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Autistisches Nachbarkind greift unseren Sohn im Garten an und bewirft uns auf unserer Terasse

Frage von mrboone mrboone

Wir haben im Juli letzten Jahres das mittlere von fünf Reihenhäusern gekauft. Die (logischerweise) nebeneinanderliegenden Gärten sind nur durch kleine Drahzäune (Höhe ca. 50cm) voneinander getrennt. Jetzt stellt sich heraus, dass der 7 jährige Sohn unserer direkten Nachbarn auf der rechten Seite ein Autist ist. Soweit tangiert uns das ja nicht.

Allerdings hat sich herausgestellt, dass er sehr agressiv auf unseren Sohn (2 1/2) reagiert und auch schon mal, wenn er merkt, dass er nicht beobachtet wird, den Zaun übersteigt, unseren Sohn schlägt, ihm die Nase umdreht, anspuckt oder mit Steinen oder Sand bewirft. Das Werfen macht er allerdings auch von ihrem Garten aus, gerne auch mal mit Sand wenn wir auf der Terasse sitzen. Wir haben dieses Haus gekauft, damit unser Sohn einen Garten hat, in dem er sich auch ohne ständige 100%ige Aufsicht bewegen kann. Jetzt müssen wir allerdings ständig dabei sein, um ihn zu schützen. Gleichzeitig entwickelt er Angst vor unserem Garten... Versteht mich bitte nicht falsch, ich ahne welch schwierige Aufgabe man mit solch einem Kind hat, aber darf es sein, dass wir uns in unserem Lebensraum dermaßen einschränken müssen? Müssen nicht die Erziehungsberechtigten des Jungen für einen unübersteigbaren Zaun sorgen? Wie ist das rechtlich? Bitte keine Gefühlsduselei nach dem Motto: der arme Junge ist Autist. Danke für Eure Zeit, Daniel

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Antworten (22)

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    Antwort von cortijero cortijero

    Ich würde da mal mit den Nachbarn reden und sie bitten, entweder ihren Sohn besser zu beaufsichtigen oder den Zaun zu erhöhen. Wenn sie sich auf nichts einlassen, dann erhöht ihr halt den Zaun und dann mit einem Sichtschutz versehen und gut ist es

    Kommentar von Neome NeomeNeome

    Bitte ein bisschen die Verhältnismäßigkeitsgrundsätze beachten. Direkt zu Beginn zu fordern, dass ein Zaun gebaut wird, wird mit Sicherheit NICHT durchgehen...

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    Antwort von Neome Neome

    Kurz gesagt: Ja, die Eltern des Kindes müssen dafür Sorge tragen, dass ihr Sohn keine Gefahr darstellt. (Wirklich kurz und krass gesprochen). Das bedeutet nicht unbedingt einen höheren Zaun zu bauen, sondern nach Verhältnismäßigkeitsgründen, dass sie ihren Sohn vermutlich beim Spielen draußen ständig beaufsichtigen müssen. Grüße

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    Antwort von Asmodaios Asmodaios

    Sprich mit den Eltern, alles andere bringt doch nichts.

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    Antwort von tierfreund1973 tierfreund1973

    Wenn von diesem kranken Kind für Euer Kind eine Beeinträchtigung oder sogar Körperverletzung ausgeht, dann ist auf die Krankheit des Kindes keine Rücksicht zu nehmen! Egal ob krank oder gesund - alle Eltern haben dafür zu sorgen, dass ihre Kinder ein solches Verhalten, wie Du das beschreibst, unterlassen! Ich würde die Eltern dieses Kindes klar und deutlich ansprechen und ihnen das Verhalten ihres Kindes beschreiben. Auch würde ich darauf bestehen, dass die Eltern dafür sorgen, dass ihr Kind nicht einfach auf euer Grundstück kommt und euer Kind belästigt oder von deren Garten aus mit Erde bewirft! Das müsst ihr euch keinesfalls gefallen lassen und ihr habt ein Recht darauf, dass die Eltern dieses Kindes dafür sorgen, dass ihr Kind so etwas nicht macht! Entweder lassen sie ihn nicht unbeaufsichtigt in den Garten oder sie müssen ihn davon abhalten, das weiterhin zu tun! Ich habt ein Recht darauf, ungestört euren Garten nutzen zu können, ohne von diesem Kind derart belästigt zu werden. Wenn die Eltern dieses Kindes keine Abhilfe schaffen und diese Vorfälle weiter passieren, würde ich zu einem Anwalt gehen und mich beraten lassen, welche Handhabe ihr gegen die Eltern habt. Denn als Erziehungsberechtigte haben sie dafür zu sorgen, dass durch ihre Kinder Nachbarn nicht beeinträchtigt werden oder Nachbarskinder Schaden nehmen. Auch wenn der Junge krank ist und für sein Verhalten nichts kann: deswegen braucht ihr euch das noch lange nicht gefallen zu lassen!

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    Antwort von altermann58 altermann58

    Die Aufsichtspflicht des Nachbarn erstreckt sich auch darauf, dass sein Kind das Grundstück nicht verlässt! Einfach im Garten "abstellen" ist für alle Elternteile nicht erlaubt!

    Könntet ihr euch vorstellen, eine bepflanzte Holztrennwand - mit dem Nachbarn zusammen - zu errichten? Da wäre beiden geholfen.

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    Antwort von obiwana obiwana

    Du hast nichts dazu geschrieben inwieweit ihr bisher das Gespräch mit den Eltern des Jungen gesucht habt.

    Ich bin selber Vater eines autistischen Kindes. Natürlich ist das oft schwer. Aber natürlich ist es notwendig, dass ich erzieherisch auf meinen Sohn einwirke wenn er sich derart aggressiv verhält und das völlig unabhängig von seiner Behinderung.

    Mir ist aber aufgrund deiner Schilderung nicht klar inwieweit die Eltern des Jungen um dieses Problem wissen und ihr bereits gemeinsam Versucht habt eine Lösung dafür zu finden...

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    Antwort von BooMoo BooMoo

    Sicher werd ich nicht sagen der arme junge ist autist! krankheit hin oder her! jede mutter/eltern,haben drauf aufzupassen,grade wenn sie wissen das ihr kind krank ist!!

    Ich selbst habe einen 2 jährigen sohn,das mit dem garten und 100 % aufsicht,kann ich super nachvollziehen,da freut man sich,dass das kind -auslauf- hat wann immer es will und dann sowas ? sorry krankes kind,ok,trotzdem darf man nicht weg sehn und schon 10 mal nicht wenn das eigene kind angegriffen wird.bei sowas werde ich zum tier..

    fällt es den eltern nicht auf ? sie müssen doch irgendwie reagiert haben ?

    sprich sie an,versuch ne lösung zu finden,wenn nicht,wende dich an die stadt!

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    Antwort von Katzewanda Katzewanda

    Natürlich müssen die anderen Eltern dafür sorgen, dass ihr Sohn andere Menschen nicht verletzt. Habt ihr denn schon mal mit denen gesprochen? Bestimmt. Und wie haben sie reagiert?

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    Antwort von manilva manilva

    mich würde mal interessieren warum das haus zum verkauf stand...hatten die vorgänger auch das problem? aber wie alle anderen sagen....du mußt mit den eltern sprechen..

    Kommentar von mrboone mrboone

    Nee, vorher wohnte eine pflegebedürftige Frau in dem Haus. Da die in den letzten Jahren bettlägerig war ist der Nachbarsjunge es wohl auch nicht gewohnt, das sich hier im Garten Menschen bewegen.

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    Antwort von Trilobit Trilobit

    Ich würde die Eltern des Jungen mal ansprechen, und zwar zuerst freundlich darauf hinweisend, dass deren Sohn euren angreift, und dass sie was dagegen unternehmen sollen.

    Die werden ihre Aufsichtspflicht ja nicht dadurch los, dass sie ihren Sohn in den Garten lassen. Wenn er sich nicht benehmen kann - und das ist Autisten unter Umständen schwer klarzumachen, wie "sich benehmen" konkret aussieht - darf das Nachbarskind halt nicht mehr ohne Aufsicht in den Garten.

    Mit der Jugendamtskeule kann man bei Bedarf später noch kommen. Hoffentlich wird es nicht nötig, aber Unversehrtheit eures Sohnes geht vor der freien Freizeitgestaltung des anderen.

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    Antwort von jannah88 jannah88

    sprecht doch mal mit den eltern. denn es ist ja auch deren aufgabe nach ihrem kind zu schauen.

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    Antwort von Joki4712 Joki4712

    Hallo,

    wir wohnen auch in einem Reihenhaus und haben an den beiden Seiten je eine Tujahecke gepflanzt und sind alle Sorgen los. Allerdings wird dann unser Grundstück an jeder Seite ca. 40 cm kleiner aber wir haben Ruhe und gleichzeitig Sichtschutz und schön sieht es auch noch aus. Da kann niemand drüber klettern.

    Einzelheiten über Grenzabstände siehe im Nachbarschaftsgestz deines Bundeslandes. Unter Google zu finden.

    Gruß

    Joki

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    Antwort von timbo86 timbo86

    Wenn die Nachbarn, also die Eltern des erkrankten Kinds nicht auf eine Lösung mit euch hinaus wollen würde ich das rechtlich, so wie ihr es vorhabt weiter erfragen! Aber die Krankheit des Nachbarkindes räumt euren Nachbarn ja kein Sonderrecht ein! Sie können nichts dafür, sind aber dennoch verantwortlich!

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    Antwort von kruemel992 kruemel992

    redet doch erstmal mit den eltern bevor sich was aufstaut und du irgendwann im affekt handelst

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    Antwort von Sesiolify Sesiolify

    Ich würde mit den Eltern des Kindes reden, notfalls Beweise mit der Kamera erstellen, wenn sie es nicht glauben. Zum Anwalt würde ich allerdings nicht, der Streit und die kosten sind es im Endeffekt nicht wert.. investiert lieber ihr das bisschen geld und zeit und schafft einen höhreren zaun an.

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    Antwort von Morrigan123 Morrigan123

    Zieh ne Wand hoch oder rede mit den Eltern von der Kartoffel. Kann nicht sein das man sich nicht mehr frei bewegen kann weil man Fallobst nebenan wohnen hat.

    Kommentar von kruemel992 kruemel992kruemel992

    Niveau ist keine Handcreme!!!

    Kommentar von Morrigan123 Morrigan123Morrigan123

    Und nettes umschreiben keine lösung

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    Antwort von holsch holsch

    da hilft nur ein gespräch mit den eltern

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    Antwort von HenryChinaski HenryChinaski

    Ich halte es da mit DER PARTEI. Baue eine Mauer auf ^^.

    Ernsthaft, warum keine Hecke o.ä. ?

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    Antwort von MrChancentod MrChancentod

    wenn man autist ist,greift man leute grundlos an?Wäre mir neu...Naja wie wärs mit ner hohen hecke mit drahtzaun dahinter?

    Kommentar von Sesiolify SesiolifySesiolify

    ja, Autisten hegen zeitweise wirklich üble Aggressionen gegen Dritte, das können auch die eigenen Eltern sein.

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    Antwort von YuLy42 YuLy42

    Manchmal frage ich mich wirklich, wofür bestimmt Menschen die grauen Zellen in ihrem Kopf benutzen. Bau' doch selbst einen Zaun, Du musst zwar vorher Deinen Stolz runterschlucken...

    Kommentar von mrboone mrboone

    eine anmaßende Antwort! 30m Gartenzaun aus Holzelementen (1,80m breit), damit nicht durchspuckbar und durchwerfbar, inklusive Balken und Pfostenhaltern ca. 1500€ (nur Material!)! Klar, baue ich doch gerne für meine Nachbarn, weil mein Kind das Problem verursacht...

    Kommentar von YuLy42 YuLy42YuLy42

    Richtig, und wo ist dann das Problem?

    Schon mal was davon gehört, dass man improvisieren kann, dass man sich ein wenig umschaut, Sachen findet, die keineR mehr braucht? Dass man mit den Nachbarn sprechen kann, vorausgesetzt, man wirft ihnen nicht an den Kopf, dass ihr kranker Sohn ein Problem darstellt? Hm?

    Kommentar von mrboone mrboone

    improvisieren...hmm, unser Sohn ist 2 1/2 Jahre alt. Dann müsste eine Lösung ja nur rund 17 Jahre halten. (Klar, vorausgesetzt der Nachbarsjunge wohnt weiter zuause.) Gespräch hatten wir, nach deren Ansicht ihr Sohn halt krank, da könne man nichts machen. Geht es an dieser Stelle nicht nach dem Verursacherprinzip? Und auch wenn Du es extra dickgedruckt schreibst, ja, für mich ist es ein Problem, wenn ich in unserem eigenen Garten Angst um unseren Sohn haben muss!

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    Antwort von Andy21 Andy21

    na schonmal mit den eltern geredet? oder einfach selber nen höheren zaun kaufen und machen? nicht das ihr ewig diskutiert und es kommt nix ganzes bei raus,

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    Antwort von Dory1 Dory1

    Sprich die Eltern/Erzieher des Jungen an...

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