Frage von juliana1968, 113

auto von partnerin gepfandet?

hallo vor ca 6 jahren habe ich das fahrzeug von meiner freundin abgekauft weil sie ein parr schulden bei mir hate ich bin auch im besitz des kfz briffes. habe aber damals mit ihr ausgemacht das sie weiterhin das auto benützt und auf sie zugelassen bleibt wegen versieherung und prozente aber den wagen darf sie nicht verkaufen wir haben auch nichts im kfz brief geändert es ist also der namme von freundin drauf.doch jetzt kommt der hamer vor parr tagen wurde das auto gepfandet weil sie schulden hat.was kann ich jetzt machen?wie kann ich jetzt beweisen das ich der eigentümer bin?wo kann ich mich wehren? wenn jemand etwas weis bitte um rat und was pasiert jetzt mit dem wagen?

Antwort
von Interesierter, 97

Wenn du deine Eigentumsansprüche beweisen kannst, kannst du dich im Rahmen einer sog. "Drittwiderspruchsklage" wehren. Du schreibst, du hättest einen Kaufvertrag.

Das ist (wenn er echt ist), schön, denn dann hättet ihr den notwendigen Beweis.

Falls ihr den jetzt nur auf die Schnelle zusammengezimmert habt, könnte das problematisch werden, denn dann würden auf euch beide ein paar sehr unangenehme Überraschungen warten. 

Du musst damit rechnen, dass man euren Vertrag genau unter die Lupe nimmt. Das gekaufte Auto bleibt beim Vorbesitzer? Die Halterdaten wechseln nicht? Der Versicherungsnehmer bleibt der selbe? Du musst damit rechnen, dass man euch das nicht ohne weiteres glaubt. 

Problematisch könnte es auch werden, wenn der Eigentumsübergang angezweifelt wird. Nach BGB § 929 müssen bewegliche Sachen, dazu gehören auch Autos, zur rechtlichen Eigentumsübertragung, übergeben werden. Das ist hier nicht geschehen.

Kommentar von franneck1989 ,

Nach BGB § 929 müssen bewegliche Sachen, dazu gehören auch Autos, zur rechtlichen Eigentumsübertragung, übergeben werden. Das ist hier nicht geschehen. 

Man könnte noch prüfen, ob man nicht §930 anwenden kann, anstelle der Übergabe

Kommentar von Interesierter ,

Das wäre vor der Pfändung möglich gewesen. Im Nachhinein wird das nicht mehr funktionieren, da die Freundin zum Zeitpunkt der Pfändung ja noch Eigentümerin war.

Kommentar von KlausM1966 ,

Auch leider falsch. Sie war nicht Eigentümerin. Der Kaufvertrag genügt, denn bei einer Überlassung zur Nutzung ist die Übergabe arg schwammig und kann nach sechs Jahren nicht mehr nachvollzogen werden.

Kommentar von Interesierter ,

Hier irrst du dich. Die Beweislast für seine Eigentumsansprüche liegt beim Fragesteller. Das heisst, wenn es nicht mehr nachvollzogen werden kann, hat der Fragesteller ein Problem, nicht der Gerichtsvollzieher.

Im Übrigen ist es wenig glaubhaft, dass der Fragesteller der Freundin das Auto abkauft, es aber ihr weitere 6 Jahre kostenfrei zur Nutzung überlässt. Die Sache riecht sehr stark nach einem fingierten Kaufvertrag, um genau diesem Problem der Pfändung entgegen zu wirken.

Um die von dir genannte Fallkonstellation zu erzeugen, müsste die Übergabe sowie eine anschließende Leihe über 6 Jahre nachgewiesen werden. Wer hat in dieser Zeit die Inspektionen, Reifen, Bremsen und Reparaturen bezahlt? Das tat doch wohl die Freundin. Bei einer Leihe jedoch wäre dies Sache des Verleihers, also des Fragestellers gewesen.

Wie gesagt, das ist alles sehr unglaubwürdig.

Kommentar von KlausM1966 ,

Im Prinzip sind wir der gleichen Meinung, zumindest was das Ergebnis / den Ausgang angeht:

Wie gesagt, das ist alles sehr unglaubwürdig.

Antwort
von nurlinkehaende, 113

Guck mal hier: http://www.juraforum.de/ratgeber/verkehrsrecht/kraftfahrzeugbrief-wer-ist-eigent...

... Zudem muss das Fahrzeug auch an ihn übergeben worden sein, und zwar zusammen mit dem Kfz-Brief. Es ist jedoch nicht notwendig, diesen dahingehend zu ändern, dass nun der neue Eigentümer dort namentlich erwähnt wird. Vielmehr sind die gesetzlichen Regelungen des § 929 BGB anzuwenden: gemäß diesen ist es zur Übertragung einer beweglichen Sache erforderlich, dass der Eigentümer die Sache dem Erwerber übergibt und sich beide darüber einig sind, dass das Eigentum übergehen soll. ...

Antwort
von Repwf, 65

Kannst du nicht! Wenn man was kauft macht man das hält besser schriftlich! So hast du nichts in der Hand! Ich bin überzeugt das ihr da bei keiner Behörde mit durchkommt! 

Antwort
von xo0ox, 66

Wenn kein Vertrag unterzeichnet wurde ( von euch beiden) kannst du das vermutlich nicht mehr beweisen so leid mir das auch tut. Behaupten kann das nämlich jeder.

Antwort
von KlausM1966, 74

Wegen ein paar Schulden übereignet sie dir vor sechs Jahren ein Auto, dass es heute noch zu pfänden lohnt?

Klingt nach einer eher hohen Summe im min. unteren fünfstelligen Bereich, denn sonst wäre heute kaum noch ein pfändbarer Gegenwert vorhanden.

Hast du eine Rechnung / Kaufvertrag mit einer quittierten Zahlung oder zumindest einen Zahlungbeleg für deinen Kauf? Nein, dann ist es ihr Auto oder Ja, dann ist es dein Auto!

Bei JA solltet ihr zusätzlich noch eine Nutzungsvereinbarung vorweisen können. Es ist eher unglaubwürdig, dass du sie einfach den damaligen Wert bzw. Kaufpreis weiter abfahren lässt, ohne eine Gegenleistung zu erhalten. Da hättest du ihr das Geld gleich schenken oder zumindest leihen können.

Beispiel:
Damaliger Kaufpreis 10.000 €
heutiger Wert               2.000 €
bedeutet, du hast ihr 8.000 € geschenkt! Das erklär mal bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung.

Kaufst du auch Häuser und lässt andere kostenlos dort wohnen, bis das Haus keinen Wert mehr hat oder zumindest sanierungsbedürftig ist?

Es wird sehr schwer einen Gläubiger von deiner Eigentümereigenschaft zu überzeugen. Daher wird das Auto wohl weg sein, es sei denn du wirfst noch mal Geld nach und löst den Wagen durch Zahlung der Restschuld aus.

Kommentar von KlausM1966 ,

Da ich jetzt noch ein paar Kommi´s lesen konnte, will ich mal weiter ausholen.

Es gibt einen Kaufvertrag, dass ist schon mal gut. Damit dürftest du den Eigentumsübergang nachweisen und den Pfänder zur Herausgabe des Autos veranlassen können.

Geht aus diesem Kaufvertrag auch die Art der Bezahlung hervor, also Tilgung von privaten Schulden plus einer Restzahlung deinerseits?
Das wäre eher hinderlich, wenn der Gläubiger den Kaufvertrag anzweifelt und als fingiert betrachtet.

Hintergrund ist die unentgeltliche Überlassung des Fahrzeugs an deine Freundin. Zwar bleibt dir als Eigentümer überlassen, was du mit deinem Besitz machst, aber hier ist es ein Indiez für einen fingierten Kaufvertrag. Der Abschluss scheint von vornherein darauf abzuzielen, dass das Fahrzeug nicht zur Deckung von Schulden deiner Freundin herangezogen werden kann.

Noch ein Beispiel:
Herr F. hat mir private Schulden in Höhe von 12.000 €. Er bietet mir sein Auto zur Tilgung an und ich stimme zu. Da der Wert höher ist, zahle ich Herrn F. noch 3.000 € aus. Im Kaufvertrag wird die Tilgung und die Restzahlung festgehalten und durch Unterschrift bestätigt. Die Fahrzeugpapiere und die Versicherung werden nicht geändert.

Jetzt ist es mehr als unglaubwürdig, dass ich tatsächlich die Schulden getilgt haben wollte, wenn ich Herrn F. weiterhin und unbefristet die unentgeltliche Nutzung des Auto´s gestatte.

Auf jeden Fall einen Anwalt einschalten!!

Kommentar von Interesierter ,

Der Kaufvertrag beweist keinen Eigentumsübergang. Das Eigentum geht erst mit Übergabe bzw. Übereignung an den Käufer über. Beides wurde hier aber vor der Pfändung nicht vorgenommen, weswegen der Käufer kein Eigentum sondern lediglich eine Forderung erworben hat.

Kommentar von KlausM1966 ,

Das stimmt so leider (oder gottseidank) nicht. Der Kaufvertrag beweist den Kauf. Die Übergabe kann nach 6 Jahren nicht mehr bewiesen bzw. angezweifelt werden. Ob die Freundin den Pkw jetzt nutzt, hat mit einer Übergabe oder Übergang nicht das geringste zutun.

Kommentar von KlausM1966 ,

Was wäre denn, wenn im Kaufvertrag auch der Empfang oder die ordnungsgemäße Übergabe des Fahrzeugs bestätigt wird??? Du machst dir das etwas zu einfach oder kennst du mehr Sachverhalte wie wir???

Kommentar von Interesierter ,

Was wäre wenn? Eine Übergabe wird weder in der Fragestellung, noch in den weiteren Erläuterungen erwähnt. Im Gegenteil, es wurde vereinbart, dass die Freundin "weiterhin das auto benützt und auf sie zugelassen bleibt". Daraus geht hervor, dass eben keine Übergabe stattfand sondern das Auto direkt bei ihr verblieb.

Gehen wir die Sache doch mal logisch an: Die Freundin hat beim Fragesteller Schulden. Die Schulden sollen durch den Verkauf des Autos getilgt werden. So weit so gut. Nun aber verbleibt das Auto bei der Verkäuferin und diese nutzt das Auto 6 Jahre lang unentgeltlich. Sie fährt dabei den Wert, den sie vorher verkauft hat, wieder runter. Welchen Sinn sollte dann der ganze Verkauf und die damit verbundene Schuldentilgung überhaupt machen? Dann könnte der Fragesteller der Freundin das Geld doch gleich schenken bzw. die Schulden einfach erlassen oder eben stunden.

Der Kaufvertrag sieht nach einem fingierten Scheingeschäft  „Commentitia emtio“ aus, um den Gläubigern der Freundin die Möglichkeit der Pfändung zu nehmen. In diesem Fall, wäre es ein Scheingeschäft gem. BGB § 117 Abs. 1 und damit nichtig. Ich denke mal, im Streitfall könnte es sehr schwer werden, den Richter vom Gegenteil zu überzeugen.

Kommentar von KlausM1966 ,

Wie weiter oben schon gesagt, sind wir uns über den Ausgang der Sache einig. Auch in meiner Antwort hatte ich schon vom Scheingeschäft gesprochen und ich sehe das genauso:

Ich denke mal, im Streitfall könnte es sehr schwer werden, den Richter vom Gegenteil zu überzeugen.

Antwort
von yaoming, 101

hast du das schriftlich? solche abmachungen sollten immer schriftlich festgelegt werden. Verträge sind nämlich bindend und schriftlich auch nachweisbar. 

wenn dus nicht beweisen kannst hast du pech 

also ich hab öfter schon gehört: wer den brief hat, dem gehört das auto... 

Kommentar von juliana1968 ,

ja ich habe einen schriftlichen kauf fertrag

Kommentar von yaoming ,

na dann, wenn du einen schriftlichen kaufvertrag hast musst nur noch begründen warum du das auto nicht umgemeldet hast. hierzu würde ich nen anwalt konsultieren. anders wirst du pech haben

Antwort
von franneck1989, 99

aber den wagen darf sie nicht verkaufen

Ist das Fahrzeug über eine Bank finanziert? 

wie kann ich jetzt beweisen das ich der eigentümer bin?

Die Frage ist zunächst, ob du überhaupt Eigentümer bist. Üblicherweise kann dann das Auto gar nicht verkauft werden, da deine Freundin nie Eigentümerin war.

Kommentar von juliana1968 ,

nein das auto ist nicht finanzirt ich habe bar bezahlt also der wert des autos war damals höher als ihre schulden bei mir deswegen habe ich einen geringen betrag bei ihr noch bezahlt

Kommentar von franneck1989 ,

Dann kommt hier eine Drittwiderspruchsklage nach §771 ZPO in Frage. Eventuell aber erstmal vorab versuchen, beim Gläubiger Herausgabe der Sache zu fordern (entsprechenden Kaufvertrag als Nachweis beifügen).

Kommentar von Interesierter ,

Es stellt sich die Frage, ob das Eigentum tatsächlich von der Freundin auf den Fragesteller übertragen wurde. Dies würde die Übergabe der Kaufsache voraussetzen. Eine Übergabe fand jedoch nicht statt. Folglich dürfte das Eigentumsrecht immer noch bei der Freundin stehen, was die Pfändung legitimiert.

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__929.html

Kommentar von franneck1989 ,

sollte man tatsächlich prüfen... Vermutlich kommt man ohne einen Anwalt hier nicht weiter

Kommentar von dasadi ,

So sehe ich das auch. Normalerweise geht das Eigentum eines KfZ mit Übergabe des KFZ und der Zulassungsbescheinigung Teil 2 über. Das ist ja hier nicht gegeben, also kann nur evtl. der Kaufvertrag helfen.

Antwort
von Nordseefan, 61

Ganz ehrlich: Kling für mich nach Betrug.

Antwort
von sylvie82, 90

aufgrund deiner aussagen wirst du es schwer haben irgendwas zu beweisen, wenn der name der freundin im brief steht. deine schilderung wirkt da eher als ausrede

Antwort
von Frage2Antwort, 64

Die Versicherung und der Eigentümer des Fahrzeugs müssen nicht identisch sein. Das nennt sich dann dritt Nutzung, ist auch nicht unüblich.

Auch mit einem Kaufvertrag wird es schwer, da der Eigentümer im Schein steht. Wenn du sagst das ist schon lange her hättest du ja genug Zeit gehabt das Auto umzumelden.
Fakt ist das Auto ist auf deine Freundin zugelassen und damit gehört es ihr und nicht dir.

Klingt jetzt gemein, aber wenn das nicht so wäre würde es ja jeder machen.

Kommentar von KlausM1966 ,

Völliger Unsinn. Das Fahrzeug gehört demjenigen, der den Erwerb beweisen kann. Die Eintragungen in den Zulassungsbescheinigungen haben damit überhaupt nichts zutun.

Antwort
von dasadi, 93

Der Eigentümer ist der, der als Eigentümer im Brief steht, ganz einfach.

Sie hätte weiterhin Halter bleiben können, aber den Brief hättest Du umschreiben lassen müssen. Somit schuldet sie Dir aber weiterhin den vollen Betrag, da musst Du jetzt sehen,wie Du dran kommst. Darlehensvereinbarung ?

Kommentar von Rockuser ,

Lies mal C4.c im Brief. Dort Steht :"Der Inhaber der Zulassungsbescheinigung wird nicht als Eigentümer des Fahrzeugs ausgewiesen"

Was heißt das Wohl? Deine Antwort ist leider Falsch.

Kommentar von dasadi ,

Grundsätzlich ist das zwar richtig, in diesem Fall jedoch nicht. Da es hier nicht den mindesten haltbaren Hinweis gibt, dass die Fragestellerin die Eigentümerin sein könnte, kein Kaufvertrag, keine schriftliche Vereinbarung, keine Versicherung........gilt als Eigentümerin die, die im Brief steht. Wenn die Fragestellerin das Gegenteil beweisen möchte, wirst Du ihr sicher sagen können, wie sie das machen soll.

Kommentar von migebuff ,

Der Eigentümer ist der, der als Eigentümer im Brief steht, ganz einfach.

Märchenstunde ist normalerweise erst abends, da bist du etwas zu früh dran.

Kommentar von Rockuser ,

@ migeebuff.Amtsdeutsch ist schon schwer zu Verstehen. Genau das heißt es nicht.

Kommentar von migebuff ,

??

Kommentar von dasadi ,

Ich ziehe es vor, anständige Ratschläge zu erteilen und sachliche Antworten zu geben, als Leute mit unbehobelten Beiträgen zu bedenken. Ich habe von Dir noch nichts gelesen, was in irgendeiner Form hätte helfen können. Es ist nicht automatisch der Eigentümer, der in der Zulassungsbescheinigung Teil II ausgewiesen ist. Bislang war aber nicht klar, dass die Fragestellerin einen Kaufvertrag hatte. Unter dieser Annahme hätte sie nciht die geringste Chance und als Eigentümer würde der gelten, der im "Brief" steht, solange nicht jemand nachweislich behauptet, der rechtmäßige Eigentümer zu sein.

Kommentar von Fraganti ,

Du hast absolut keine Ahnung. 

Briefe gibt es seit 10 Jahren nicht mehr, das heißt "Zulassungsbescheinigung Teil II". Eingetragen war auch im Brief noch nie ein Eigentümer, sondern immer nur der Halter und der Zusatz:  

"Der Inhaber der Zulassungsbescheinigung/des Fahrzeugbriefes wird nicht als Eigentümer des Fahrzeug ausgewiesen". 

Steht in jeder Zulassungsbescheinigung Teil II in Feld C.4c. 

Antwort
von Peter501, 109

Wenn du etwas schriftliches in der Hand hast(Kaufvertrag)ist das kein Problem.

Habt ihr allerdings überhaupt keine schriftliche Vereinbahrung dann kannst du auch keine Besitzansprüche anmelden.

Kommentar von juliana1968 ,

ja ich bin im besitz eines kauf vertrages wir haben es schriftlich ausgemacht was mus ich jetzt machen?

Kommentar von Peter501 ,

Dich mit dem Pfänder in Verbindung setzen und mitteilen,dass der PKW nicht gepfändet werden darf da er dein Eigentum ist.

Kommentar von Peter501 ,

PS.Sende gleich eine Kopie des Kaufvertrages mit.

Kommentar von Interesierter ,

So einfach ist das nicht. Die Eigentumsübertragung setzt die Übergabe voraus. Das Auto verblieb jedoch bei der Freundin.

Im Übrigen liegt der Verdacht auf der Hand, dass der Vertrag jetzt mal noch schnell "gebastelt" wird.

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__929.html

Kommentar von Peter501 ,

Keiner kann nachweisen,dass keine Übergabe statt gefunden hat.Außerdem ist ein Verdacht kein Beweis.

Kommentar von Interesierter ,

Hier irrst du in Bezug auf die Beweislast. Der Fragesteller müsste beweisen, dass eine Übergabe oder ein ersetzendes Besitzkonstitut nach BGB § 930 vor der Pfändung stattfand.

Der Kaufvertrag begründet nur eine Forderung. Die Eigentumsübertragung findet erst durch die Übergabe bzw. die Übereignung statt. Die Beweislast hierfür trägt der Fragesteller.

Kommentar von KlausM1966 ,

Wer will den das Gegenteil beweisen, wenn Käufer und Verkäuferin eine vollzogene Übergabe bestätigen. Wie soll den ein Beweis aussehen? Ummeldung etc. sind nicht geeignet.

Antwort
von Kandahar, 64

Da hast du wohl Pech gehabt. Das Auto gehört offiziell ihr und kann somit gepfändet werden. Was du mit ihr ausgemacht hast, ist euer Privatvergnügen! Das Auto wird versteigert werden, um mit dem Erlös die Schulden deiner Freundin zu tilgen.

Antwort
von Marshall7, 23

Ja wenn im Kfz Brief der Name deiner Freundin steht ,ist es ihr Eigentum ,und es kann gepfändet werden.Was ich allerdings nicht verstehe ,das Auto ist wohl schon einige Jahre alt ,kann mir nicht vorstellen ,das dies noch viel an Geld wert ist.Könnte vielleicht sein ,das keine Steuer und Versicherung bezahlt wurde.

Kommentar von juliana1968 ,

es ist alles nacweislich bezahlt,jetzt hat meine freundin denen angeboten mit raten die schulden abbezahlen doch die wollen den gesamtbetrag,soll sie jetzt das schriftlich machen oder einen anwalt suchen?was ware jetzt das geschedeste weis jemand was?

Antwort
von ursula39, 99

Bei diesen ungewöhnlichen Begebenheiten, rate ich Dir  dringendst zu kompetenter Beratung durch einen Rechtsanwalt !

Antwort
von Zumverzweifeln, 96

Da kannst du nichts machen. Die Papiere laufen auf ihren Namen - rechtlich war  es ihr Auto.

Kommentar von migebuff ,

Die Papiere laufen auf ihren Namen - rechtlich war  es ihr Auto.

Dann kannst du uns sicherlich die Rechtsgrundlage nennen, aufgrund welcher ein Käufer trotz Zahlung und gültigem Kaufvertrag kein Eigentum an einem KFZ erlagen kann, solange es auf jemand anderen zugelassen ist. Und was passiert erst, wenn der Brief verloren geht? Dann gehört das Auto wohl demjenigen, der es zuerst sieht, hm?

Kommentar von Zumverzweifeln ,

Von einem Kaufvertrag war nicht die Refe als ich kommentierte!

Kommentar von migebuff ,

Das ändert nichts an deiner Aussage, dass angeblich der Halter automatisch der Eigentümer sein muss.

Kommentar von dasadi ,

Man kann nur von den Voraussetzungen ausgehen, die der Fragesteller hier nennt. Daher kannst Du Dir dein überheblliches Geschreibsel sparen. Angebrachter wäre eine hilfreiche Antwort gewesen, die vermisse ich von Dir bislang immer noch.

Kommentar von Zumverzweifeln ,

Schlechten Tag heute?

Kommentar von dasadi ,

@ZumVerzeifeln: durchaus nicht, aber wo bitte ist die sachliche hilfreiche Antwort von migebuff ? Ich habe bislang keine finden können. Du ? Warum kritisierst Du jetzt mich ? Wir beide haben inhaltlich ähnliche Antworten gegeben und ich habe Deine Kommentare positiv bewertet. Warum sollte ich also einen schlechten Tag haben ?

Kommentar von migebuff ,

Angebrachter wäre eine hilfreiche Antwort gewesen, die vermisse ich von Dir bislang immer noch.

Evtl erstmal vor der eigenen Tür kehren - ich darf dich kurz zitieren?

Der Eigentümer ist der, der als Eigentümer im Brief steht, ganz einfach.

Soviel zum Thema "hilfreich".

Kommentar von dasadi ,

@migebuff: ich habe auf dieses spezifischen Fall geantwortet, mit vielen Kommentaren, udn für diesen Fall waren diese auch richtig. Deine Antwort war nicht auf diese Frage ausgerichtet, verallgemeinernd und letztendlich nichtssagend und beleidigend. Aber Du bist wohl einfach ein Mensch, der sich selbst erhöht, in dem er andere versucht, zu erniedrigen, auch wenn ihm das nicht gelingt.

Kommentar von migebuff ,

Ja, du hast Recht. Wer die Frage nicht beantwortet, darf keine unpassenden Antworten kritisieren, da er sonst andere erniedrigt und beleidigt. Man lernt immer wieder was dazu.

Ich hoffe, es fühlt sich durch diesen Kommentar niemand erniedrigt oder beleidigt ;)

Kommentar von dasadi ,

Der Ton macht die Musik und die Sachlichkeit der Aussage. Du schießt Dich mit Deinen Formulierung leider selbst und völlig unnötig ins Aus.

Kommentar von Zumverzweifeln ,

@dasadi: ich hatte dich nicht gemeint! Danke für deine Unterstützung!

Antwort
von FragaAntworta, 65

Gar nicht, das Auto ist weg.

Antwort
von Glueckskeks01, 66

Wer im Brief steht, der ist Besitzer des Autos. Ich fürchte, da habt ihr einen fatalen Fehler gemacht.

Kommentar von Fraganti ,

Falsch geraten. 

Briefe gibt es seit 10 Jahren nicht mehr, das heißt "Zulassungsbescheinigung Teil II". Eingetragen war auch im Brief noch nie ein Eigentümer, sondern immer nur der Halter und der Zusatz:  

"Der Inhaber der Zulassungsbescheinigung/des Fahrzeugbriefes wird nicht als Eigentümer des Fahrzeug ausgewiesen". 

Steht in jeder Zulassungsbescheinigung Teil II in Feld C.4c. 

Kommentar von franneck1989 ,

...und als "Besitzer des Autos" wird damit erst Recht niemand ausgewiesen ;)

Kommentar von dasadi ,

nun, wenn aber niemand anders zur Verfügung steht, der Eigentümer des KFZ sein könnte ? Eigentümer ist man mit Übergabe des Fahrzeuges und des "Briefes". Das hat aber hier nie stattgefunden.Und wenn es nur einen Anspruchsteller gibt, der dann auch noch den "Brief" hat, dürfte zumindest für einen Gerichtsvollzieher der Inhaber des Briefes als Eigentümer gelten. Alles andere müsste gerichtlich geregelt werden. Ist ein Auto gepfändet, ist es erst mal weg.  Der Halter ist der Versicherte, also der Besitzer, das muss nicht der Eigentümer sein.

Kommentar von franneck1989 ,

nun, wenn aber niemand anders zur Verfügung steht, der Eigentümer des KFZ sein könnte ?

Es steht doch jemand zur Verfügung, der Fragesteller beansprucht ja die Eigentümerschaft!

Eigentümer ist man mit Übergabe des Fahrzeuges

Richtig

und des "Briefes".

Nochmal: Der Brief hat keinerlei Beweisfunktion im Hinblick auf die Eigentumsverhältnisse. Wann und ob der übergeben wurde, ist egal.

dürfte zumindest für einen Gerichtsvollzieher der Inhaber des Briefes als Eigentümer gelten. 

Den Gerichtsvollzieher interessieren die Eigentumsverhältnisse nicht, er muss nur darauf achten was sich im Gewahrsam (Besitz) des Schuldners befindet

Kommentar von dasadi ,

Ja, aber das Fahrzeug wurde doch nie übergeben.......der Fragesteller hat nichts, keinen Fahrzeugschein, keinen Brief, nichts nichts nichts..........(zumindest war anfangs noch keine Rede von einem Kaufvertrag) . Da kann er sich ja stundenlang hinstellen und sagen, er ist Eigentümer, das hat keinen Belang, da nichts darauf hindeutet, dass er Eigentümer sein könnte. Für den Gerichtsvollzieher ist ausschlaggebend, was sich im Besitz des zu Pfändenden befindet. Wird etwas ungerechtfertigt gepfändet, liegt die Beweislast beim Eigentümer des Stückes, der muss das dann per Gericht regeln lassen. So ist mein Kenntnisstand.

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