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Auto-Werkstatt tauscht bei Fehlersuche intakte Teile aus und berechnet diese. Ist das ok?

Frage von Vierteldollar Vierteldollar

Hallo,

ich habe meinen Megane in die Renault-Werkstatt gebracht, da die Meldung "Einspritzung defekt - STOP" aufleuchtete. Ich beauftragte die Werkstatt mit Fehlersuche und -Behebung.

Zuerst reinigten Sie die Einspritzanlage. Ich bekam das Auto wieder - der Fehler blieb.

Dann hatte ich einen zweiten Werkstatttermin. Dort wurde weitergesucht. Im Rahmen dieser Suche wurde der Sensor der Druckregelung auf Verdacht getauscht. Die Werkstatt testete weiter: der Fehler blieb. Mit anderen Worten: der Sensor, den die Werkstatt ausbaute war intakt und sie haben trotzdem einen neuen eingebaut (das sagte mir auch der Mechaniker, mit dem ich sprach).

Nach 1/2 Woche hatte man dann das defekte Teil letztendlich gefunden: Ein Injektor war defekt und wurde ausgetauscht. Ok, Fehler behoben.

Jetzt bekomme ich die Rechung und sehe, dass ich den Sensor, der eingebaut wurde, auch bezahlen soll. Dabei war der alte gar nicht defekt. Er wurde nur auf Verdacht ausgetauscht. Insbesondere ist das ärgerlich, weil der Sensor 260,- EUR kostet. Und ich diesen jetzt bezahlen soll.

Meine Frage: Darf die Werkstatt das so einfach? Muss sie den Sensor wieder zurücknehmen? Ich bin durchaus bereit, einen "Gebraucht"-Zuschlag zu bezahlen, da der "neue" Sensor ja bei mir verbaut wurde und nicht mehr neu ist. Arbeitslohn zur Fehlersuche zu bezahlen: das ist selbstverständlich klar. Aber jetzt 260,- Eur zusätzlich für ein Teil zu bezahlen, dass gar nicht defekt war, sehe ich nicht ein.

Und: es wurden 26,- EUR für den Ausbau des Sensors berechnet. Der sitzt oben auf dem Motor und muss lediglich mit einem 26'er Maulschlüssel abgedreht werden. Zeitaufwand: 2 Minuten. Ist so was gerechtfertigt?

Vielen Dank für Eure Gedanken!

Martin

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Antworten (5)

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    Antwort von maikel196 maikel196

    hallo

    einer hält den 26 er schlüssel und 8 mann drehen das auto macht 26 € zu renault habe ich ein gespaltenes verhältnis , und wenn sie behaupten das teil sei ebenfalls defekt gewesen , stehst du im wald

    gruss mike

    Kommentar von Zechenwihl ZechenwihlZechenwihl

    Ha lol. Ich hab super gelacht über den Spruch. Der war echt gut, hat was wahres.

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    Antwort von Remlak Remlak

    Natürlich ist es ungerechtfertigt, den alten intakten Sensor gegen einen neuen auszutauschen. Das würde ich beanstanden und die Rechnung, falls es Probleme mit der Auslieferung des Fzg. geben sollte, nur unter Vorbehalt bezahlen. Eigentlich hätte im Vorgespräch geklärt werden sollen/ müssen, wie bei einem notwendigen Teilewechsel verfahren werden sollte. Ein Kostenvoranschlag wäre auch hilfreich gewesen. Dieser darf nur um einige Prozentpunkte über- oder , für Dich natürlich besser, unterschritten werden. Komprommisse in Sachen "Gebrauchtzuschlag" solltest und mußt Du auch nicht eingehen. Bei den Preisen für eine Mechanikerstunde oder Arbeitseinheit, wie es ja gern bezeichnet wird, sind 26 € für diesen Handgriff durchaus real. Mein 99 ziger Scenic hat schon seit Ablauf der Garantiezeit genaus aus diesen Gründen keine Renaultwerkstatt mehr von innen gesehen. Er läuft tadellos. Dank markenfreier Werkstätten und deren engagierten Chefs und Mitarbeitern.

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    Antwort von Alf4711 Alf4711

    Nein. Nachhaken, Druck machen. Brief an die Geschäftsleitung schreiben. Meisterbetrieb? Notfalls die Schiedstelle im Kfz-Handwerk einschalten (oder schonmal andeuten, dass Du das überlegst). Die ist paritätisch besetzt, kostet Dich nichts, aber der Schiedspruch ist für die Werkstatt bindend. Spätestens beim Schiedsverfahren (oder mit Aussicht auf eine solches) werden auch "harte Knochen" mit einem Mal sehr kulant. Und wenn Dir der Schiedsspruch nicht gefällt (was ich nicht glaube, zumindest einem Teil Deiner reklamierten Kosten werden die stattgeben): für Dich ist der Schiedsspruch nicht bindend, könntest später notfalls sogar noch den Rechtsweg beschreiten. Was sich in diesem Fall aber nach meiner persönlichen Meinung nicht lohnt, weil der Betrag relativ gering ist.

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    Antwort von Dackelmann888 Dackelmann888

    Ich würde Die Werkstatt daraufhin ansprechem,Der Sendor hätte zurückgebaut werden müssen,Bei dem Preis .Es gibt auch eine Schiedstelle der Kfz Innung da kann man solch Sachen auch klären lassen.Die Werkstatt ist an den Schiedspruch gebunden.

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    Antwort von user816 user816

    Die Werkstatt darf dir nur die Fehlersuche und das tatsächlich defekte Teil berechnen, alles Andere müssen sie zurückbauen, einfach auf Verdacht Teile tauschen ist nicht. Wenn die das nicht einsehen dann wende dich an die Kfz Innung, falls die Mitglied sind.

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