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Autorenfrage: Urheberrecht, Ideenrecht 2

Frage von MrJohnWayne MrJohnWayne

Hallo Community, ich durchforste nun schon seit einer Weile das Internet, diverse Rechtsbücher und Foren, nur werde ich nicht richtig schlau. Meine Frage betrifft den Inhalt eines von mir geschriebenen Buches. Ich schätze es geht am besten anhand des Beispiels Harry Potter, da bei dieser Buchreihe ziemlich alle Punkte enthalten sind. Also, wo darf ich Ähnlichkeiten haben und wo nicht? (Ich werde, um es kurz zu machen, die Punkte mit + für erlaubt und - für nicht erlaubt (wie ich es denke) markieren) -Namen: je nach Markenschutz -Namen von Waffen/Zauber/Utensilien/Wesen: ("Zaubernamen" (wenn sie z.b. aus dem lateinischen sind) [+] Utensilien wie etwa Besen oder Portschlüssel [+], Wesen, die seit langem bekannt sind (z.b. Phönixe, Zentauren, ...) [+] | "der dunkle lord" [?] --Berufszweige: Auror [?], (...) Generell denke ich, darf man keine "neu" erfundenen Dinge von anderen Autoren verwenden (?) -Die Idee an sich, dass, in diesem Fall, Zauberer eine Zaubererschule besuchen [?] (...)

Neu

Es geht mir hier nicht um eine Kopie, sondern um die Rechte anhand des Beispiels Harry Potter. Rowling hat diverse Dinge selbst erfunden, um diese Dinge geht es mir. Wenn ein Autor etwas erfunden hat, worauf man aufbauen könnte, darum geht es mir.

Anderes Beispiel: Man denke an die Splinter Cell Reihe, da wurde die Geheimorganisation Third Echelon zum Leben erweckt, kann ich jetzt hingehen und in einem Buch von mir diese Organisation einbinden? Oder eine von Sam Fishers futuristische Waffe?

Oder ganz primitiv: (Harry Potter) In der Vorstellung der Menschen gehen junge Zauberer auf die Hogwartsschule. Was wenn in meinem Buche die jungen Zauberer auch zur Schule müssen, aber ich eigene Namen und so weiter erfunden habe?

Mit freundlichen Grüssen

MJW

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Antworten (2)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von PCDAU PCDAU

    Ob nun eine Gesamtanlehnung an ein berühmtes Vorbild mit aufgegriffenen Allgemeinplätzen oder die Weiterverwendung von fiktiv-erfundenen Elementen eines anderen Autors - von beiden Dingen würde ich dringend abraten. Abgesehen davon, dass ich befürchte, dass ein Zauberer-gehen-zur-Schule-und-kämpfen-gegen-das-Böse-Buch neben dem großen Vorbild kaum bestehen würde, sollte doch ein Autor über genug Fantasie verfügen, um sein Werk mit einem eigenen Alleinstellungsmerkmal zu entwerfen. Selbst wenn man sich rechtlich im "grünen Bereich" bewegt, käme man in den Fokus der Kritik, sobald auch nur eine vage Ähnlichkeit erkennbar ist. Es gibt zu viele Autoren, die sich an weltbekannten Erfolgsbüchern orientieren und versuchen, deren geistige Uridee neu zu gestalten, doch mir ist ad hoc keiner bekannt, der es auch nur annähernd geschaffte hätte, auf eine Stufe mit dem Vorbild zu rücken. Vielleicht könnte man hier auf die House-of-Night-Reihe eingehen, die ja als Mischung der HP- und Biss-Bücher gern genannt wird (Vampirschule) und einigermaßen erfolgreich ist, aber mehr fällt mir nicht ein.

    Was die rechtliche Sache angeht, so würde ich empfehlen, direkt beim Urheber nachzufragen, ob man sich diverser Dinge bedienen darf. Manche Autoren gestatten es, wenn im späteren Buch ein Verweis dahingehend auftaucht (z.B. Mit freundlicher Genehmigung von Frau Rowling durfte ich die Horkruxe in diesem Buch verwenden).

    Zusammengefasst: Nicht zu viel Zeit mit der Recherche nach rechtlichen Sachen diesbezüglich verschwenden, stattdessen eigene Plots kreieren. :)

    Kommentar von MrJohnWayne MrJohnWayne

    Danke sehr. Es ist im Falle Harry Potter nunmal etwas schwierig, eigene Kreationen einzubringen, ohne dass sie etwas bereits existierendem ähneln, daher die ganze Fragerei.

    MfG

  • 0
    RatgeberHelden Antwort von stelari stelari

    Du meinst also eine Geschichte, basierend auf den Hintergrund des Handlungsstrangs von Harry Potter...

    Dein Zauberer Perry Hotter kann auch auf eine Schule namens Schrupfwurz gehen und dort von Dipl. Prof Trampeldorf unterrichtet werden und im Verlauf Abenteuer gegen den hellen Graf bestehen ... meinst du das?

    Es würde darauf ankommen, wie weit du gehst, wann es ein Plagiat wird oder eine schlechte Anlehnung kann man nur im Einzelfall entscheiden, wenn es fertig ist ...

    Kommentar von MrJohnWayne MrJohnWayne

    In diesem Sinne, aber so gesehen geht es mir rein um die Tatsache, dass man in etwas ausgebildet werden muss bevor man Meister ist. Sprich in diesem Beispiel eine Schule besuchen. Anlehnungen an Namen oder sonstige Harry Potter Inhalte gibt es nicht, es geht rein um die Tatsache, dass man die Schulbank drückt. Bei uns Menschen ist es die Grundschule, sekundarschule etc, da wäre es eine Schule für Zauberer. ...?

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