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Auto vom Arbeitsamt finanzieren

Frage von Svv00p Svv00p

Hallo zusammen :-).

Frage steht oben, aber ich erkläre nochmal was genau mich interessiert. Also: Ein Freund meines besten Freundes hat vor einiger Zeit ein Auto vom Arbeitsamt oder der Arge, genau weiß ich das nicht, finanziert bekommen. 2000€ geschenkt damit er seine neue Arbeitsstelle erreichen kann. Dazu muss ich sagen: Finde ich nicht verkehrt, denn wenn jemand Arbeit gefunden hat, diese aber nicht ohne PKW erreichen kann, sollte man schon so eine Finanzierung bekommen.

Aber meine eigentliche Frage ist: Bekommen Leute, die eine Finanzierung erhalten, das Geld Bar auf die Kralle bzw. es überwiesen und dürfen dann loslaufen und ein Auto kaufen? Denn mal angenommen man bekommt 2000€, kauft aber "nur" für 1400€ ein Auto, dann sind ja noch 600€ übrig. Na gut, man muss das Auto noch zulassen und versichern, also sagen wir mal es bleiben noch 400€ übrig. Darf er dann dieses Geld behalten und "verschleudern"? Oder muss er einen Nachweis erbringen was das Auto gekostet hat und den Rest zurückzahlen?

Bitte gebt hier nicht Sachen an wie "Also ich glaube....." oder "Ich habe mal gehört......" Wäre nett wenn hier jemand antwortet der schon mal das selbe erlebt hat. Also eine Finanzierung erhalten hat, seitens des Amtes :-).

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Antworten (8)

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    RatgeberHelden Antwort von VirtualSelf VirtualSelf

    Da die Leistung sicherlich als Darlehen und nicht als Beihilfe gewährt wurde, ist es relativ Banane, was das Auto nun gekostet hat, da er alles wird zurückzahlen müssen.

    Sollte es unüblicherweise tatsächliche eine Beihhilge gewesen sein, hätte der Sachbearbeiter einen Nachweis über die Verwendung fordern können und müssen.

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    Antwort von kaesefuss kaesefuss

    Ein Geschenk vom Amt wird das nicht gewesen sein, sondern ein Kredit, den er wieder zurück zahlen muss.

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    Antwort von Petermaennchen Petermaennchen

    So was gibt es tatsächlich. Da gibt das AA einen Kredit. Die Voraussetzungen sind:

    1. Öffentliche Verkehrsmittel stehen nicht zur Verfügung um rechtzeitig zur Arbeit und von der Arbeit nach Hausezurück zu kommen. Das könnte bei einem Dorf und entsprechender Entfernung zur Arbeitsstelle der Fall sein.
    2. Du mußt mit dem neuen Job so viel verdienen, daß Du komplett Deinen Lebensunterhalt verdienen kannst, also künftig keine Leistungen mehr vom Arbeitsamt/ARGE beziehen.

    Geschenkt wird Dir das Geld für Auto allerdings nicht sondern darlehensweise zur Verfügung gestellt. Das Darlehen ist in kleine monatlichen Raten zurückzuzahlen.

    Grundlageist § 16 Abs. 2 SGB II (SWL).

    Kommentar von Svv00p Svv00pSvv00p

    Nein eben nicht, der hat es finanziert bekommen, kein Darlehen. So viel weiß ich darüber schon, habe mich in diveresen Foren mal eingelesen. Aber was mich interessiert ist, ob er das Geld wirklich Bar auf die Kralle bekommen hat.

    Kommentar von Petermaennchen PetermaennchenPetermaennchen

    Ja das wird der auf sein Konto überwiesen bekommen haben.

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    Antwort von Agnes10 Agnes10

    Ganz ehrlich: ich habe noch NIE gehört, daß ein Amt so etwas finanziert!!!! Noch NIE!!!! Das ist wahrscheinlich ganz anders gelaufen oder der Freund hat ein Märchen erzählt.

    Kommentar von Svv00p Svv00pSvv00p

    Das ist wirklich so gewesen, und das Amt macht sowas auch in Ausnahmefällen. Das kann man überall nachlesen, allerdings müssen dafür einige Vorraussetzungen gegeben sein.

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    Antwort von donanila donanila

    Jaaaa klar. Bei mir war es genau so. ich habe eine Arbeitsstelle gefunden und bin zum Amt hin habe denen gesagt, dass mein Arbeitsort etwa 15 km von mir entfernt ist und habe sie auch gleich darauf angesprochen wegen der Finanzierung für ein Auto. Ich habe mir dann vom Händler oder von einem Privatanbieter ein Auto bis zu 3500 Euro gesucht und gefunden. Ein Angebot sollte ich dem Amt vorlegen damit sie das überprüfen alles. Nach positiver Überprüfung wurde das Geld dem Privatanbieter überwiesen und ich habe das Auto erhalten. Du braucht da nicht erst mal einen Antrag auszufüllen sondern erst mal ein Auto finden. Wie gesagt mir wurde es bis 3500 Euro bezahlt.

    Und das Geld musst du nur wieder zurück zahlen wenn:

    1. Du selbst die Arbeit hinschmeißt oder
    2. Du machst irgendeine scheiße da

    aber falls du gekündigt wirst weil zb dir dort keinen mehr brauchen oder so dann bist du ja nicht dran schuld also musst du nichts zurück zahlen. Und wenn das halt alles gut läuft wie gesagt hast du dein Auto finanziert bekommen. MfG

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    Antwort von maikel196 maikel196

    hallo

    ja !! das machen die , allerdings nicht geschenkt , sondern ein zinsfreies darlehen .

    und sie kaufen das fahrzeug , du bekämst kein geld in die hand

    hatte ich selbst im handel erlebt , so 5-6 fahrzeuge sind so verkauft worden

    gruss mike

    Kommentar von Svv00p Svv00pSvv00p

    Das heißt das jemand vom Amt mit ihm dahingelaufen ist und das Auto gekauft hat? Kann ich mir nur schwer vorstellen :-D

    Kommentar von maikel196 maikel196maikel196

    nein , so funzt das nicht , du suchst ein kfz , der händler kommuniziert mit dem amt , und die überweisen ihm dann den betrag .

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    Antwort von ener76 ener76

    2000 Eur geschenkt??? nicht verkehrt???

    Wenn ich mir überlege, dass das u.a. von meinen Steuerzahlungen finanziert wird könnt ich reiern!

    Ich wäre mir zu schade so etwas anzunehmen - selbst ist der Mann/die Frau! Immer nur Hand aufhalten ist doch Mist!

    Kommentar von Svv00p Svv00pSvv00p

    Du bist nicht der einzige der Steuern zahlt, mal im ernst. Und das was du an Steuern, davon geht nur ein MINIMALER Teil für die Arbeitslosen drauf. Da finanzierst du eher sinnlose Straßenarbeiten mit deinen Steuern.

    Und er ist ja dadurch in feste Arbeit gekommen, deswegen finde ich es nicht verkehrt einem Menschen diese Chance zu geben. Er zahlt doch nun auch wieder Steuern.

    Kommentar von ener76 ener76ener76

    Mag sein, aber es sind einfach zuviele Leute, die immer nur nehmen und nichts zurückgeben. Gerade was das Sozialsystem angeht. Nimm es bitte nicht persönlich, aber die Moral in dieser Hinsicht ist echt im Keller!

    Wenn jemand aus solch einer ARGE-Leistung heraus wieder arbeitet und seinen Teil an die Allgemeinheit zurückführt (im Rahmen von Sozialabgaben), dann ist von mir aus auch okay. Aber leider ist das oftmals nicht der Fall und das finde ich dann einfach unkorrekt.

    Kommentar von Svv00p Svv00pSvv00p

    Ja es gibt eben solche und solche Menschen. Es gibt eben die, die faul zu Hause liegen und sich die Eier schauckeln während wir alle arbeiten gehen. Ich verstehe auch deinen Frust was das angeht, mir geht es da nicht anders. Hätte das Amt ihm das Auto bezahlt OHNE das es dafür einen triftigen Grund gegeben hätte, dann würde ich mich auch fragen was hier falsch läuft.

    Aber so wie es jetzt läuft bei ihm ist das doch nicht verkehrt. Er arbeitet von Morgens bis Abends in Vollzeit und zahlt seine Steuern. Besser kann es doch gar nicht laufen :-).

    Kommentar von GarfieldSL GarfieldSLGarfieldSL

    Nee, nee, tu mal langsam. 1/3 des gesamten Bundeshaushalts geht für Sozialabgaben drauf, dazu gehören auch die Leistungen des Amtes. Da redest du von minimal???? Im Gegensatz dazu sind die Straßenbauanteile minimal. Was die Finanzierung angeht: das halte ich für ein Märchen.

    Kommentar von Svv00p Svv00pSvv00p

    Wo hast du das denn her das 1/3 des Bundeshaushalts für Sozialabgaben draufgeht? Zeig mir mal bitte die Quelle, das möchte ich selber nachlesen.

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    Antwort von carleone carleone

    Bei Grimms Märchen gab es noch keine Autos.

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