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Autofahrer müssen auch ... zumindest ab und zu ... vom Fahrer zum Wäscher ... oder besser gesagt zum

Frage von Entdeckung Entdeckung

Autowäscher werden.

Und jetzt ... noch rasch ehe es kälter wird, habe ich mich endlich dazu aufgerafft, meinem PKW eine gründliche Reinigung zu verpassen ... und ihn gleichzeitig "winterfit" zu machen.

Aber ... als ich mich auf den Weg zur Waschanlage machte, wurde mir dringend angeraten, unbedingt darauf zu achten, dass OSMOSE-Wasser zum Waschen der Fahrzeuge zur Verfügung stünde.

Und wie ich weiters erfahren habe, gibt es Waschanlagen ... die damit werben, dass sie Osmose-Wasser anböten.

Und meine Frage ist nun die folgende, was bringt es mir und meinem Auto und natürlich auch der Umwelt, wenn ich einen wesentlich längeren Weg in kauf nehme ... nur um zu einer solchen Waschanlage zu gelangen?

Was bewirkt dieses Osmose Wasser tatsächlich und lohnt sich der Mehraufwand an gefahrenen Kilometern tatsächlich ... oder handelt es sich dabei nur um einen Werbegag ... der einzig und allein dem Betreiber der Waschanlage nützt, wenn er mehr Umsatz macht?

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Antworten (4)

  • 8
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von valentin301 valentin301

    Hallo, also ich denke das ist so: manche Waschanlagen verwenden tatsächlich Osmosewasser, das ist besonders vollständig entsalztes Wasser, sinnvollerweise aber hoffentlich nicht zum eigentlichen Waschvorgang, sondern zum letzten Absprühen. Das kann dann nützlich sein, wenn das Leitungswasser recht kalkhaltig ist, um entsprechende Trocknungsflecken zu vermeiden. Ich kenne das von Waschanlagen, bei denen man selbst sein Auto absprüht, und als letzten Gang solches Osmosewasser auftragen kann.

    Wenn das Auto aber gleich danach durch Druckluft getrocknet oder abgeledert wird, muss man das nicht haben. Auch nicht, wenn das Wasser (regional bedingt) sowieso ziemlich weich, also kalkarm ist. Nachdem Osmosewasser recht teuer ist, muss man einfach abwägen. Also eine längere Anfahrtstrecke würde ich deshalb auf keinen Fall in Kauf nehmen, denn bereits bei der Rückfahrt davon hast du evt. schon wieder mehr Schmutz auf deinem Lack angesammelt als ohne diese Anfahrt. Um sicher zu sein, dass keine Trocknungsflecken auftreten, kannst du ja auch kurz mit dem Autoleder über den nassen Lack gehen.

    Und außerdem, im feuchten Winterhalbjahr, in dem dann bald reichlich Salz auf den Straßen liegt, bringt das sowieso noch weniger. Also mach dir keinen Kopf, Osmose hin oder her, soviel macht das nicht aus.

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Perfekt ... danke, du hast mir all meine Fragen diesbezüglich beantwortet.

    Und ... dieses Osmosewasser wird nicht zum Waschen verwendet ... und das Auto braucht nicht trockengeblasen und abgeledert zu werden (schreibt der Betreiber in der Gebrauchsanweisung für die Waschanlage zum Selberwaschen)

    Und ... eine Frage hätte ich noch ... wodurch oder besser womit wird aus "normalem" Wasser, das aus der Wasserleitung kommt ... Osmose-Wasser?

    Wie stelle ich mir das vor? Ist da ein Filter eingebaut ... oder ein Magnet?

    Kommentar von valentin301 valentin301valentin301

    Danke für den Stern.... freut mich dir geholfen zu haben.

    Osmosewasser stellt man durch Umkehrosmose her, hier nachzulesen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Umkehrosmose

    Das geht über eine semipermeable Membran, die nur Wasser und keine Ionen durchlässt, so entsteht also besonders reines Wasser, manche Leute schwören drauf (sogar als Trinkwasser), ich bin da eher skeptisch...

  • 3
    Antwort von Gabel1953 Gabel1953

    http://www.higher-solutions-for-your-health.com/osmosewasser_anwendung.html

    Ich denke, dass es sich nicht lohnt deswegen weit zu fahren.

    Kommentar von Mikkey MikkeyMikkey

    ich auch

  • 1
    Antwort von maikel196 maikel196

    Hallo

    Es schädigt deinen Geldbeutel , nutzen hat es keinen

    Gruß Mike

  • 1
    Antwort von lumi2000 lumi2000

    Ich bin mir nicht sicher, was damit gemeint ist:

    Hier meine Vermutung

    Mit Osmose wird beispielsweise Salzwasser entsalzen.

    Deshalb könnt ich mir vorstellen, dass eine solche Waschstraße mit Wasser wäscht, das so gewonnen worden ist und nicht aus der Tiefe herausgepumpt wird und so den Grundwasserspiegel senkt.

    Wenn sie aber nicht an einer Küste liegt und dieses Osmosewasser erst herangekarrt werden muss, ist der ganze Umweltschutzeffekt wieder weg.

    Grüße :)

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