Frage von LyubomirVelikov, 57

Müssen wir für die Autokündigung zahlen?

Auf 30.11.2015 haben wir 2000 euro Anzahlung gemaht fur ein Bus Renault Master.Der Verkaufer hat uns gesagt ,das den Finanzierung dauert ungefahr 10 Tage und dann holen wir den Bus ab.Its schon 3 und halbe Wochen vorbei und jeden Tag von die Firma sagt -das Brief kommt morgen.Heute haben wir fur Kundigung gefragt und was passiert mit diese 2000 euro Anzahlung und der Verkaufer hat gesagt ,dass sollen wir 15% Schaden zu zahlen.Haben wir kein Vertrag unterschrieben.Sollen wir dass zahlen oder nein? Danke sehr in vorraus

Antwort
von Ortogonn, 27

Am besten einen Anwalt nehmen! Rücktritt vom Vertrag beim Autokauf ist schwierig.

Zuerst ist das kein kündigen! Der Verkäufer hat Schuld.

Der Verkäufer ist in Verzug (nennt man so, wenn der die Zeit nicht einhält).

Ihr müsst (am besten schriftlich) eine Frist setzen, bis wann der Verkäufer seinen Teil des Vertrages erfüllt haben muss (also Auto, Fahrzeugbrief, etc.) und auch reinschreiben, dass ihr danach das Auto nicht mehr nehmt (das ist wichtig, das nennt man 'Ablehnungsandrohung'). Bitte beachte, dass jetzt Feirtage sind. Da reichen 10 Tage als Frist nicht.

Wenn der Verkäufer am Ende der Frist das Auto nicht fertig hat und euch gibt, dann 'tritt man vom Vertrag zurück' (das wird so genannt).

Das bedeutet der Vertrag ist nicht mehr gültig, weil der Verkäufer seinen Teil vom Vertrag nicht eingehalten hat und länger braucht als er versprochen hat und  obwohl du ihm noch einmal Zeit gegeben hast und ihm gesagt hast bis wann er endlich fertig werden soll.

Keine 15% Schadenersatz oder ähnliches. Er muss auch die 2000 Euro Anzahlung zurück geben.

Wenn der das Geld aber nicht zurück gibt, musst du ihn verklagen.

Antwort
von Lumina86, 25

Das hört sich nach Betrug an. Wieso habt ihr kein Vertrag gemacht? Ist es ein Autohändler? Warum will er 15% es sind ihm keine kosten entstanden.

Kommentar von iawoiserden ,

Wieso habt ihr kein Vertrag gemacht?

Haben Sie doch:

Ein Vertrag kommt grundsätzlich nur durch Angebot und Annahme zustande,
also durch einen rechtlich verbindlichen Vorschlag der einen Partei,
dem die andere Partei vorbehaltlos zustimmt. Nimmt sich beispielsweise
jemand am Kiosk eine Zeitung weg, legt den entsprechenden Geldbetrag auf
den Tisch (= Vertragsangebot) und der Verkäufer nimmt das Geld an (= Vertragsannahme), ist auf diese Weise ein Kaufvertrag zustande gekommen.1
An diesem Beispiel wird auch deutlich, dass ein Vertrag entstehen kann,
ohne das die Vertragsparteien auch nur ein Wort miteinander wechseln
oder etwas schriftlich festhalten. Verträge kommen vielmehr durch Willenserklärungen zustande und diese können schriftlich, mündlich oder durch bloßes Handeln abgegeben werden.

Steh so hier:

http://www.kleingewerbe.info/vertragsrecht/index.php

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