich so, dass wir uns behelfs der Sprache gegenseitig völlig verwirren? Dass uns die Worte, die jemand spricht, mehr interessieren, als das, was diesen Menschen ausmacht? Dass wir aufgrund von Worten einseitig urteilen? Dass wir uns gegenseitig nicht mehr verst-EHE-n?
Es gibt nur eine "Sprache", die die Trennung zwischen uns und die Verwirrung wieder aufheben kann und das ist die Sprache des Herzens!
Nur mit dem Herzen sieht man gut...
Turm: höher - über andere stellen - auf andere herab schauen...
Stadt: (Land) in Besitz nehmen - sich von anderen abgrenzen - der Rationalität mehr Gewicht beimessen, als dem Herzen, der Liebe und dem Mitgefühl...
Wenn das nicht ganz viel Bedeutung für uns Heute hat... was dann?!
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1Antwort von
hell11hell11
Die Sprachen zu verwirren um den den Turmbau zu Babel in den Himmel zu stoppen, war unnötig, denn die Logistik und das Wetter hätten dies sowieso unmöglich gemacht.
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1Antwort von
ugaugamannugaugamann
Es deutet auf die aus der Überheblichkeit entstandene Verwirrung der Menschheit hin. Wenn man sich die weltweiten Verständigungsprobleme unter den Völkern ansieht ist dies ein brandaktuelles Thema...
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hell11hell11 was nicht gut zu der Völkerverständigung war und viel Unheil gebracht hat.
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ugaugamannugaugamann Richtig, menschliche Überheblichkeit hat zu allen Zeiten Unheil gebracht. Gut erkannt.
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JosephSmithJosephSmith
Noah und seine Familie suchten sich einen Platz, an dem sie leben und arbeiten konnten. Ihre vielen Kinder und Kindeskinder zogen in die Welt hinaus und bevölkerten sie, wie Gott es ihnen aufgetragen hatte.
Eine Gruppe von ihnen ließ sich nach langer Wanderung in einem Tal nieder: in der Ebene Schinar, im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris im heutigen Irak.
Sie beschlossen, dort zu bleiben und eine Stadt zu errichten. „Lasst uns einen Turm bauen“, schlug einer von ihnen vor. „Ja, einen hohen Turm – so hoch, wie ihn noch niemand gesehen hat“, sagte ein anderer. Und ein dritter meinte: „Der Turm soll bis zum Himmel reichen.“
Alle waren von dieser Idee begeistert. Und einer sprach aus, was alle dachten: „Wir werden ganz groß herauskommen. Mit dem Turm machen wir uns einen Namen und werden berühmt. Kein Volk wird je an unseren Ruhm heranreichen.“
Die Menschen arbeiteten wie besessen – erfüllt vom Gedanken, berühmt zu werden. Das alles gefiel Gott nicht. Er war zornig über die Menschen im Tal, über ihre Selbstüberschätzung und ihren Hochmut.
Bisher hatten alle Menschen die gleiche Sprache gesprochen. Das sollte sich ändern. Denn Gott beschloss, die Sprache der Menschen zu verwirren. Niemand sollte mehr verstehen, was der andere sagte.
Mehr unter http://www.katholisch.de/1373.html
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WasserhutWasserhut
Hier habe ich eine sehr interessante Ausführung (nicht nur) über die Babelgeschichte gefunden.
Siehe Punkt 7: Babel und die Enstehung der Sprachen.
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Dummie42Dummie42
Im alten Babylon gab es schon jede Menge Gastarbeiter, Sklaven und Migranten, dementsprechend auch viele unterschiedliche Sprachen. Das bot den Nährboden für die biblische Geschichte vom Tumbau zu Babel und der göttlichen Strafe für die Hybris der Menschen.
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Blindi56Blindi56
Falls Du das mit der Sprachverwirrung meinst, angeblich sollen ja so die verschiedenen Sprachen entstanden sein, vorher gab es nur eine gemeinsame.
Du hast ja mal wieder so recht...
was mir grad bei diese Geburtstagsfeier von den berühmten Drehort aufgefallen is - sehr logisch heist der wunderbare Filmort mit'e unzählige verschiedenen Temperamente, Sprachen, Sichtweisen (un sogar unterschiedlichste Politregime!) BABELsberg !!