Frage von HuhnLP, 48

Autogas flüssig direkt in den Zylinder einspritzen?

Ist die Direkteinspritzung robust genug, um flüssiges Autogas, das bis zu -40°C kalt ist, einzuspritzen? Die Dichtungen und Materialien können diese tiefe Temperatur eigentlich gut standhalten, ohne dass dabei Probleme auftreten. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von fuji415, Community-Experte für Auto, 23

Wie soll das Gas den verbrennen wen der Motor ein Eisblock und auch die Einspritzung ist . Das muss vorher in den Gas Zustand zurück über den Verdampfer den sonst geht das nie . 

Kennst du die alten Gasanlagen wobei man manuell gas für den Motor anreichern konnte damit er im kalten Zustand anspringen kann .Da wurde das flüssige Gas aus dem Verdampfer direkt in den Motor geleitet und wen man das nicht  genau und zu lange gemacht hat war der Ansaugtrakt ein Eis klumpen . 

Und da war das LPG nicht mal bei -40°C . Also die  Direkteinspritzung würde es nicht mal den ersten Versuch überleben da in den Düsen verschieden Materialien  bestehen die ganz unterschiedlich auf so was regiert Gummidichtungen werden sofort brechen und Gas sofort aus den System austreten was den ganzen Motor vereisen lässt  .

Sprüh mal Flüssig gas zum füllen das auf Gummidichtungen , dann hast Du deine Antwort  .

Antwort
von Vando, 24

Wenn du ein Auto hast, dass für die Benutzung von Autogas freigegeben ist, ist die Direkteinspritzung natürlich robust genug. Anders würde das auch gar keinen Sinn machen.

Antwort
von findesciecle, 29

Na aber logisch geht es! Man tüftelt an der Optimierung. Das Problem war nie die Verbrennung, also was nach der Einspritzung erfolgt: Denn der Zylinder und der Kolben sind so massiv (Gewicht) und so heiß - dass die winzige Menge kaltem Treibstoffs für einen Kolbenhub thermisch völlig irrelevant sind! 


   

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