Autoverkauf. Probleme mit den Käufer?

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4 Antworten

Von der technischen Seite müsste man jetzt erst mal klären, ob der Zahnriemenwechsel tatsächlich bei 100.000 oder 180.000 vorgenommen werden muss.
Ansonsten glaube ich nicht, dass er damit durchkommt, weil er ja - wie Du schon sagtest - das Scheckheft in Händen hielt.

Wenn Du jetzt nicht gerade Automechaniker bist, wird Dir keiner Vorwerfen können, dass Du den Käufer arglistig getäuscht hast - da würde ich 'gekauft wie gesehen' als absolut ausreichend bewerten.

War denn das Fahrzeug in der Werkstatt während Du es hattest ? Weil die hätte Dich ja darauf hinweisen sollen.

Wenn der Käufer aber recht hat, dann hätte der Zahnriemen also  schon gewechselt gehört, bevor Du das Fahrzeug gekauft hast, oder ?

Hast Du das Fahrzeug auch von privat gekauft ?
Falls nein, dann gib Deinem Anwalt unbedingt deren Adresse ...


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Kommentar von Hamburger94
08.09.2016, 10:07

Ja es war einmal in der Werkstatt von einem Kumpel, er hat aber Ölwechsel vorgenommen und Filter getauscht ind er hat es mal gesagt das der demnächst mal getauscht werden sollte, also der zahnriemen. Es ist auch im scheckheft eingetragen das er es privat gemacht hat.

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Da du es selber nicht wusstest, liegt kein arglistiger Mangel in der Verschwiegenheit vor. Jedoch ist das vor Gericht dann immer so eine Sache..beweise mal, dass du das nicht wusstest. 

Der Käufer hätte vor dem Kauf, also vor Vertragsabschluss, aber auch das Recht gehabt, eine Werkstatt aufzusuchen und einen Kurzcheck des Autos zu veranlassen, somit wieder ein Punkt für dich. 

Ich bin kein Profi in der Sache. Und das der Wechsel vor 50.000 km gemacht hätte werden müssen, scheint mir auch etwas perplex. Das Scheckheft spricht wieder für dich. Wobei ich mich aber frage, warum das dann nicht aufgefallen ist?? Also das der Wechsel nicht erfolgt ist. Etwas komisch.

Wird eine knappe und nicht leichte Sache, aber ich denke, es sind einigermaßen akzeptable Chancen da. 

Dein Anwalt kann dir denke ich am besten Rat geben.

Viel Glück!

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Kommentar von Hamburger94
08.09.2016, 10:02

Ich hab es schriftlich über whats App. Habe ihm geschrieben das der zahnriemenwechsel bei 180.000 km vorgenommen werden müssen. Sowie es man mir damals beim Autokauf gesagt hat. 

Ich war mal in der Werkstatt und die haben mir gesagt das das scheckheft sowieso ein wenig seltsam ist. Aber dafür kann ich ja nichts. Es war nichts vom zahnriemenwechsel eingetragen und das hätte er sehen müssen.  

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Ich bin natürlich kein Anwalt, aber Du hast ihm gesagt, dass der Zahnriemenwechsel nicht vorgenommen wurde und Du hast ihm das Scheckheft überlassen mit dem er prüfen könnte. Du hast nicht behauptet, dass der Wechsel vorgenommen wurde, insofern hast Du aus meiner Sicht nicht getäuscht. Die Intervalle des Wechsels hätte der Käufer, meiner Meinung nach, auch vor dem Kauf prüfen können. Vielleicht hat er das sogar und geplant, Dir hinterher die Rechnung zu schicken. 

Bei Privatverkauf wird zudem die Gewährleistung ausgeschlossen, es sei denn man verschweigt wissentlich grobe Mängel. Da der Zahnriemen nicht gerissen ist, sehe ich auch nicht wirklich einen Mangel. Höchstens einen Wartungsstau.

Du solltest natürlich den Anwalt aufsuchen, da das hier keine Rechtsberatung sein kann, und ihn befragen. Aber aus meiner Sicht, würde ich sagen, dass Du da keine Probleme zu erwarten hast. Abgesehen von dem "Gerenne".

Viel Glück!

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Kommentar von Hamburger94
08.09.2016, 10:03

Was meinst du mit Gerenne? 

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Du hast dem Käufer ja gesagt, das kein Zahnriemenwechsel gemacht wurde und dieser ansteht. Somit hast du die Wahrheit gesagt und für mich hast du alles richtig gemacht. Ich hoffe, dein Anwalt sieht das auch so. Viel Glück!

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