"Ein guter Sitz ist, wenn's unter dem Hintern brummt", es klingt fast verschwörerisch wenn Horst Knape ausspricht, was für ihn seit 60 Jahren gilt. Zunächst fürs Motorrad, dann für sein Gogomobil, bis heute fürs Auto. Sein Wagen ist gepflegt, ein rosa Kunstblumensträußchen schmückt das Armaturenbrett, zwei kleine Plüschhunde sitzen in den Eckfenstern. Das Nummerschild trägt seine Initialen und sein Geburtsdatum. Dass der alte Herr sein Auto liebt, sieht man seinem silbernen Opel an, und daran, dass er besonnen mit ihm umgeht, lässt der 88-Jährige keinen Zweifel. Trotzdem würde manch jüngerer Kraftfahrer Knapes Generation am liebsten von der Straße fegen. Schon wegen ihrer bedächtigen Fahrweise wird immer wieder der Ruf nach Fahrtüchtigkeitstests für Senioren laut.
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Sollte es nicht eine Altersgrenze fürs Autofahren geben? Ich denke dabei an eine ärtzliche Untersuchung ab einem bestimmten Alter, die bescheinigt, dass Mensch noch in der Lage ist Auto zu fahren? Alte Menschen schätzen ihr Reaktionsvermögen oft falch ein. Mein Papa, 86, hat jetzt freiwillig aufs Fahren verzichtet. Es hat Mühe gekostet, ihn zu überzeugen, zumal er davor noch einen Unfall hatte. Eine gesetzliche Bestimmung würde doch vieles erleichtern, oder??
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Eine ärztliche Untersuchung wäre schon gut - aber sie dürfte nichts kosten. Und falls eine Fahruntüchtigkeit festgestellt würde, so sollte bei Einzug des Führerscheines für den Rest des Lebens freie Fahrt in ganz Deutschland für Bus und Bahn gegeben werden.
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Nein brauchen wir nicht. Ohne Diskussion! LG Lotusblume
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Welchen Rat möchtest Du? Schön, dass Dein Herr Papa vernünftig ist.
Kommentar von chinatsuchinatsu 15.12.2007keinen Rat, aber vielleicht eine Zustimmung
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Wir haben schon genug Reglementierungen.
Die Menschen werden alt, sind deshalb aber nicht blöd.
Kommentar von chinatsuchinatsu 16.12.2007hast du dir schon mal sorgen um einen 86hährigen gemacht. glaube nicht
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ich denke, eine gesetzlich vorgeschriebene, regelmässige ärztliche untersuchung (reaktionsvermögen, sehstärke, etc.) wäre ab einem bestimmten alter nicht schlecht. schon zur eigenen sicherheit der älteren personen.
Kommentar von chinatsuchinatsu 15.12.2007danke, genau das wollte ich lesen.
Kommentar von evistieevistie 16.12.2007Um Dir lediglich Deine Meinung bestätigen zu lassen, gibt es hier das Forum!
Kommentar von chinatsuchinatsu 16.12.2007danke, bin noch neu hier
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der Mensch, von dem ich das Motorfliegen lerne ist 88. Der muß allerdings jedes Jahr zum Fliegerarzt.
Es ist keine Frage des numerischen Alters.
pj
Kommentar von HerrLichHerrLich 15.12.2007Ich habe auch noch nie gehört, dass alte Menschen auf öffentlichen Straßen Rennen fahren. Also: Führerschein bitte erst ab 35 Jahre. ;-)
Kommentar von pjakobspjakobs 15.12.2007öhm.. das würde uns aber zu Fahranfängern machen ;)
Kommentar von HerrLichHerrLich 16.12.2007mich nicht ;-))
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Nun ja: Mein Großvater hat mit 75 auf das Motorradfahren verzichtet - und den Autoführerschein gemacht.
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Antwort von mobbi 15.12.20071 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Nun, - Jugendliche machen mehr Unfälle, - frag den ADAC
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Wichtiger ist die Frage nach der geistigen Reife zur Führung eines Fahrzeugs. Die, die sich regelmäßig uf den Straßen duellieren, sind m.E. gefährlicher.
Ach ja, und die, die an manchen Tagen einfach grauenvoll schlecht drauf sind, wie es mir leider auch manchmal passiert.
Wenn ich den Test an einem guten Tag ablegen würde, dürfte ich fahren, obwohl ich ggf. einen Tag früher oder später besser von jeder Straße fernbliebe.
Ergo: Die Testerei funktioniert nicht. Man erwischt nicht alle körperlich Fahruntüchtigen indem man nur eine Altersgruppe testet und man kann die Ich-habe-einen-schlechten-Tag-Fahrer genauso wenig rausfiltern.
Kommentar von chinatsuchinatsu 15.12.2007stimmt schon, aber wenn ein mensch bestimmte reaktionen im alter nicht mehr erfüllt, sollte es eine grenze geben!
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Eine regelmäßige ärztliche Kontrolle sollte es für alle Autofahrer, nicht erst ab einem gewissen Alter geben. Denn Sehvermögen, Hörvermögen und Reaktionsschnelligkeit können nicht erst im Alter abnehmen sondern schon in relativ jungen Jahren, ohne dass die Betroffenen selbst etwas davon merken.
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Hallo chinatsu,
es gibt in jeder Altersgruppe solche und solche Autofahrer. Verallgemeinern kann man hier nicht, und das ist auch gut so. Stell Du Dir mal vor, Du fährst schon 50 oder wer weiß wie viel Jahre unfallfrei und sollst jetzt auf einmal, weil Du 70 oder so geworden bist, Deinen Lappen abgeben müssen. Wie würdest Du Dich dann fühlen? Lt. Statistik kann man durchaus behaupten, dass mehr Unfälle von jüngeren Fahrern verursacht werden, als von älteren. O.k., was Statistiken angeht, so kann man die natürlich auch unterschiedlich interpretieren. Es kommt natürlich auf die komplette Erhebung an. Man muss nämlich auch die jährliche Kilometerleistung rechnen. Und hier sind mit Sicherheit wieder mehr jüngere als ältere unterwegs. Somit wäre die Statistik wieder hinfällig. Genauso sieht es bei der Frage aus, wer die besseren Autofahrer sind; Männer oder Frauen. Aber das ist ein anderes Thema. Was ärztliche Untersuchungen betrifft, so gibt es diese ja bereits bei bestimmten Führerscheinklassen wie z.B. D/DE ( Bus ) und C/CE ( LKW ). Ich bin mir sicher, dass es irgendwann auch für die jetzige Klasse B so kommen wird. Ob das dann aber sinnvoll wäre, wage ich zu bezweifeln. Für eine generelle Abgabe des Führerscheins bei ab einem bestimmten Alter bin ich auf gar keinen Fall. Allerdings wäre ich für eine gesundheitliche Prüfung bei einem verschuldeten Unfall. Allerdings auch nur dann, wenn dieser Unfall nicht auch einem jüngeren passiert wäre. Und das ist auch nicht so leicht klären.
Gruß uric und allzeits gute Fahrt.
Kommentar von chinatsuchinatsu 16.12.2007es stimmt alles, was du schreibtst, aber alte menschen sind uneinsichtig. es bereitet sorgen, wenn ein 86 nicht mehr gut hört und sieht und mit dem auto unterwegs ist.
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