Böse Überrraschung nach dem Urlaub, die Batterie unseres Golfs hatte null Saft - wir mußten Fremdstarten. Ist das normal nach 3 Wochen ohne Bewegung des Autos oder deutet das auf eine sehr schwache Batterie hin? Danke

Gerade "ohne Bewegung des Autos" ist die Gefahr zur Entladung relevant, sonst hätte die Lichtmaschine die Batterie wohl wieder geladen. Aber "Heiermann" hat schon recht; da ist sicher ein Verbraucher (Radia bei großer Lautstärke?) nicht abgeschaltet gewesen oder ein Kriechstrom vorhanden.

Normal ist das nicht. Aber es gibt verschiedene Gründe dafür:
Das Parklicht oder sonstige Stromverbraucher waren lange Zeit eingeschaltet.
In der Autoelektrik gibt es einen Fehlkontakt oder Kriechströme.
Die Batterie ist verschlammt.
Eine Autowerkstatt hat entsprechende Testgeräte und wird Dich sicher richtig beraten.

Das sollte zwar nicht passieren, aber je nach Batterietyp kann eine Autobatterie schon nach ca. 2-3 Monaten ihre Ladung verlieren. Möglich ist auch, dass man irgendeinen Empfänger angelassen hatte und der hatte die Batterie entleert. Profis stpseln die Akkus bei längeren Standzeiten vorsichtshalber ab.
Danke für die Antwort indy72 - zur Richtigstellung. Es waren nur 3 Wochen ohne Bewegung. Grüße
Wir hatten das gleiche Problem: Ford Focus, 9 Monate alt, hatte während des Urlaubs drei Wochen in der Garage gestanden - danach Batterie vollkommen leer. Laut Werkstattleiter bei Ford ist das vollkommen normal wegen des hohen Standby-Verbrauchs bei heutigen Fahrzeugen. Er klemme bei seinem Wagen immer vor dem Urlaub die Batterie ab. Warum bauen dann die Autohersteller keinen Schalter ein, um diese Verbraucher wie z. B. die Zentralverriegelung für solche Zeiträume abzuschalten?
Weil das einerseits Geld kostet und andererseits gewisse Verbraucher u.U. neu Programmiert oder eingestellt werden müssen. Da wären viele Kunden überfordert. Folglich lohnt es sich, vom Fachmann ein Schwebeladegrät einbauen zu lassen und über die Ferien einstecken. Ist billiger als 1 x stehenbleiben.