Auto über ca 150 km nach Fahrerflucht verfolgt, Recht auf Erstattung des Tankes?

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10 Antworten

In diesem Fall solltest du ohnehin einen Anwalt nehmen, weil den die Versicherung des Unfallverursachers bezahlen muss. Der Anwalt weiß auch ganz genau, was er alles einfordern kann, z.B auch die Spritkosten der Verfolgung, Nutzungsausfall und Wertminderung. Der würde auch nicht nur Spritkosten sondern den gesetzlichen Kilometersatz in Rechnung stellen. Und falls erforderlich, würde der auch einen Gutachter beauftragen, den ebenfalls die gegenerische Verischerung bezahlen muss.

Mit dem letzten Vorwurf, du habest ihn angefahren, hat sich der Unfallgegener sowieso selber ins Knie geschossen, weil er damit indirekt zugibt, den Unfall doch bemerkt zu haben. Da wird er wohl ordentlich was zwischen die Hörner kriegen wegen Unfallflucht. Und die Unfallflucht selber ist schon ein starkes Indiz, dass er selber schuldig war, denn wieso sollte er sonst abhauen.

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Das stellst du der gegnerischen Versicherung in Rechnung. Sie werden es vermutlich ablehnen, dann weise darauf hin, dass du nötigenfalls den Gerichtsweg bestreitest, die Polizei als Zeugen hast und sie das eh zahlen müssen. Das wäre so erheblich preiswerter.

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Die ganze Angelegenheit solltest du umgehend an einen guten Fachanwalt für Verkehrsrecht übergeben.

Natürlich steht dir auch Ersatz für die Kosten der Verfolgungsfahrt zu, da diese aufgrund der Unfallflucht notwendig war. Hier solltest du aber die Kosten mit 0,30 € pro km ansetzen, wie sie auch vom Finanzamt anerkannt werden. Es sind dir ja nicht nur die reinen Kraftstoffkosten entstanden.

Das ganze natürlich unter der Voraussetzung, das du an dem Unfall keine Schuld trägst! 

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Da wirst Du keine Entschädigung für die Fahrt bekommen. Du hättest Dir nur das Nummernschild merken müssen, und den Vorfall der Polizei melden. Die hätte das schon geregelt. Nun hast Du den Ärger, das er Dir auch noch die Schuld in die Schuhe schieben möchte.

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Kommentar von OzanAbi
04.03.2016, 13:06

Der Polizist am Telefon meinte ich soll ihn verfolgen da GLEICH ein Polizeiauto da sein würde um ihn aufzuhalten. Ich hätte ja nicht ahnen können, dass das sich so in die Länge zieht

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Das kann man vielleicht einklagen.

Ich verstehe nur nicht, warum du ihn so lange verfolgt hast, Du hättest dir das Kennzeichen aufschreiben, dann zur nächsten Polizeistation fahren , und dann eine Anzeige erstatten können.

Ich verstehe da auch nicht die Polizei, die dir da geraten hat ihn zu verfolgen.

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Kommentar von OzanAbi
04.03.2016, 13:12

Ja, im Nachhinein denke ich auch, dass das die beste und einfachste Lösung wäre. Ich hätte aber wirklich niemals gedacht, dass sich die Fahrt so in die Länge ziehen würde. Mir wurde ja gesagt ein Polizeiauto sei auf dem Weg also dachte ich mir, in 5 Minuten hat das ein Ende, aber den Rest der Geschichte kennst du ja ^^

Der Grund warum ich persönlich nicht wollte, dass er entkommt war, dass man bei einem Lieferservice mit 100en Lieferanten nicht bzw. schwer nachweisen kann, wer der Fahrer zur Tatzeit gewesen war, vor allem wenn es sich dabei um arabische Unternehmen handelt. (bin selber Ausländer, nicht dass es gleicht heißt, ich sei ausländerfeindlich ^^)

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Wenn überhaupt, dann sicherlich von der Versicherungsgesellschaft deines Unfallgegners.

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Zuviel Actionfilme gesehen? Die Polizei würde dieses niemals von dir verlangen :D Die Phantasien von Kindern sind schon was wunderbares....

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Kommentar von OzanAbi
17.03.2016, 13:04

Wieso bist du dir da so sicher? Kennst du jeden einzelnen Polizisten auf der Welt, damit du wissen kannst, dass kein Polizist so etwas sagen würde? Du hast ja anscheinend so viel Ahnung. Er hat mir das vermutlich gesagt, weil es sich beim Fluchtauto um ein Lieferwagen handelte. Wenn der Fahrer weg ist, ist es im Nachhinein schwer herauszufinden, wer der Fahrer war, da der Fahrzeughalter (in dem Fall die Firma) nicht angeben muss, wer das Auto gefahren ist. Sie würden zwar als Strafe ab dem Moment ein Fahrtenbuch führen müssen, aber trotzdem wäre es unwahrscheinlich im Nachhinein den Fahrer zu ermitteln, Herr Alleswisser ;)

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Glaube die Story nicht.. 

-hast du ja riiiiiieeeeesen Glück gehabt, dass dein Tank ausreichend voll war um auf Verfolgungsjagd zu gehen und terminlich nichts dazwischen kam.. 😁 

Polizei bittet dich, polizeiliche Massnahmen zu ergreifen, Verfolgungsjagd im öffentlichen Verkehrsraum?..,  is klar.. 

Polizei benötigt nur Kennzeichen und Art / Modell des Unfallfahrzeuges, den Rest erledigen die selbst. 

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Kommentar von OzanAbi
17.03.2016, 13:09

Ich hatte noch einen halbvollen Tank, ich weiß ja nicht wie du fährst, aber anscheinend immer auf Reserve hahahaha

Muss ich unbedingt einen Termin irgendwo gehabt haben? Ich bin 22 Jahre alt und arbeite und so etwas wie Urlaub gibt es ja auch noch mein Lieber ;)

Als der Polizist mir sagte, ich solle das Auto verfolgen haben wir beide sicherlich nicht daran gedacht, dass es sich so in die Länge ziehen würde, er hatte mir selbst gesagt, dass ein Polizeiauto auf dem Weg sei.

Und zur Sache mit dem Kennzeichen:

Er hat mir das vermutlich gesagt, weil es sich beim Fluchtauto um ein Lieferwagen handelte. Wenn der Fahrer weg ist, ist es im Nachhinein schwer herauszufinden, wer der Fahrer war, da der Fahrzeughalter (in dem Fall die Firma) nicht angeben muss, wer das Auto gefahren ist. Sie würden zwar als Strafe ab dem Moment ein Fahrtenbuch führen müssen, aber trotzdem wäre es unwahrscheinlich im Nachhinein den Fahrer ermitteln zu können.

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Und nun wirst du wahrscheinlich auch noch zum h.c. Hauptpolizist ernannt ?

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Kommentar von OzanAbi
17.03.2016, 13:00

Ja, vermutlich schon

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SChwaaaachhhhsinnnnnn

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Kommentar von Leisewolke
04.03.2016, 12:55

@AppleWer: woher dein Wissen ?

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Kommentar von OzanAbi
04.03.2016, 13:15

@AppleWer Wieso bewirbst du dich dann nicht als Oberkommissar? Ich schildere hier was mir passiert ist, ob du es glauben magst oder nicht. Der Polizist am Telefon hätte glaube ich selbst nicht gedacht, dass es so lange dauern würde. Aber nach einer 30 minütigen Verfolgung ohne Ergebnis hätte es keinen Sinn mehr gemacht abzubrechen

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