Wenn's gar so einfach wäre, würd's jeder machen und schaffen. Verhandeln heißt immer, sehr schnell auf "leise Signale" des Gegenüber zu reagieren bzw. sie überhaupt zu erkennen, wenn sie ausgesendet werden.
Bei der Probefahrt genau analysieren, was fehlt bzw. in schlechtem Zustand ist. Zweite fachkundige Person mitnehmen. Bargeld lacht - wenn die Bezahlung kein Problem ist, das Geld sichtbar ist, dann hast du schon mal eine sehr gute Verhandlungsposition. Andererseits ist's riskant, mit z.B. 7.000 Euro Bargeld rumzufahren und das auch noch herzuzeigen. Aber ein Bankscheck mit Bestätigung oder ein Kontoauszug vom heutigen Tage, wo die Summe drauf ist oder die Hinterlegungsbestätigung eines Notars oder Rechtsanwalts haben (fast) die selbe Wirkung und du musst das Bargeld nicht in der Hand haben.
Du solltest einen für dich günstigen, aber realistischen Preis nennen. Wo der liegt, ergibt sich vielleicht auch während des Gesprächs. Wenn der Verkäufer z.B. sagt, dass er in der kommenden Woche sein neues Auto bekommt, dann hat er Eile und Druck, d.h. höhere Zugeständnisse denkbar. Wenn er sagt, dass er das Auto seiner Freundin nehmen kann, bis in 4 Wochen sein "neuer" kommt, wird er's nicht so eilig haben und auch weniger Zugeständnisse machen. Das nur mal als Beispiel. Ohne weitere Details zu kennen, vermute ich, dass du mit 6.500 Euro einsteigen kannst und mit 6.800 - 7.000 Steinen das Geschäft machen kannst. 150 Euro nachzulassen (2 % des Ausgangsbetrags) ist'n Scherz.
danke für den Stern