Frage von kappadoky, 129

Auto bergauf oder bergab parken?

Hallo, ich habe mal gehört, dass wenn man das Auto länger an einem Hang stehen lässt, es besser fürs Auto ist wenn man es bergab parkt, und nicht bergauf. Da mein Parkplatz ziemlich steil ist, und ich meistens bergauf parke, wollte ich fragen, ob da was dran ist. (lt. dem was ich gehört habe, hat das irgendwas mit der Flüssigkeit in manchen leitungen zu tun, die bergauf in der Leitung stecken bleiben, und bergab zurück in den jeweiligen Behälter fließen können, oder so etwas ähnliches)

Gibts hier einen Mechaniker oder jemanden, der das bestätigen bzw. dementieren kann?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Solrak, 92

Bergab ist immer besser.

Da der Benzintank meist hinten im Auto ist, kann beim BergAUF-parken, bei längerem stehen das Benzin entlüften, also zurückfließen. Du müsstest dann etwas länger "orgeln" bis es wieder anspringt. (Was bei aktuellen Autos aber nichts Schlimmes wäre, da sie im Tank eine zweite "Vorförderpumpe" haben.)
Bergab kann das Benzin dann nicht zurückfließen.

Der Hauptgrund bei längerem Parken ist eher, dass du, wenn es (z.B. wegen der Starterbatterie) nicht anspringen sollte, durch das bergab rollen lassen, dich selbst "anschieben" könntest.

Kommentar von kappadoky ,

gilt das auch für Diesel?

Kommentar von Solrak ,

Ja, dies gilt auch für Diesel.

Kommentar von ronnyarmin ,

Der Hauptgrund bei längerem Parken ist eher, dass du, wenn es (z.B. wegen der Starterbatterie) nicht anspringen sollte, durch das bergab rollen lassen, dich selbst "anschieben" könntest.

Beim bergauf Parken lässt man es eben rückwärts anrollen.

Kommentar von Solrak ,

Ja, auch Bei Diesel kann dies passieren.

Es ist zwar möglich, jedoch dringend davon abzuraten rückwärts anzurollen um ein Auto anzulassen. Der Rückwärtsgang ist zu kurz übersetzt, was zu Schäden am Getriebe führen kann.

Kommentar von Solrak ,

....selbst beim vorwärts anrollen, nimmt man immer den zweiten Gang, nicht den ersten. (aus dem o.g. Grund)

Antwort
von rachtzehn, 65

Park wie du willst, ich bin im 3,5 Lehrjahr und hab davon noch nie gehört. Dem Auto passiert nichts.

Antwort
von wollyuno, 61

ist völlig egal,war früher mal so

Antwort
von Bernerbaer, 64

Oft wird gesagt, man solle beim Parken am Hang einen Gang entgegen der Parkrichtung einlegen. Den Rückwärtsgang, wenn die Nase des Autos zum Tal zeigt, und den Vorwärtsgang, wenn man bergauf parkt. Dahinter steckt die Vorstellung, dass ein Auto, dessen erster Gang eingelegt ist, leichter vorwärts rollen kann als rückwärts. Aber das ist Unsinn.

Der Widerstand, den der Motor über den eingelegten Gang bietet, hängt einzig und allein von der Übersetzung des Gangs ab – vorwärts und rückwärts lässt sich das Getriebe dann gleich schwer drehen. Bei den meisten Autos haben Rückwärtsgang und erster Gang eine ganz ähnliche Übersetzung, meist bremst der Rückwärtsgang nur ein kleines bisschen mehr.

Zusätzlich sollte man die Vorderräder zum Bordstein hin einschlagen (als Sicherung, falls die Bremse versagt). Der Rückwärtsgang sorgt dann allenfalls für eine zusätzliche Sperrwirkung. Außerdem sollte der Gang erst nach Anziehen der Handbremse eingelegt werden, damit der Antrieb nicht unter Spannung steht.

Die Flüssigkeitssysteme (Öl, Kraftstoff, Kühlwasser...) sind so ausgelegt, dass es keine Probleme geben sollte. Wenn doch, dann war vorher schon etwas nicht in Ordnung.

Kommentar von kappadoky ,

hast du die Frage überhaupt gelesen?

Antwort
von Frage2Antwort, 52

Es spielt keine große Rolle wie rum du parkst.

Die Tanks sind so ausgelegt das egal wie du stehst immer Kraftstoff gleich schnell ankommt. Sonst würde das Auto Ja bergauf oder bergab kein Kraftstoff bekommen und anfangen zu stottern. Das gibt es heute zu tage nicht mehr, das gab es früher mal vor 30 Jahren aber inzwischen nicht mehr.

Wichtig ist nur, dass der Gang in Rollrichtung eingelegt ist. Sprich wenn du bergauf parkst musst du den Rückwärtsgang einlegen. Parkst du bergab dann musst du einen Vorwärtsgang einlegen. Wenn du es anders rum machst dreht der Motor gegen die Laufrichtung, er kann dann in dem Moment nicht komprimieren und die Motorbremse klappt nicht. Außerdem wird der Zahnriemen entlastet und kann springen, ein teurer Folgeschaden ist vorprogrammiert.

Generell solltest du nicht nur auf die Motorbremse vertrauen und auf jeden Fall die Handbremse ziehen. Jedoch kann diese auch ein wenig nachlassen und dann hast du die Motorbremse.

Kommentar von ronnyarmin ,

Das mit der Motorbremse ist leider Unsinn. Mit eingelegtem Gang, egal ob 1. oder Rückwärts-,lässt sich ein Auto weder vorwärts noch rückwärts schieben.

Kommentar von Solrak ,

Es hat ja keiner davon gesprochen, dass ein Auto während der Fahrt bergauf keinen Benzin mehr bekommen würde.

"Es spielt keine grosse Rolle", kann ich jedoch bestätigen.

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