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Autismus - Wer bin ich wirklich?

Frage von etoile06 etoile06

Hi,

ich brauch mal nen Rat von Euch, im Bezug auf dieses Thema. Auf diese Thematik bin ich vor 5 Monaten, in meiner Ausbildung von meiner Dozentin, angesprochen worden. Sie meinte, Sie müsse mit mir mal dringend unter 4 Augen sprechen. Sie kam auch ziemlich schnell auf den Punkt, nachdem Sie gemeint hat, ich grenze mich von der Gruppe ab und dadurch würden meine Noten drunter leiden (wir bekamen auch Noten für Gruppenarbeiten), was total schade ist, da ich eine verborgende Kreativität besitze und intellektuell den Anderen aus der Klasse ziemlich überlegen bin und meinte... ,,ich vermute bei Dir, das Du ein "Aspi" bist". Das hab ich dann erfragt, was Sie damit meinte und Sie antwortete mir, das Sie stark davon ausgehe, dass ich Asperger-Syndrom hätte und hat mir ziemlich viele Beispiele zu meinem Verhalten sgenannt, die Sie bei mir beobachtet hat. Ich hab's abgestritten und darauf geschoben, das ich nen umgeschulter Linkshänder bin und es normal ist für mich, das ich das Gefühl habe, die Leute verstehen mich nicht und ich die ein - oder anderen Wahrnehmungsstörungen habe ( Konzentration und Aufmerksamkeit) und ich mich mit meiner Situation (gezwungener Maßen) abgefunden habe. Sie meinte weiterhin, das es aussergewöhnlich ist, das sich jemand für Sterne, Wolken interessiert, Steine sammelt usw. . Klar, hatten wa es in der Ausbildung auch schon behandelt, aber das war eher nur ganz kurz angeschnitten und für mich nur von Bedeutung im Umgang mit einigen meiner Bewohner, auf Arbeit. Ich hab auch von vielen meiner Klassenkameraden (26 Leute) oft zu hören bekommen, und auch von einigen meiner Dozenten...,, bei Dir hat man den Eindruck, das Du in Deiner eigenen Welt lebst, Du interessierst Dich ja nicht wirklich für uns". Oder von meinem Neurologiedozent...,, Guckt Euch mal das Blondchen da an, das ist ein typischer Stereotyp... hab das die letzten Wochen und Monate schon oft bei Dir beobachtet". Darauf hin meinte ich nur, das es nichts damit zu hat und ich es deshalb nur mache, weil ich mich grade langweile...das wurde dann auch nur belächelt. In meinem Freundeskreis...hab mehrere Freundeskreise...werd ich als Sonderling bezeichnet, weil ich ständig "hochgehaben" quatschen muss, sofern ich denn mal dazu komme. Denn oft weiß ich nicht, wie ich anfangen soll oder wie ich nen Gespräch weiterführen soll...aber nach nem bisschen Alkohol bin ich sehr gesprächig. Ich halte mich auch unheimlich gerne in meinem Stammclub auf, weil man da immer jemandem zum Tanzen findet. Was ich nicht mag, wenn man meinen Tagesablauf durcheinander bringt...davon mal abgesehen, bin ich eh schon chaotisch, wird mir oft gesagt. Klar träum ich oft durch die Gegend,bekomm das selbst nicht mit, werd meistens drauf angesprochen...und von den größteils meiner Freunde wird das als "niedliches Verpeilt sein" deklariert.

Und da ich ziemlich verwirrt bin, ist hier nun meine Frage... Muss das gleich als Autismus deklariert werden und kann das nicht einfach nur meine Persönlichkeit sein?

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Antworten (4)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Rechercheur Rechercheur

    Das was du beschreibst, kann schon auf Asperger-Autismus hindeuten. Einiges davon erinnert mich sehr an mich. Ich bin Asperger-Autist.

    Persönlichkeit vs. Autismus:
    Nunja, Autismus gehört dann ja zur Persönlichkeit dazu. Das ist ein untrennbarer Teil der Persönlichkeit.
    Ein paar Macken und Schrullen hat jeder Mensch. Kommen ausreichend Macken und Schrullen aus dem Autismus-Spektrum zusammen, wird es Autismus genannt. Ich bin zum Beispiel erst mit 35 Jahren diagnostiziert worden, auf einen Eigenverdacht hin, bis dahin waren es eben alles Macken und Schrullen, jetzt haben sie zusammengefasst einen Namen.
    Mir hilft das, mich und andere Menschen, Situationen etc. besser zu reflektieren.

    Du kannst mit dem Verdacht im Grunde jetzt machen was du magst. Entweder belässt du es dabei, oder du gehst dem nach. Wenn du meinst, es könnte dir helfen, zu wissen, ob du ins autistische Spektrum fällst, geh dem nach.
    Dann aber ein Rat von mir:
    Geh direkt zu einem auf Autismus spezialisierten Psychiater! Sonst steht dir evtl. ein Ärztemarathon bevor.

    Wenn du magst, schreib mich mal privat an. Ich kann dir auch Adressen geben, sowohl von Ärzten als auch von Boards und Chats, wo du dich mit Asperger-Autisten austauschen kannst, um zu schauen, ob du dich da wiederfindest.

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    Antwort von kiniro kiniro

    Wenn du es genau wissen möchtest, empfehle ich dir einen Termin bei einem auf Autismus spezialisierten Psychiater.

    Anhand eines mehrseitigen Fragebogens sowie Tests kann er feststellen, ob du Asperger-Autist bist oder nicht.

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    Antwort von etoile06 etoile06

    Hi,

    Danke für Eure Antworten, hät ich nicht mit gerechnet...

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    Antwort von Sozialist Sozialist

    Hallo etoile06,

    du wirst dich bestimmt wundern ,warum du so lang keine Antwort bekommen hast . Da du noch ganz neu bist ,kannst du ja nicht wissen ,das es ein Fehler war sooooo vieeeeel Text zu schreiben . Ich bin hier schon ein paar Monate und musste immer wieder feststellen ,das Fragen mit zu wenig Text ( 1 Satz ) oder zu viel Text oft nicht beantwortet werden .

    Aber nun zu deinem Problem . Ich habe mir deinen Text 2 mal durchgelesen und denke mal es ist nicht irgend eine Art von Autismus ,sondern die Umerziehung auf linkshändigkeit .

    Ich wurde auch in der Schule umerzogen und habe in der Zeit als Jugendlicher und jetzt als Erwachsener immer Schwierigkeiten mit meinem Umfeld .Ich wurde und werde immer noch als sonderbar und arrogant abgestempelt ,nur weil ich mich nicht sehr für meine Mitmenschen interessiere ,oder ich sie erst eine gewisse Zeit kennen muss und zu entscheiden ob Freund oder Feind .:)

    Also ,mach dich mal intensiv im Internet schlau und suche mal alles raus was man über die Umerziehung auf links so raus bekommen kann .Ich weiß nicht ,ob mein Text deine Frage irgend wie beantwortet hat , sei froh das dir überhaupt jemand schreibt . :))) HA HA

    Kommentar von Rechercheur RechercheurRechercheur

    Das Thema ist ja nun auch eins, mit dem sich nicht sonderlich viele Menschen auskennen. Das muss also nicht mit der Länge des Textes zusammenhängen. Ich finde es sehr gut, dass etoile06 so viel geschrieben hat, sonst müsste ich viel nachfragen.

    Umerziehung vom Linkshänder kann zwar auch Probleme mit sich bringen, zum Beispiel Konzentrationsschwierigkeiten, aber was etoile06 beschreibt, geht ja durchaus darüber hinaus. Zum Beispiel kann die Umerziehung auch Sprachprobleme mit sich bringen, da passt des Fragestellers gute Rechtschreibung und die Beschreibung, hochgestochen zu reden, dann eher nicht zu, im Gegenteil. Zu Asperger-Autismus jedoch kann das schon passen.

    Feststellen kann das halt ein Psychiater/Neurologe.

    Kommentar von Sozialist SozialistSozialist

    Ja ich muss zugeben das ich es echt blöd geschrieben habe ,das mit dem vielen Text und das es ein Fehler wäre . Für uns die sich für solche Fragen interessieren ,kann es ja nur von Vorteil sein ,wenn es ausführlicher beschrieben wird .

    Entschuldigung ,das ich hier als noch Frischling unter den alten Platinfraganten meinen Kommentar so geschrieben habe : ((

    Däumchen geht leider nicht ,sonst hättest du eins bekommen .

    Kommentar von Rechercheur RechercheurRechercheur

    Musst dich bei mir nicht entschuldigen. Ich wollte nur eine weitere Möglichkeit aufzählen.
    Ich finde es ohnehin besser, wenn bei Fragen zum Thema Autismus nicht die ganzen Laien angesprungen kommen und meinen, sie wüssten, was sie schreiben. Passiert leider oft genug.

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