amateur1 am 16.12.2008 um 21:11 Uhr
Hallo,ich habe ein Problem.Am 11.12.08 stellte ich meinen Wagen mittags im Betrieb,auf einen ganz leicht schräg nach unten verlaufenden Parkplatz.Legte den Rückwärtsgang ein und ging an meine Arbeitstelle.Nach ca. 2-21/2 Stunden machte sich mein Auto selbständig und rollte ganz langsam mit der Schnauze in das Auto vor mir auch in die Schnauze.Schaden,ein ca.1 cm kleiner Kratzer beim Unfallgegner.Wir schauten den Schaden miteinander an und er lässt den Schaden Begutachten.Heute kommt er mit einem Kostenvoranschlag von 521,46€ an.Mir kommt das ziemlich teuer vor.Meine Frage lautet nun:Hat es einen Wert,einen Gutachter zu Rate zu ziehen,wie teuer ist der und wer muß den Gutachter bezahlen.Zu dem Arbeitskollegen hatte ich gesagt,er soll das Auto erst nächstes Jahr richten lassen,ich muß das erst mit meiner Versicherung erst abklären.
ein gutachter kann ganz schön ins geld gehen bei solchen kleine schäden... vlt muss er ja ein komplettes teil neulackieren..500€ sind locker drin
wenn der kratzer ordentlich beseitigt wird in einer fachwerkstatt(=ganzen stoßfänger lackieren)kommt der preis wohl hin.rede mit deiner versicherung, die muß schließlich zahlen, bei so "niedrigen" beträgen schaun die aber nicht nach, obs gerechtfertigt ist.
Moin - vielleicht sagt die Versicherung auch "Nein" bei der Schadenregulierung. Du hast offensichtlich dein Fahrzeug nicht ordnungsgemäß abgestellt, wie konnte es denn sonst so einfach losrollen? Die Kosten dürften recht realistisch sein - wenn du einen Gutachter beauftragen möchtest, langt der locker mit min. dem halben Schadensbetrag hin. Fahr in eine Karosserie/Lackier-Werkstatt und frage selbst nach, aber die Wahl der Werkstatt bleibt dem Geschädigten vorbehalten.

es ist einfach blödsinnig ein auto nur durch das einlegen eines gangs sichern zu wollen. das auto hat doch sicher auch eine handbremse- kein motor ist so dicht, dass er das fahrzeug im gefälle lang halten kann.

Der Schaden ist gutachterlich mit rund 521 Euro durchaus richtig beurteilt, weil man dazu nach Arbeitszeitwerten vorgeht und Originalteile ansetzt. Natürlich könnte man das billiger machen: anschleifen, feinspachteln, grundieren, beilackieren. Das muss der Geschädigte aber auch wollen. Er hat auch Anspruch auf Schadenregulierung und muss nicht bis 2009 warten. Er könnte seinen Schaden einfach selbst Deiner Versicherung melden und schon zahlt die. Warum also die Sache verlangsamen? Mache folgende Rechnung: wieviel Prozent Schadenreiheitsrabatt hast Du? Wieviel schlechter stuft dich deine Versicherung ein, wenn sie den Schaden übernimmt. Wieviel kostet Dich dadurch die Versicherung in den nächsten drei Jahren mehr. Wenn die Prämienerhöhung in den drei kommenden Jahren größer ist, als die 500 Euro Schaden, zahle den Schaden selbst. Ansonsten üerlass es Deiner Versicherung. Rede auch mit dem Geschädigten, ob er es bei einer Teilreparatur wie oben geschildert in einem Karosseriefachbetrieb bewenden lassen kann - das wird aber auch etwa 350 Teuro kosten, denn die Arbeitsstunden sind's, die die Sache teuer machen. Und parke auf abschüssigem Grund nie mehr ohne Handbremse: irgendwann ist die Kompression im Zylinder, der geschlossene Ventile hat, verbraucht und das Auto "lehnt sich" an den nächsten Zylinder. Ist der Wagen schon älter genügt dieser kleine Hopser, den nächsten Zylinder zu überspringen, die Geschwindigkeit steigt und das Auto hoppelt los...
Kein Mensch kommt auf die Idee, ein Auto nur mit Rückwärtsgang an einer Gefällestrecke abzustellen. Wozu gibts Handbremsen? Zum Schleudern bei Glätte? Woher hast du deinen Führerschein, aus dem ALDI? Aber wie heißt es doch so schön: Aus Schaden wird man klug!
Ja die Stoßstange.