Frage von rxphxelx, 34

B moll = A moll?

Hallo Ich bringe mir zurzeit gitarre bei. Ich google nach den griffen, und bei B - Dur, und B - moll, bekomme ich immer den griff von A - dur und A - moll? Kann das sein? Eigentlich nicht oder?

Antwort
von werna, 5

Der Unterschied ist der Bund, in dem der Akkord gespielt wird, das grundsätzliche Griffmuster bleibt gleich.

Die meisten Barre-Griffe basieren auf den Standard-Griffen für Em/E-Dur und Am/A-Dur, nur dass sie in einem anderen Bund gespielt werden und der Zeigefinger den Sattel ersetzt.

E-Dur wird zu F-Dur, wenn man E-Dur einen Bund höher als Barre spielt.

A-Dur wird zu B-Dur, wenn man A-Dur einen Bund höher als Barre spielt.

Kommentar von rxphxelx ,

Kann man B - dur auch ohne Barre irgendwie spielen? Das kann ich eben noch nicht weil meine Finger etwas zu kurz sind

Kommentar von werna ,

Das Problem ist, dass du bei A-Dur problemlos die Leersaiten spielen kannst, weil die mit E, A und e Noten haben, die auch im A-Dur vorkommen. Zu B-Dur passen die Töne aber dummerweise überhaupt nicht. Du hast nur zwei Möglichkeiten: Entweder bei H-Dur nur die gegriffenen Saiten anschlagen (also A, D und G-Saiten im dritten Bund) und die anderen stumm lassen oder halt den Barregriff im ersten Bund, mit dem an alle Saiten auf akkordeigene Töne bringt.

Ohne dich zu kennen: Deine Finger sind nicht zu kurz. Während die ersten Griffe noch leicht zu erlernen sind stellen Barregriffe einfach nur die erste echte Herausforderung für Gitarristen dar. GuteFrage ist voll mit Anfragen, wie man denn F-Dur oder H-Dur als Nicht-Barregriff spielt, weil damit *jeder* erst einmal Probleme hat und sich wünscht, das Problem umgehen zu können.

Langfristig kommt man an Barregriffen nicht vorbei und die sind wirklich nicht unmöglich zu lernen. Irgendwann kann man die so gut dass die anfänglichen Schwierigkeiten nur noch eine Erinnerung sind, über die man später lächelt.

Zwei Tipps, die es leichter machen:

Üb die Grundakkorde E/Em A/Am so, dass du dafür *nicht* den Zeigefinger verwendest. Also E-Dur mit Ringfinger 2.Bund A-Saite, kleiner Finger 2.D-saite, Mittelfinger 1.Bund G-Saite. Damit hast du schon mal das klassische Barregriffmuster drauf, bei dem der Zeigefinger fürs Barre frei bleibt.

Wenn du jetzt den Akkord in den sechsten Bund verschiebst und als Barre greifst. (Also Barre 6. Bund, A-Saite 8.Bund, D-Saite 8.Bund, G-saite 7.Bund) hast du auch einen H-Dur-Akkord.

Barregriffe lassen sich auf den höheren Bünden leichter spielen als in den ersten paar, weil man die Saiten leichter drücken kann.

 

 

Antwort
von Kreuzzzfeuer, 13

Der Unterschied ist welchen Bund (englisch "fret") du greifst. Du kannst z.B. G-Dur nicht nur (320033) greifen, sondern auch im Barré-Griff mit (355433).

Ich denke da ist das ähnlich. A-Dur spielst du normalerweise mit (x02220) und B-Dur bzw. die deutsche Bezeichnung H-Dur mit (x24442), also um zwei Bünde verschoben.

P.S. falls dir die Schreibweise nicht geläufig ist, meint (EADGHe) welchen Bund du auf der jeweiligen Saite greifen musst.

Kommentar von werna ,

Das mit dem G-Dur war aber ein unglückliches Beispiel, weil du da zwei völlig unterschiedliche Griffmuster verwendest, während bei Barregriffen ja eben der Griff gleich bleibt.

Antwort
von Lucas, 14

Nein, kann nicht sein.

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