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Autistische Kinder - wieso nicht auf spezielle Schulen?

Frage von Attilai Attilai

Hallo, Bin 15 Jahre und gehe im moment in die 9 Klasse eines Stuttgarter Gymnasiums ..... seid letztem Jahr haben wir einen Jungen mit Autismus in unsere Klasse gekriegt, was mich besonders gewundert hat da unsere Klasse nicht grade die ruhigste und toleranteste ist. Nunja anfangs hat sich keiner Recht an ihm gestört wir wussten zwar der er ´´besonders´war aber dass war den meisten von uns egal. Bis er jedenfalls einige mal Ausgerastet ist und auf einige aus unserer Klasse losgeganen ist ( in Gruppenarbeiten vorallem ). Da wir ihn weder provoziert noch irgendwie gestört hatten sind natürlich einige ziehmlich sauer geworden.... vorallem nachdem es immer häufiger passierte. Vor 2 Tagen dann ist er wieder auf einen aus unserer Klasse losgegangen, da dieser seine Flasche ( wohl aus langeweile^^ ) gegen den Tisch gehauen hat. Ich denke dass hat ihn irgendwie aufgeregt ( er hat aber nichts gesagt ) plötzlich steht er auf, nimmt die Flasche und haut sie ihm ins gesicht... naja dann isser auf den Autisten losgegangen und hat ihn einmal ziehmlich heftig geschlagen, wohl aus Notwehr da dieser dann mit dem Besen auf ihn los ist. Dann kam eigentlich auch zum Glück die Lehrerin und hat das geklärt. Ich würde gerne von euch wissen ob ihr es in Ordnung haltet dass solche Kinder auf ganz normalen Schulen kommen? ich weiß sie versuchen sich möglichst anzupassen, aber geht das nicht zu weit?

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Antworten (14)

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    Antwort von civis civis

    Ich bin eher dafür, dass Menschen mit einer Behinderung möglichst in eine Regelschule gehen.

    Ein Schüler mit dieser Behinderung sollte für eine Klasse "tragbar" sein.

    Es wäre wünschenswert, dass dadurch der Klassenverband seine sozialen Kompetenzen schult.

    Mit anderen Worten: ihr, also eure Klasse könnte sich über diese Störung erkundigen z.B. hier --> http://www2.autismus.de/pages/startseite.php

    und vielleicht sehen, wie ihr mit der Situation zurecht kommt.

    Es geht also darum, dass ihr, also die "Gesunden", euch anpasst bzw. Rücksicht übt. Bei 15-jährigen sollte das möglich sein.

    Vor allem solltet ihr sehen, dass ihr diesen Jungen nicht absichtlich provoziert. Bitte lest euch auf der von mir genannten Seite ein wenig ein.

    Ich bin mir sicher, das schafft ihr...

    Ich glaube nicht, dass es im Sinne unserer Gesellschaft ist, wenn wir Menschen, die etwas anders sind als der Durchschnitt aus der Gesellschaft ausschließen.

    Was anderes ist es, wenn derjenige eine besondere Förderung bräuchte. Aber das ist bei Autismus meist nicht der Fall. Im Gegenteil, viele Autisten sind überdurchschnittlich begabt.

    Also, überprüft, in wie weit ihr diesem Jungen helfen könnt.

    Kommentar von sunnytime07 sunnytime07sunnytime07

    Sehr gute Wortwahl...DH!

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    Antwort von Kristall08 Kristall08

    Es geht entschieden zu weit, wie Du hier über einen behinderten Menschen sprichst. Da reißt mir gleich die Hutschnur. Hat dieser Mensch kein Recht auf Bildung? Weil es schön bequem ist und wir uns nicht anstrengen müssen, sperren wir doch die Menschen, die ein Problem haben, alle weg und wir haben unsere Ruhe. So eine Einstellung finde ich sehr traurig.

    Kommentar von Noel1994 Noel1994Noel1994

    Wieso?? Er fragt doch nur ob es nicht besser wäre wenn Autisten besser gefördert werden..immerhin muss auch für ein gutes Arbeitsklima der nicht behinderten gesorgt werden...von dir klang das wie ein Vorwurf Attilai gegenüber

    Kommentar von KerstinLisa KerstinLisaKerstinLisa

    nein,mir auch

    Kommentar von Stoffeline StoffelineStoffeline

    Auch ein nicht behinderter Mensch hat das Recht, dass ihm kein Schaden zugefügt wird. Ich wäre dir gedanklich näher, wenn du dich auch darüber aufgeregt hättest.

    Kommentar von Kristall08 Kristall08Kristall08

    Er hat das hier schon mehrmals gefragt. Jedes Mal beschwert er sich über diesen Mitschüler. Offenbar scheinen es aber alle anderen, die Lehrer, die Schulleitung und die Eltern für vertretbar zu halten. Nur er nicht. Das geht mir mittlerweile auf den Senkel.

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    Antwort von sunnytime07 sunnytime07

    Gerade weil ihr Gymnasiasten seid, erwartet man von Euch einen erweiterten Horizont. Ja er hat Schwierigkeiten seine Emotionen zu kontrollieren, doch sind diese Menschen hoch Intelligent...ihr wollt doch geistig auch entsprechend gefordert werden? Reagiert ihr denn auch immer Perfekt?

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    Antwort von KerstinLisa KerstinLisa

    auch er hat das recht auf normale schulbildung.ihr wißt es doch nun und seit alt genug rücksicht walten zu lassen.integriert ihn in eure klasse und kapselt ihn nicht ab.auch ihr seit für ihn anders.

    Kommentar von Noel1994 Noel1994Noel1994

    Aber sie versuchen es ja scheinbar..außerdem ist es bei Autisten eher so dass sie sich eher selbst abkapseln

    Kommentar von KerstinLisa KerstinLisaKerstinLisa

    nicht unbedingt.sie brauchen unwarscheinlich viel zuneigung und einfühlungsvermögen.

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    Antwort von wfwbinder wfwbinder

    es gibt speziellen Schulen, evtl. nciht in Eurer Stadt.

    Kommentar von PPanther PPantherPPanther

    es gibt keine speziellen Schulen, sonst wär ich auf so einer!!! Eine Alternative ist nur die Förderschule, aber die kann den Lernstoff den Autisten mit Asperger brauchen, nicht vermitteln und nicht leisten.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinderwfwbinder

    Die comenius Schule in Berlin behauptet es zumindest.

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    Antwort von kangaroo1 kangaroo1

    Hallo ! Ich habe selber einen autistischen 8-jährigen Sohn. Und ich kann die Klasse sehr verstehen. Einerseits brauchen Autisten sehr wohl mehr Verständnis und auch viel Unterstützung. Aber ich habe bei mir festgestellt, daß gerade Autisten AUCH eine klare Regel brauchen. Das Euer Mitschüler ausgerastet ist - dafür kann er nix. Es ist von ihm bestimmt nicht persönlich gemeint - er war mit dieser Situation einfach überfordert. Glaubt mir, es gibt so manche Fälle von denen ich hier Romane schreiben könnte - wo mein Sohn auch schon total komisch reagiert hatte - Sachen die für uns total banal sind. Also - mein Sohn geht auf eine Körperbehinderten-Schule - von 800 Schülern ist er 1 von 10 Autisten. Dort spitzte sich die Lage auch manchmal ziemlich zu. Er kann mittlerweile so 50 Wörter sprechen - hat aber ziemlich Probleme mir überhaupt was mitzuteilen. Hinzu kommt, daß Autisten ihre Kräfte (manchmal unkontrolliert) einsetzen wo andere schon gelernt haben, daß man sich bis zu einer gewissen Grenze unter Kontrolle halten muß.Daß gesunde Verstehen von Emotionen oder gewisse Verhaltensweisen von Anderen - das können Autisten nicht wirklich einordnen. Manche müssen wirklich LERNEN, welche Emotionen im Gesicht des Gegenüber gerade stattfindet und was für Gefühle sie gerade haben. Das ist so als wenn Ihr z.B. auch nicht auf den ersten Blick erkennt, wie ein Zaubertrick stattfindet - es bleibt erst einmal ein Rätsel. Auch haben viele Autisten(wie auch mein Sohn) Schwierigkeiten, wenn der Ablauf irgendwie nicht so wie sonst ist. Das wirft sie aus der Bahn. Manche Autisten reagieren unheimlich auf Geräusche - auch mein Sohn - teilweise können manche, da sie die anderen Sinne nicht so nutzen - extrem gut hören, aber die Geräusche nicht filtern, daß ist wiederrum so wie für Euch auf einer Kirmes. Bei solchen "Überforderungen" reagieren manche Autisten mit z.b. Vor-Zurückwippen, oder schlagen sich selber oder schaffen sich mit Gewalt die "sichere" Situation zurück. Weil sie nicht wissen wohin mit ihren Gefühlen.
    Mein Sohn reagierte oft mit weglaufen oder schubsen. Ich bin froh, daß in seiner Klasse auch "normale" Kinder gehen. Denn von diesen Kindern lernt er mehr. Würde man nur autistische Kinder in einer Klasse stecken, dann wäre das Weiterkommen in der Entwicklung erheblich gehemmt, da Autisten meistens die Stereotypen von den anderen kopieren. Auf jedenfall ist es auch eine Frage der Zeit, bis man herausgefunden hat, wie der Autist auf verschiedene Situationen reagiert - und manchmal ziemlich anstrengend - muß ich zugeben. Bitte gebt nicht auf und versucht es weiter. Ich habe bei der Eingliederungshilfe von der Stadt eine Unterrichtsbegleitung für meinen Sohn bewilligt bekommen. Jetzt kommt an 20 Stunden in der Woche ein junger Mann von einer Behinderteneinrichtung und begleitet ihn im Unterricht. Gibt ihm hier und da Unterstützung und hemmt auch manche Ausbrüche. Im Grunde genommen ist er jetzt die "besondere" Bezugsperson - denn Autisten schaffen sich sozusagen immer wieder Situationen in denen sie sich sicher fühlen. Und wenn dann einer da ist, der ihn beruhigt und dann in einer fatalen Situation auf ihn eingeht - dann hilft ihm das.(Und es hilft eigentlich allen) Vielleicht sind die Eltern bereit mit Euch mal darüber zu sprechen - denn so wie es sich anhört seid ihr total klasse und wollt eigentlich mit dem Jungen auskommen. Daß der Junge bei so einem für Ihn fiesen "Geräusch" ausrastet wißt ihr ja jetzt. Ihr solltet vielleicht mal die Eltern fragen, wie sie in solchen Situationen reagieren. Denn die wissen am besten was man da machen könnte. Ich hoffe für Euch, daß sie dazu bereit sind. Wäre schön wenn ich von Euch Positives hören würde. Viel Grüße kangaroo1

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    Antwort von nadiira nadiira

    ich finde dass unmenchlich sie haben keine ahnung autistch zu sein

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    Antwort von autinal autinal

    www.youtube.com Titel "Autinal" <- Autismus anders (er)leben

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    Antwort von autinal autinal

    www.youtube.com Titel "Autinal" <- Autismus anders (er)leben

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    Antwort von Bodi123 Bodi123

    Ich habe lange mit Behinderten und Autisten gearbeitet. Diese Kinder lernen null bei Kindern die keine Autisten sind. Es ist falsch zu behaupten es würde sie fördern. Diese Kinder brauchen spezielle Fachkräfte und an Hand der oft zitierten Vorfälle ist das zum Schutz der " normalen" sowie Schutz ihrer selbst. Das diese Kinder intelligent sind, hat damit doch gar nix zu tun. Soll man dann auch in Zukunft Pedufile Leher unter Kindern arbeiten lassen, um es mal deutlich zu machen.Diese Kinder sind krank, Punkt!!!! Sie brauchen eine spezielle Fürsorge, sonst sind sie sich selbst und den anderen eine Gefahr. Wer das nicht versteht hat sich diese Krankheit noch nie vor Augen gehalten und schwebt in der Dunkelheit.

    Kommentar von Bodi123 Bodi123

    Ja natürlich!!!!! Auch sonst agressive Kinder gehören behandelt, und natürlich die Eltern auch!!!!

    Kommentar von Bodi123 Bodi123

    sorry, aggressiv natürlich mit 2 g

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    Antwort von UV244 UV244

    Ich finde euch ganz schön unsozial und völlig uninteressiert an anderen , kranken Menschen. Normal wäre doch, dass ihr von Eltern und Lehrern ausgiebig informiert worden wärt, damit ihr euch entsprechend verhalten könnt. Es ist wichtig autistischen Kindern die Möglichkeit zu geben sich in der Normalität und Realität zurecht zufinden. Ihre Intelligenz ist normal, aber oft verstehen sie die normale Sprache und Signale ( wie Flasche gegen den Tisch hauen ) nicht, es macht sie aggressiv, weil es in ihnen Ängste weckt. Freundlichkeit , Ruhe und Verständnis wäre angebracht und nicht die Überlegung ob eine "andere Schule" besser wäre. Ich dachte in unserer heutigen Zeit wären wir soweit Kinder zu integieren und nicht auszugrenzen!? Übrigens eine Schulbegleitung ( wird auf Wunsch der Eltern und Lehrer vom Jugendamt in die Wege geleitet )wäre echt sinnvoll. Hier kann in Stresssituationen eingegriffen , geklärt oder mit dem Schüler in einem anderen Raum ruhig weiter gearbeitet werden. Denkt mal als ganze Klasse nach, wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr krank wärt und ausgegrenzt würdet? Wenn nicht Gymnasiasten hier Verständnis entwickeln, wer dann?

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    Antwort von tauben tauben

    die kinder müssen in ein heim wo die unter bebachtung sind und hilfe bekommen wo lehrer sind die sich damit aus kennen und das probelen keinen wie man mit den um gehen können

    Kommentar von Drachentoeter DrachentoeterDrachentoeter

    Selten so eine schwachsinnigen Vorschlag gelesen. Kein Kind muss deswegen gleich in ein Heim, das Problem lässt sich bestimmt auch in der jetzigne Schule lösen. Gehörst du vieleicht zu denen die an liebsten jedes Behinderte Kind wegsperren würden, da sie ja Probleme machen. Was ist den mit gewaltätigen Schüler werden die auch sofot in ein Heim gesteckt?

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    Antwort von stelo22 stelo22

    auch hallo, menschen mit einschraenkungen sollten wann immer es geht auf normale schulen gehen und nicht ausgegrenzt werden in schulen deren paedagogik sie meist gar nicht erreicht. zudem gibt es inzwischen die verschiedensten unterstuetzungen um in der normalen welt klarzukommen oder wie eben einem autistischen menschen beim erlernen der sozialen kompetenzen zu helfen. ein soziales kompetenztraining speziell f. asperger autisten um z.b. zu lernen sich selbst zu helfen in krisensituationen (evtl. durch beaufsichtigtes verlassen der krisensituation) ist einer der besten wege um allen beteiligten den umgang miteinander zu erleichtern. begleitend zum kompetenztraining waere eine schulassistenz die das training dann praktisch in der klasse anwendet sehr zu empfehlen. schulassistenz kann die schule beantragen. dein klassenkamerad koennte mit fachlicher betreuung lernen zu merken wann ihm irgendwas zu viel wird und sich in absprache mit der schule/klassenlehrer sich selbst ein konzept zurechtlegen was er tun kann um aus einer krisensituation herauszukommen. ein variante waere eben z.B. den raum zu verlassen und in die sporthalle zu gehen um sich abzureagieren oder was auch immer zu tun. er braucht eine alternative fuer sein verhalten. er muss lernen gutes oder schlechtes sozialverhalten selbst zu erkennen und fuer sich selbst mit entsprechenden reaktionen zu agieren. das schafft er schnell & leicht durch ein spezielles soziales kompetenztraining f. autistische menschen. stelo elternzentrum-berlin.de

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    Antwort von Pinje Pinje

    es gibt solche Schulen in Berlin und Köln - bin selber davon betroffen

    Kommentar von PPanther PPantherPPanther

    hast du es gut, bei uns gibt es nix, gar nix nur Förderschule

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