Also.Meine Freundin glaubt nicht an Gott und ist auch nicht getauft. Also meinte ich letztens aus Neugier : Warum feiert ihr Weihnachten, wenn ihr nicht an Gott glaubt ? & anstatt zu sagen : Fest der Liebe meinte sie : Wir feiern die Winter Sonnen Wende. Aber die ist doch am 21. De´zember ! Und dafür muss man doch nicht mit geschenken belohnt werden, oder ?!
Antworten (5)
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cricci Weihnachten ist ein heidnisches Fest (Heiden=alle außer juden und christen). Das hat absolut nichts mit Glauben zu tun!
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jh47xxyjh47xxy
Mal was zu Geschenken: Damit wird man nicht belohnt. Lohn erhält man für erbrachte Leistung, während man ein Geschenk einfach so bekommt. Der Lohn ist das, was man verdient. Geschenke erhält man, gerade weil man sie sich nicht verdienen kann, sozusagen als Liebes- oder Freundschaftsbeweis des Schenkenden Dir gegenüber. Und das kann zu jeder beliebigen Zeit sein, unabhängig von irgendwelchen Festen.
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SimpzonSimpzon
Zwischenfrage: Warum muss man denn an Weihnachten "mit Geschenken belohnt werden", wie du es ausdrückst?
Diese Frage
Der Tag, an dem Jesus als Mensch geboren wurde, ist unbekannt. Alte Quellen nennen Tage um den 20. Mai. Dann wurde der 6. Januar im Osten als das "Fest der Erscheinung des Herrn" (= Epiphanie oder Epiphanias; erhielt später einen anderen Inhalt) und schließlich in Rom der 25. Dezember festgelegt. Dies war ca. im vierten Jahrhundert, als sich die römische Kirche gegen die ihrer Ansicht nach Ungläubigen abgrenzen wollte und einen Tag zur Feier der Gottheit Christi einrichtete. Den ältesten Hinweis finden wir in einem Eintrag des Chronisten Filokalus, der im Jahr 354 zum 25. Dezember eintrug: "natus Christus in Betleem iudeae". Über das Datum gab es mancherlei Querelen; weil der 25. Dezember Feiertag der lange als Götter verehrten römischen Kaiser war, lehnten ihn viele ab. Hinzu kam, dass in den alten germanischen Religionen dieses Datum zu den 12 heiligen Nächten der Sonnenwende gehörte (daher stammt übrigens auch der deutsche Name Weihnachten, abgeleitet von "ze wîhen nahten") und der heidnische Festtag des unbesiegbaren Sonnengottes Mithra war.
Lange Zeit brachte der Nikolaus den Kindern am 6. Dezember die Gaben. Martin Luther verlegte die Bescherung auf Weihnachten. Der Reformator gab ihr auch eine neue Bedeutung: Die Geschenke sollten keine Belohnung mehr für braves Verhalten sein. Vielmehr dienten sie fortan als Symbol für das Geschenk, das Gott den Menschen mit seinem Sohn Jesus Christus gemacht hat und durch den wir die Vergebung unserer Sünden erfahren haben.