Frage von Gertrudler, 30

Auto schneller warm wenn es 28 Grad Außentemperatur hat statt 18 Grad (Details in der Beschreibung)?

Warum dauert es signifikant länger bis das Kühlwasser 90 Grad erreicht wenn die Außentemperatur nur geringfügig kälter ist.

Ich stelle mir das so vor. Außentemperatur 20 Grad -> 15 Minuten später 90 Grad Außentemperatur 10 Grad -> 15 Minuten später 80 Grad.

So ist es aber nicht. Gibt es irgendein physikalisches Gesetz. Muss in so einem Fall viel mehr Energie aufgebracht werden als ich mir vorstelle?

Anderes Beispiel: 20 - 90 Grad = 100% Energie 10 - 90 Grad = 150% Energie

Die Frage geht mir schon lange durch den Kopf.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dompfeifer, 15

Deine Überlegung, derzufolge sich die Aufwärmzeit grundsätzlich proportional zur Temperaturdifferenz verhält, ist im Prinzip schon richtig. Hier sind allerdings zwei Nebeneffekte zu beachten:

Zunächst ist bei der Aufwärmungszeit weniger die aktuelle Außentemperatur maßgebend, sondern die aktuelle Temperatur der aufzuheizenden Körper, hier Kühlwasser und Motorblock. Und diese Temperatur kann nach strengen Frostnächten noch deutlich unter der aktuellen Lufttemperatur in der Mittagszeit liegen.

Weiterhin geht die Abwärme des Motors nur teilweise in die Temperaturerhöhung des Motors ein. Ein erheblicher Teil geht auch gleich an die Umgebungsluft verloren, die wird schließlich auch aufgeheizt. Und dieser Wärmeanteil ist größer bei kälterer Außenluft. Deshalb vollzieht sich die Temperaturerhöhung bei kalter Außenluft langsamer.

Antwort
von tooob93, 13

https://www.gutefrage.net/frage/energie-zum-wasser-erwaermen

da wirds sehr ausführlich mit Formeln erklärt.

LG

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community