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Auto "einfahren" - geht das wirklich?

Frage von KleeneSchnudel KleeneSchnudel

Mein Corsa dreht ziemlich hoch, bei 100 km/h im 5. Gang ist er schon bei 2,5 t Umdrehungen.

Jetzt wurde mir erzählt, dass man das Auto einfahren müsse, wenn man längere Zeit die Gänge ausfahren würde, würde der Motor irgendwann nicht mehr so hoch drehen und der Spritverbrauch würde geringer.

Stimmt das?

Lg, Schnudelchen

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Antworten (13)

  • 3
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von BerniBilder BerniBilder

    Hallo, ich empfehle alle neuen Autos penibel einzufahren. Das heißt: Max 3.500 Umdrehungen beim Benziner, max 3.000 U beim Diesel. (Max heißt, besser nicht erreichen!) Max. 2/3 das GAspedal druchtreten. Nach Möglichkeit keine Vollbremsungen machen (reifen und Bremsen müssen sich auch erst einfachen werden). Niemals Vollgas geben. Erst ab ca. 1.000 Km langsam auf Max-Leistung steigern. Bei hochgezüchtetest motorisierten Fahrzeugen sind 2.000 bis 3.000 km Einfahren empfohlen. Vorteil: geringer Verbrauch über die Lebenszeit, längeres Leben des gesamten Antriebsstranges.

    Ach ja: Wusstet Ihr, das alle Pressefahrzeuge, also solche Fahrzeuge die im Fernsehen und in Autozeitungen getestet werden, von den Herstellern erst mit mindestes 3.000 km herausgegebenen werden. Da ist kein Auto dabei, das unter 3.000 km auf der Tacho-Uhr hat. Ein Bekannter fährt für große Autohersteller tagtäglich Autos perfekt ein. Nur so ist ein geringer Verbrauch, erreichen der Fahrleistungen, saubererer Lauf und Langlebigkeit garantiert. Ich finde das ist Beweis genug FÜR das EINFAHREN.

  • 1
    Antwort von Saab95 Saab95

    die drehzahl bei 100 kmh hängt von der endgeschwindigkeit des autos ab und von der höchstdrehzahl.

    wenn dein fahrzeug nur 140 geht dann dreht der motor in der 5ten bei 100 kmh sogar noch mehr als 2500.

    was das einfahren des fahrzeuges betrifft....so ist das bei modernen motoren nicht so wie früher. in der regel reicht es wenn man den motor die ersten 500 km nicht mehr als 2/3 belastest. also drehzahlmäßig sich so im bereich von ca. 4500 bewegt (bei benziner).

    erst danach die drehzahl so mehr und mehr steigern. der grund dafür ist, das sich alle beweglichen teile im motor erst "einschleifen" müssen. dadurch kommt es aufgrund der höheren reibung am anfang zu höherem spritverbrauch.

    danach sollte sich der verbrauch bei ca 2000 km auf das normmaß einpendeln.

    übrigens....den motor nicht immer nur "nudeln"...d.h. ..nicht nur dauernd im unteren drehzahlbereich bewegen. ab und zu mal die gänge ausdrehen und mal ein stück auf der autobahn 130 kmh mit der 3ten oder4ten fahren und nicht mit der 5ten.

    das hat weniger mit dem motor zu tun, sondern dient dazu ablagerungen zu entfernen. (an den ventilsitzen und einspritzdüsen usw.)

    Kommentar von Saab95 Saab95Saab95

    das "einschleifen" der teile ist übrigens der grund das man den ersten ölwechsel in der regel sehr früh macht, da das öl durch den abrieb anfangs sehr verschmutzt und sich der ölfilter zusetzen kann.

    und das ganze einfahren betrifft nicht nur den motor...auch die bremsen müssen sich erst einschleifen.

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    Antwort von Sandisschwester Sandisschwester

    2500 Umdrehungen ist nicht hoch, das ist normaler Drehzahlbereich, wenn man bedenkt, daß die Leerlaufdrehzahl bei ca 850 Umdrehungen liegt. Auch stimmt es, daß ein neuer Motor bzw. ein neues Auto erst bei Normallast (also Rentnerfahrverhalten) eingefahren werden muß und da ev. in der Anfangsphase mehr Sprit verbraucht. Mach ca 300 km kann man dann mal dem Motor mehr abverlangen, dann sollte sich der Verbrauch aber in der Herstellerangaben einpegeln.

  • 1
    RatgeberHelden Antwort von Leon97531 Leon97531

    Die Übersetzung des Getriebes ändert sich selbstverständlich nicht.
    Wenn dein Motor im 5 Gang bei 100 km/h 2.500 Umdrehungen dreht, ist das so und ändert sich auch nicht.
    Wenn dann müsstest du ein anderes Getriebe verbauen mit einer anderen Übersetzung.

  • 1
    Antwort von kruemel89 kruemel89

    meiner ist in der gleichen situation bei 3t umdrehungen. Ich würde nicht sagen das das hoch ist

  • 1
    Antwort von yedaki yedaki

    was für ein Getriebe hast du denn? Bei einer kleinen Maschine (Benziner z.b. 1,4 l) ist das ganz normal.

    Aber zu deiner Frage: Einfahren stimmt bedingt, aber erwarte keine Wunder. Der Verbrauch wird sich einspielen, aber nicht drastisch sinken

  • 1
    Antwort von turalo turalo

    Nein,nein,nein. Wenn man die Gänge ausfährt, steigt der Spritverbrauch und der Verschleiß wird auch mehr. Man fährt schaltfreudig, wechselt den Gang oft, und vor allen Dingen so früh als möglich. Das "Einfahren" hat man früher mit den alten Motoren machen können, die wurden dann tatsächlich sogar leicht schneller, aber das ist Vergangenheit....

    Kommentar von KleeneSchnudel KleeneSchnudelKleeneSchnudel

    Was heißt denn "früher"? Mein Baby hat schon n paar Jahre auf dem Buckel =)

    Kommentar von turalo turaloturalo

    Früher, würde ich sagen, betrifft die Autos aus den 70er und 80er Jahren.

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    Antwort von Phoenix29 Phoenix29

    Das ist Unsinn.

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    Antwort von Sarahvc Sarahvc

    die bauteile sind noch nicht aufeinander eingerieben (kolben, lagen usw.) kann es vorkommen das bei zu hohen drehzahlen der motor schaden nimmt.

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    Antwort von Drachentoeter Drachentoeter

    Das erscheint mir jetz aber nicht gerade hochdrehend zu sein.

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    Antwort von Chris091 Chris091

    Das stimmt insofern, dass das Steuergerät sich die ersten paar hundert kilometer deinen Fahrstil "merkt" und das auto darauf einstellt. Also wenn du das auto neu gekauft hast dann fahrs ein. aber wenn dus länger hast dann fahr einfach weiter.

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    Antwort von semran semran

    "einfahren"...das ist so ne sache. nicht das auto gewoehnt sich an dich, du gewoehnst dich an das auto.

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    Antwort von Sarahvc Sarahvc

    ja man kann ein auto einfahren, darum ist es immer besser ein gebrauchtes zu kaufen

    Kommentar von semran semransemran

    so ein schwachsinn

    Kommentar von Drachentoeter DrachentoeterDrachentoeter

    DH!

    Kommentar von Sarahvc SarahvcSarahvc

    das ist kein schwachsinn die bauteile sind noch nicht aufeinander eingerieben (kolben, lagen usw.) kann es vorkommen das bei zu hohen drehzahlen der motor schaden nimmt.

    Kommentar von Sandisschwester SandisschwesterSandisschwester

    Insofern ist es doch iwie Schwachsinn, sich nur aus dem Grund kein neues Auto zu kaufen.

    Kommentar von Sarahvc SarahvcSarahvc

    naja wenn ich es billiger haben kann warum sollte ich es mir dann so teuer kaufen

    Kommentar von Saab95 Saab95Saab95

    naja...eher unwahrscheinlich das echter schaden entsteht wenn man ein auto nicht einfährt. durch andere materialen und produktionsmethoden sind die motoren heute praktisch schon "voreingefahren" was die toleranzen und notwendigen spalt und passgenauigkeit betrifft.

    aber alles muß eingefahren werden am auto....und das sogar mehrmals im autoleben....neue reifen..neue bremsen ....

    Kommentar von Sarahvc SarahvcSarahvc

    genau genau

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