Frage von Teezee07, 127

Autofinanzierung KSB Todesfall, was passiert nun?

Hallo, meine Schwiegermutter wird wohl demnächst leider versterben. Vor ca. 6 Mon. hatte sie aber noch ein PKW für uns finanziert. Sie steht alleine im F-Vertag. VW Bank . Sie ist auch Fahrzeughalter aber nicht der Nutzer. Sie hat eine KSB abgeschlossen...dort steht im Toedsfall werden die offenen Raten und Schlußrate übernommen. Bedeutet es das, dass wen Sie verstirbt die Versciherung die offen Beträge sofort tilgt und der Brief an die Erben geht? Uns war bis vor 3 Tagen nicht bekannt das sie unheilbar an Krebs leidet. Der Fahrzeugbrief isdt bei der VW Bank hinterlegt. Sollte Sie uns vorher das Fahrzeug schenken und den Breif vorab bei der Bank anfordern oder muss das Auto nach dem ihrem Tode in die Erbmasse ?? Danke vorab für Ihre Hilfe. LG M.K.

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Recht, 106

Sie kann ihn euch schon vorher schenken. Der "Fahrzeugbrief" ist kein Eigentumsnachweis. Macht einen kleinen Schenkungsvertrag und übernehmt das Auto. 

Allerdings ist das mit den Schenkungen kurz vor dem Tod so eine Sache. Mache dich einmal über den Pflichtteilergänzungsanspruch schlau (§ 2325 BGB).

Kommentar von derbas ,

Kein Eigentumsnachweis aber ein Indiz. Eine Zulassung ist ohne Teil 2 nicht möglich.
Ohne Vorlage der Zulassungsbescheinigung Teil II kann die Zulassungsstelle kein (neues) amtliches Kennzeichen zuteilen oder eine Halteränderung vornehmen. Aus Gründen der öffentlichen Ordnung soll verhindert werden, dass ein gestohlenes oder widerrechtlich erlangtes Fahrzeug in den Straßenverkehr gebracht wird. Faktisch wird damit gleichzeitig auch ein eventueller Sicherungseigentümer geschützt (wie z. B. die Finanzierungsbank beim Kauf des Fahrzeugs auf Kredit). Zu beachten ist bei der Finanzierung von Kraftfahrzeugen durch Sicherungsübereignung die Bedeutung der Zulassungsbescheinigung Teil II.

Kommentar von furbo ,

Die Zulassungsbescheinigung ist kein Eigentumsnachweis, noch nicht einmal ein Indiz. 

Was man mit oder ohne Zulassungsbescheinigung machen oder nicht machen kann, hat auf das Eigentum keinen Einfluss.

Die Einbehaltung der Zulassungsbescheinigung hat alleine den Zweck, bei unberechtigter Veräußerung einen gutgläubigen Erwerb zu verhindern (§ 932 BGB), so dass kein neues Eigentum erworben werden kann.

Die fehlende Zulassungsbescheinigung ist in dem geschilderten Fall kein Hindernis, neues Eigentum zu erwerben. 

Antwort
von BenniXYZ, 94

Ja, es bedeutet, daß die Kreditausfallversicherung einspringt. Der Brief geht dann an die Erben.

Schenkung ist Unsinn, dann würdet ihr die Raten doch noch selbst zahlen müssen. Klatschen die bei der Kreditausfallversicherung in die Hände und freuen sich über so viel Doofheit. Also wieder mal ne tolle Expertenantwort.

Kommentar von Droitteur ,

Eine Schenkung bewirkt doch nicht automatisch, dass auch der Finanzierungsvertrag übergeht..?

Kommentar von BenniXYZ ,

Kann man etwas verschenken, was einem gar nicht gehört? Das Fahrzeug ist finanziert und gehört der Bank. Falls der Eigentümer verstirbt, springt die Kreditausfallversicherung ein, es werden die Raten und die Schlußrate übernommen. Das Fahrzeug gehört dann den Erben und ist kreditfrei.

Antwort
von lanlan0000, 104

Vorher schenken kann sie euch das Auto nur wenn sie den Brief hat den müsste sie aber bei der Bank auslösen

Kommentar von Teezee07 ,

ok. das fällt dann raus.. aber was passiert wenn Sie verstorben ist. laut Vertrag werden die Raten und SChlussrate übernommen.. passiert das dan direkt. und wer bekommt den Brief des Fahrzeuges ?

Kommentar von lanlan0000 ,

Dann geht das Auto wohl in die erbmasse

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