Ramoni am 14.03.2009 um 22:43 Uhr
Gibt es überhaupt einen Verlag der ohne Kostenzuschuss des Autors ein Buch verlegt oder ist, danach zu suchen, vergebliche Mühe.?
Seriöse Verlage zahlen dir Geld, unseriöse nehmen es dir ab: http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=13206

Natürlich, wenn das Buch gut genug ist, bekommt man Geld dafür, und zahlt keines...
Ramoni am 20. März 2009 20:30 Ja. So hab ich auch gedacht.Da bekommt man durchweg gute Beurteilungen: ( Das Buch würde gut ins Programm passen und wär wirklich gut geschrieben usw. usw.) aber so gut, dass die Verlage in den eigenen Geldbeutel greifen ist es dann wohl doch nicht :-)

Ich habe niemals einen Cent für ein von mir verlegtes Buch bezahlt. Ich kann dich nur vor so kleinen Pseudo-Verlagen warnen, die Geld dafür wollen. Dazu mußt du meist noch irgendein Anzahl von deinen eigenen Büchern dazukaufen und der Erfolg ist: Du hast viele Bücher von dir selbst, die du verkaufen mußt und ein solcher Verlag macht gar nichts. Irgendwann werden dann die von dir mitbezahlten Bücher eingestampft. Lass dich nur nicht auf sowas ein.
och - soooo klein sind diese Pseudo-Verlage gar nicht und sie schmücken sich mit äußerst klangvollem Namen und ehrfurchtgebietender Adresse. Guck mal ins Montsegur-Autorenforum.
Ramoni am 20. März 2009 20:14 Welches Thema beinhalten deine Bücher und wie lange hast du gebraucht ehe du an einen Verlag ohne Kostenzuschuss gekommen bist?
ich gebe gerade ein buch mit einer aufsatzsammlung von mir heraus und habe verschiedene verlage kontktiert. wenn du nur 100 exemplare willst, und keinen isbn eintrag brauchst beträgt der preis bei etwa 100 seiten nicht mehr als 5 euro pro stück. ich denke, das ist der einfachere weg, als dein manuskript überall hinzuschicken und doch ablehnungen zu bekommen. ich hoffe geholfen zu haben vg kj
Ramoni am 20. März 2009 20:17 Hab ich das richtig verstanden? Ich zahle für 100 Bücher 500 Euro.Habe aber keine ISBN und muss mich um Werbung und Verkauf selbst kümmern? Wie bekomme ich meine so doch recht teuren Bücher an den "Mann"?

Ein Buch zu drucken geschieht nicht ohne Geld und Wenn dein Buch erfogreich ist und 2000-100000 Exemplare verkauft werden kannst du sicher sein dass du etwas Geld bekommst aber mit Bücher gut zu leben musst du jedes Jahr 2-3 erfolgreiche Bücher schreiben mit mindestens 8000 Exemplare/Buch.
Ramoni am 20. März 2009 20:23 Natürlich ist mir klar, dass der Druck eines Buches nicht unerhebliche Kosten mit sich bringt. Ideen für mindestens drei und sogar mehr Bücher sind genug vorhanden. Nun stellt sich nur die Frage: Sind sie so gut, dass man davon leben könnte? Die Beurteilungen der bisherigen Verlage, denen ich mein Skript zugesandt habe sind durchweg positiv aber ich erhalte immer Verträge dazu, in denen es für mich um haarsträubende Summen geht.
Fast jeder Erstlingsautor muss bei den Publikationskosten mit ran. Da ich selbst gerade mit diesem Problem zu kämpfen habe kann ich aus Erfahrung sprechen. Ein Freund und selbst auch Autor hat mich auf eine interessante Alternative aufmerksam gemacht. Statt das Buch, zu teuren Konditionen, von einem Verlag drucken zu lassen hat man die Möglichkeit sein Skript in ein Live E-Book umarbeiten zu lassen und dass dann selbst zu verkaufen. Wenn das Buch bei den Lesern ankommt, wie ich mir das vorgestellt habe, kann ich immer noch an die Verlage herantreten und meine Lizenzen anbieten. Und wenn nicht habe ich nicht viel in den Sand gesetzt. http://achim-dieter-zielo.de
Nix für ungut aber dann müssten die Verlage auf der Buchmesse ja beinahe alle unseriös sein.Meine Fragen in die Richtung der Bezahlung wurden wenn überhaupt mit Zuzahlung durch den Autor beantwortet.Trotzdem Danke für deine Antwort :-)