Vorletzte Woche hatte ich mein Auto in der Werkstatt, weil ständig die ESP-Kontrollleuchte an war und es unter den Pedalen "rappelte". Es wurde ein Drehsensor getauscht, die Reparatur kostete reichlich 500,00 €, die Rechnung habe ich mittlerweile bezahlt. Eine halbe Woche danach ging alles gut. Dann bemerkte ich beim Starten, dass die ESP- und die ABS-Kontrolleuchte länger als die anderen an waren, sie gingen aber wie auch die anderen Kontrollleuchten wieder aus. Während der Fahrt gingen dann irgendwann ESP- und ABS-Kontrollleuchte an und das Symbol für die Bremsanlage blinkte. Ich habe das Auto also wieder in die Werkstatt geschafft. Ein Fehler konnte nicht ausgelesen werden, es war nichts gespeichert (ich weiß nicht, ob es vor der ersten Reparatur etwas anzeigte). Nach gründlichem Durchchecken stellte sich heraus, dass es nunmehr das ABS-Steuerteil sei. Dieses kostet um die 1000,00 €.
Was ist, wenn es von Anfang an das Steuerteil war, das die Probleme verursacht hat? Ich frage mich jetzt natürlich, ob es nötig war, den Drehsensor zu tauschen. 1.000,00 € sind für mich jede Menge Geld. Aber muss ich wirklich 1.500,00 € bezahlen? Oder kann ich die Werkstatt irgendwie veranlassen, mir entgegenzukommen? Was ist, wenn die Werkstatt sich geirrt hat?
Sein Bestes geben, sprich sein sauer verdientes Geld!
Das Lehrgeld sollte die Werkstatt nicht dem Kunden auflasten, sondern ehrlich zugeben, dass sie nicht alles weiss.
Leute wehrt euch!!