Frage von EureHoheit7, 306

Autounfall mit Firmenwagen und nicht versichert?

Hallo.

Ich bin gestern mit dem Firmenwagen meines Vaters gefahren und habe einen Auffahrunfall verursacht. Gott sei dank kam es nur zu Blechschäden im geschätzten Wert von 7.000€. Ich habe mein Führerschein auch erst ein halbes Jahr und gelte daher zusätzlich noch als Fahranfänger. Da ich nicht sehr viel Ahnung davon habe, gehe ich aufgrund der Umstände davon aus, dass ich den kompletten Schaden alleine übernehmen muss.. Ich kann mich nachträglich nicht auf das Auto anmelden, da es wie gesagt ein Firmenwagen ist. Gibt es eventuell noch eine Möglichkeit wie die Versicherung wenigstens einen Teil der Kosten übernimmt? Oder bin ich jetzt tatsächlich alleiniger Träger der Kosten? Bin echt am verzweifeln... Lg

Antwort
von peterobm, 167

Keine Sorge, ein Fahrzeug ist grundsätzlich über die Haftpflicht u. Vollkasko abgesichert. Unabhängig wer fährt; die Versicherung zahlt. 

Wo es aber grossen Ärger geben kann, ist die Tatsache dass es ein Firmenwagen ist. Versicherungstechn. dürftest du das Fahrzeug nicht bewegen. Papi sollte umgehend den Chef informieren. 

Nun ist die Frage was Papi für Verträge diesbezgl. des Fahrzeugs hat. Er wird evtl. den Selbstbehalt zahlen dürfen. 

Kommentar von vierfarbeimer ,

..

Kommentar von schleudermaxe ,

Leasing ohne VK? Wer glaubt denn an so etwas?

Kommentar von peterobm ,

bei nem >Leasing Fahrzeug!!

da wäre ich sogar sicher

Kommentar von blackforestlady ,

@peter...Keine Sorge, ein Fahrzeug ist grundsätzlich über die Haftpflicht u. Vollkasko abgesichert. Unabhängig wer fährt; die Versicherung zahlt. Wenn Fragesteller nicht namentlich genannt wird, dann bezahlt die Versicherung nicht, weil das dann grobe Fahrlässigkeit ist.

Kommentar von MoechteAWissen ,

Keine Sorge, ein Fahrzeug ist grundsätzlich über die Haftpflicht u.
Vollkasko
abgesichert.

FALSCH!

Wenn Fragesteller nicht namentlich genannt wird, dann bezahlt die Versicherung nicht, weil das dann grobe Fahrlässigkeit ist.

NOCHMALS FALSCH!

Mit „ grober Fahrlässigkeit“ hat dies nichts zu tun.

Ein Verstoß gegen den Fahrernutzerkreis, stellt eine Obliegenheitsverletzung da!

Kommentar von peterobm ,

Stimmt, es wird trotzdem gezahlt und entsprechend gehandelt. 

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Recht & Versicherung, 97

Handelt es sich um die Firma deines Vaters oder ist er Mitarbeiter dieser Firma?

Im zweiten Fall könnte er bösen Ärger mit seinem Arbeitgeber bekommen, wenn er dich fahren lässt.

Der Fremdschaden wird von der Haftpflichtversicherung auf jeden Fall gedeckt.  Probleme gibt es im Kaskobereich.

Antwort
von kevin1905, 47

Da ich nicht sehr viel Ahnung davon habe, gehe ich aufgrund der Umstände
davon aus, dass ich den kompletten Schaden alleine übernehmen muss..

Nein

Die KFZ-Haftpflicht des Fahrzeugs ist leistungspflichtig für den Fremdschaden. KFZ Versicherungen versichern Fahrzeuge, keine Fahrer!

Für den Eigenschaden tritt die Vollkasko, sofern vorhanden, nach Abzug der Selbstbeteiligung (die du zu tragen hättest), ein.

Anschließend wird der Versicherungsnehmer einen Brief der Versicherung erhalten in denen wohl Beiträge nachgefordert werden, da eine Fahrerkreisbegrenzung und damit ein Beitragsnachlass gewährt wurden und dagegen verstoßen wurde. Ferner kann eine Vertragsstrafe von bis zu einem Jahr gefordert werden.

Antwort
von newcomer, 185

der Fremdschaden wird durch HP vom KFZ abgedeckt. Falls dein Vater auf diesen Wagen Vollkasko hat übernimmt die den Schaden

Kommentar von EureHoheit7 ,

Also der Schaden an alle Autos? 

Kommentar von newcomer ,

soweit VK vorliegt ja

Kommentar von peterobm ,

VK zahlt Eigenschaden, Haftpflicht den Fremdschaden

Antwort
von MoechteAWissen, 107

Der  Fremdschaden an den Fahrzeugen wird von der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung übernommen.

Da dein Vater eine Obliegenheitsverletzung begangen hat,
wird dieses Verhalten vermutlich mit einer Nachzahlung und/oder einer
Vertragsstrafe gerügt.

Die Kaskoversicherung kann in diesem Fall KOMPLETT
leistungsfrei sein. 

Sofern sie doch
leistet, wird sie vermutlich im Nachhinein  Regressforderungen stellen.

Ich drücke dir die Daumen, dass es nicht so  „ dicke „ kommt.

Kommentar von DerHans ,

Wenn Familienangehörige NICHT fahren dürften, könnte es noch arbeitsrechtliche Konsequenzen haben. 

Das ist in der Regel nicht der Fall, wenn über die 1 % Regelung abgerechnet wird.

Kommentar von MoechteAWissen ,

Du steigst mal „tief“ ein….
;)

Aber es stimmt!

Antwort
von Lohengrimm, 160

Der Schaden am Fremdfahrzeug wird auf jeden Fall von der Versicherung bezahlt werden. Es kann sein, dass dein Vater bzw. dessen Firma eine Strafe von der Versicherung bekommen, aufgrund von Falschangaben bezüglich des Personenkreises, der das Auto fährt. Aber chill erstmal out. Hätte schlimmer ausgehen können, auch wenn`s sicherlich ärgerlich ist, dass dir das passiert ist. 

Kommentar von blackforestlady ,

Wenn die / der Fragesteller (in) nicht  in der Police erwähnt wird, dann bezahlt die Versicherung keinen Cent. Dann darf nämlich nur der Vater den Wagen fahren.

Kommentar von peterobm ,

Irrtum, die Versicherung zahlt, der Fahrer ist nicht versichert, das Fahrzeug schon. Strafe erfolgt über einen erhöhten Versicherungsbeitrag der Rückwirkend eingefordert wird. Zusätzlich kann eine kleine Strafe kommen, also ist das alles nicht so schlimm.

Kommentar von Eichbaum1963 ,

Ach @Schwarzwaldlady, so langsam solltest du es inzwischen doch besser wissen... ;)

Kommentar von kevin1905 ,

Wenn die / der Fragesteller (in) nicht  in der Police erwähnt wird, dannbezahlt die Versicherung keinen Cent. Dann darf nämlich nur der Vater den Wagen fahren.

Wir öffnen wieder die Schwachsinnskiste?

Eine KFZ Versicherung, versichert Fahrzeuge, keine Fahrer! Der Fragesteller ist kein Fahrzeug (vielleicht ist er ein Transformer, aber dazu macht er keine Angaben).

Sie ist bei nicht vorsätzlich herbeigeführten Schäden mit dem KFZ immer leistungspflichtig.

Kommentar von Lohengrimm ,

Auch wenn ich keine genaueren Informationen habe, wäre meine vorläufige Schadensprognose: Den Schaden am anderen Auto zahlt die Versicherung. Den Schaden am eigenen Auto kannst du in einer freien Werkstatt für maximal 2.000 Euro reparieren lassen. Dazu kommen nochmal 500 Euro Zusatzkosten wegen des nicht angemeldeten Fahrers und der Hochstufung in der Versicherung. Sind zusammen also maximal 2.500 Euro. Mehr wird es nicht werden. Wenn der Wagen Vollkasko versichert war, wird es sogar nochmal um einiges weniger. Und das ist doch um einiges billiger als die befürchteten 7.000 Euro. 

Antwort
von Mikkey, 145

Wenn Du die Erlaubnis Deines Vaters hatte, wird auch er die Erlaubnis haben, dass Familienangehörige den Wagen benutzen dürfen.

Dies sollte bedeuten, dass auch die Kaskoversicherung für den Schaden leistet, lediglich die Selbstbeteiligung dürfte von Dir zu tragen sein und - soweit im Vertrag über das Firmenfahrzeug vorgesehen - die erhöhten Beiträge für die Versicherung(en).

Kommentar von Dannius ,

Wenn Du die Erlaubnis Deines Vaters hatte, wird auch er die Erlaubnis haben, dass Familienangehörige den Wagen benutzen dürfen.

Optimist!

Kommentar von Mikkey ,

Für nicht gegebene Informationen muss man halt Annahmen treffen, sonst kann niemand irgendwas antworten.

Antwort
von Bitterkraut, 55

Den Fremdschaden bezahlt die Haftpflichtversicherung des Halters. Den Schaden am Firmenfahrzeug evtl. eine Vollkasko - ist die nicht vorhanden, mußt du wohl den Schaden übernehmen.

Antwort
von Samika68, 127

Ich denke, dass hier relevant ist, wer als erlaubter Fahrer des Firmenwagens, laut Versicherungsvertrag, eingetragen ist. Ich vermute stark, dass nur Firmenangehörige im Falle eines Unfalls abgesichert sind, daher wird sich die Kfz-Versicherung aufgrund dieser Tatsache aus der Affäre ziehen.

Vielleicht greift hier eine private Haftpflichtversicherung - sofern eine besteht.

Kommentar von EureHoheit7 ,

Das ist mein Vater. Und ich saß alleine im Auto.

Kommentar von peterobm ,

die Vers. zahlt unabhängig des Fahrers. Es kann durchaus eine "Strafe" in Form von Nachzahlung des erhöhten Versicherungsbeitrag incl. kleine Strafe kommen. Aus

Kommentar von DerHans ,

Der Hinweis auf die private Haftpflichtversicherung ist totaler Unsinn. Da sind Schäden im Zusammenhang mit dem Betrieb von KFZ ausgeschlossen (Benzinklausel)

Kommentar von Samika68 ,

vielleicht=ungewiss, möglicherweise, u. U.

Antwort
von WosIsLos, 139

Was verstehst du konkret unter "Firmenwagen"?

Kommentar von EureHoheit7 ,

Das ist ein Leasing Fahrzeug was mein Vater von seiner Firmer gestellt bekommt 

Kommentar von WosIsLos ,

Dann hat das Fahrzeug sicher auch eine Vollkaskoversicherung.

Darf dein Vater das Fahrzeug auch für private Fahrten benutzen?

Kommentar von EureHoheit7 ,

Ja darf er 

Kommentar von peterobm ,

ER darf, aber du wahrscheinlich nicht. Der AG ist schnellstmöglich zu informieren.

Kommentar von WosIsLos ,

Dein Vater müsste wissen, ob er auch Familienmitglieder fahren lassen darf.

Ich gehe erst mal davon aus, daß das bei erlaubter Privatnutzung kein Problem ist.

Unverzüglich Arbeitgeber und Versicherung über Unfall informieren.

Kommentar von blackforestlady ,

@Wosis...Das muss in der Police namentlich festgehalten werden, ansonsten darf nur der Vater das Fahrzeug fahren.

Kommentar von peterobm ,

auch nicht namentlich, es reicht einen Fahrer unter Alter X zu melden.

Antwort
von Thegunfather, 129

Das kommt darauf an, wie die Nutzungsvereinbarung deines Vaters mit dem Arbeitgeber ist. Wenn die Versicherung nur deinen Vater als Fahrer eingesetzt hat, dann gibt vermutlich nichts...

Kommentar von Bitterkraut ,

Der Fremdschaden wird immer übernommen.

Antwort
von blackforestlady, 67

Wenn Du namentlich in den Vertrag oder die Mutter nicht vermerkt bist, dann bezahlt es die Versicherung nicht. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Kündigung des Vaters führen wegen grobe Fahrlässigkeit. Daher sollte man die Versicherungspolice durchlesen. Ansonsten hilft da nur noch einen Anwalt einschalten, denn das kann teuer werden.

Kommentar von Eichbaum1963 ,

Wenn Du namentlich in den Vertrag oder die Mutter nicht vermerkt bist

Ich kenne keinen Versicherungsvertrag, in dem Fahrer namentlich eingetragen werden (müssen).

Allenfalls Fahrerkreise. Logisch, denn in Deutschland ist grundsätzlich immer das Fahrzeug versichert - und nicht explizit irgendein ein Fahrer.

Und grobe Fahrlässigkeit liegt hier auch nicht vor - allenfalls eine Vertragsverletzung. Aber die auch nur dann, wenn denn überhaupt irgendwelche Rabatte diesbezüglich explizit vereinbart wurden (automatisch is da gar nix) - weil: bei Firmenfahrzeugen macht dies eigentlich wenig Sinn, da oft unterschiedliche Fahrer.

Und last but not least: die Kfz-Haftpflicht muss in diesem Fall einen Fremdschaden immer begleichen - kann allerdings vom VN eine Vertragsstrafe (ca. 40-200 % eines Jahresbeitrags) verlangen und die Prämie rückwirkend angleichen 

Kommentar von Mikkey ,

Hier sollte jeder(!) folgendes Bedenken:

Weder der TE noch sein Vater haben einen Vertrag mit der Versicherung. Es ist allein entscheidend, was der Vertrag zwischen Vater und dessen Arbeitgeber aussagt. Ist die Privatnutzung durch Familienangehörige erlaubt und ist die Kaskoversicherung zugesichert, kann der Vater sich auch darauf berufen und lediglich Selbstbeteiligung und ggfs. Prämiendifferenz zahlen. Ob die Versicherung den Eigenschaden tatsächlich zahlt, ist für den TE irrelevant.

Entschuldige, dass ich gerade dich herausgreife, das hätte bei anderen auch "gepasst".

Antwort
von schleudermaxe, 106

Das ist mir zu wirr. Wurde das Fahrzeug denn einfach geklaut oder was? Das zugelassene Fahrzeug ist doch immer versichert, so zumindest hier in Deutschland.

Kommentar von EureHoheit7 ,

Nein ich hatte die Erlaubnis meines Vaters mit dem Wagen zu fahren. Dennoch bin ich ja nicht versichert. Aber was ist mit dem Schaden an den anderen zwei Autos die involviert waren?

Kommentar von migebuff ,

Dennoch bin ich ja nicht versichert.

Natürlich bist du nicht versichert. Das Fahrzeug ist versichert. Wer damit einen Schaden verursacht ist egal, die Versicherung muss zahlen. Wenn du damit aufgrund von vertraglichen Einschränkungen nicht hättest fahren dürfen, wird halt eine Vertragsstrafe fällig, und wenn noch ne Obliegenheitsverletzung (betrunken, Drogen, keine FE, ...) dazukommt, läufts auch noch auf Regress hinaus.

Kommentar von schleudermaxe ,

Vorsicht, dafür gibt es hier Daumen runter!

Kommentar von peterobm ,

die Erlaubnis deines Vaters ist irrelevant, massgeblich ist die Versicherung zuständig. Dort bist du nicht berechtigt das Fahrzeug zu führen.

Antwort
von tapri, 39

der Schaden am gegnerischen Auto wird von der Versicherung bezahlt, die sich allerdings das Geld wieder holt. Nun kommt es drauf an, was bei der Vereinbarung mit dem Firmenwagen steht. Steht dort, dass ihn nur dein Vater fahren darf, dann wird das richtig teuer für dich und dein Vater kann mit einer Abmahnung rechnen (wenn er angestellt ist).Ist es zudem ein Leasingauto kann sogar noch mehr vereinbart worden sein,....

Kommentar von peterobm ,

der Schaden am gegnerischen Auto wird von der Versicherung bezahlt, die sich allerdings das Geld wieder holt.

und nochmals so ein Stuss, man zeige die entsprechende Stelle; wo bitte Steht das?? 

Bin Gespannt

Kommentar von Eichbaum1963 ,

wo bitte Steht das?? 

Högschdens in der Bedienungsanleitung des Fluxkompensators. :D

Kommentar von tapri ,

indem die % hoch gehen

Kommentar von Eichbaum1963 ,

Das hat aber nichts mit deiner Aussage 

...die sich allerdings das Geld wieder holt.

zu tun!

Kommentar von tapri ,

doch, denn  genauso wird es getan. Schaden verursacht, Versicherung bezahlt und setzt dafür den Beitragssatz hoch..... somit holt sich die Versicherung das Geld wieder.....

Antwort
von FreierBerater, 55

Wovon redest du eigentlich!??  Hör' auf mit dem Quatsch - danke!

P.S.: Personifizierte Firmen-Flotten-Verträge (also mit Namensnennung) sind extrem selten! Selbst "altersbedingte" Restriktionen sind sehr selten.


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