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Autogasanlagen - wer hat Erfahrungen?

gefragt von chaoskinder am 09.07.2009 um 9:14 Uhr

Hi Leute, ich trage mich mit der Idee, mein Auto auf LPG-Gas umzurüsten. Habe schon ein Gasauto leihweise gefahren und fand es gut... Aber es gibt ja auch Nachteile, angeblich korrodiert der Tank nach ein paar Jahren usw... Wer hat Erfahrungen???

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anonym
beantwortet von tofa77 am 10. Juli 2009 07:47
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Ganz ehrlich rechnen sich Autogasanlagen eigentlich nur bei Neuwagen oder bei jungen gebrauchten, da es relativ lange dauert bis man die Kosten für den Autogasumbau wieder hereingeholt hat. Wenn man nachrechnet sollte man auch ein vergleichbares Fahrzeug mit Dieselmotor gegenrechnen. Ansonsten sind die meisten Autos von den Ventilen her nicht darauf ausgelegt mit Autogas zu arbeiten. Daher kommt der Einsatz des Additivs "Flash Lube" um die Ventile zu schützen. Daran erkennt man auch den seriösen Einbauer, daß man darauf hingewiesen wird und dies mit eingebaut wird. Im großen und ganzen gibt es in Deutschland zwei Gasanlagen, die sich durchsetzen wobei die eine, Lovato, aus Italien kommt und die andere, Prins, aus den Niederlanden. Ich kenne beide und bisher gab es bei keiner der beiden großartige Probleme. Die Tanks haben 10 Jahre Garantie auf Durchrostung solange man Qualitätstanks verbaut. Der Tank wird im Innenraum, Reserveradmulde, verbaut und ist dadurch auch keiner Witterung ausgesetz. Bei starken Temperaturschwankungen muß eine Feineinstellung der Gasanlage vorgenommen werden (Sommer-/Winterbetrieb), dies allerdings nur einmalig. Die Kosten für den Umbau kann man mit ca. 2.500,-- Euro inklusive TÜV Eintragung ansetzen, wobei die Anlage von Prins nochmals ca. 300-500 Euro mehr kostet. Für das Flash-Lube kannst du nochmals ca. 16,-- € je Liter berücksichtigen. Der Verbrauch des Fahrzeugs steigt um ca. 10% und das Fahrzeug verliert auch ca. 10% an Leistung. Also am besten ausrechnen oder im Autohaus ausrechnen lassen, ob es sich bei deiner gefahrenen Kilometerlaufleistung rechnet auf Autogas umzurüsten...


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revilo1000
beantwortet von revilo1000 am 9. Juli 2009 09:18
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LPG - nur gute Anlagen sind beständig. Also entweder empfohlem vom Hersteller des Autos, oder etwa Prins. Aber Achtung !! - LPG enthält keine Additive wie Benzin, daher gibt es doch Nachteile. Bei Opel muss z.B. immmer eine Tankzusatz alle 10.000 Km eingefügt werden. Außerdem können durch das heißere verbrennen die Ventile geschädigt werden. Also vorher beim Autohersteller nachfragen ob die Ventile gasfest sind. Auch der Vernrauch steigt bei Gas um etwa 10% - also mal nachrechnen ab wieviel KM sich das rechnet. Aber - alle die behaupten das wäre neue Technik, täuschen sich. Das wurde bereits in den 70ern in Holland gemacht.


aRalf
beantwortet von aRalf am 9. Juli 2009 09:18
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Einer der wenigen Nachteile ist nur, das Du in Tiefgaragen und Parkhäusern nicht parken darfst.

Kommentar von Auskunft am 9. Juli 2009 09:27

Das stimmt nicht.

Kommentar von 1ccc3b8a9fa3391b7611490ab1eda227smallaRalf am 10. Juli 2009 12:26

Doch... ist verboten... zumindestens in unserer Stadt

Kommentar von Benny27 am 10. Juli 2009 17:52

Das Parken in Parkhäusern ist nur verboten, wenn es ausdrücklich verboten ist (z.B. durch Schilder an der Einfahrt zur Tiefgarage). Ansonsten dürfen auch LPG-betriebene Fahrzeuge einfahren.


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