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Auszug von Zuhause als Schüler oder nicht?

gefragt von japanboy89 am 05.10.2008 um 20:34 Uhr

Hi Ihr Lieben,

nachdem heute Zuhause schon wieder ein heftiger Streit war und ich die ganze Situation so langsam nicht mehr wirklich ertragen kann, suche ich Euren Rat. Ich bin zur Zeit Schüler, 19 Jahre alt und kurz davor mein Abitur zu beenden.

Ich bin vor 4 Jahren zu meinem Vater gezogen, weil ich damals extreme Probleme bei meiner Ma hatte, welche schwer depressiv war und mich damals mit in die Depression hereingezogen hat. Inzwischen habe ich diese im Großen und Ganzen überwunden. Vor ca. 2 Jahren ist die Freundin meines Vaters zu uns gezogen. Sie kannte mich selbst schon seit 3 Jahren und wusste um meine Vergangenheit, da ich sie immer am Wochenende gesehen habe. Als sie bei uns einzog änderte sich die Situation jedoch radikal. Sie wurde immer abweisender und fühlte sich irgendwie unverstanden, weil das Leben, was mein Vater und ich führten, ein anderes war als ihres. Das ist grundsätzlich nicht das Problem, weil man das ja mit Kompromissen lösen könnte, aber gerade das will sie eben nicht. Sie beharrt, seit sie bei uns eingezogen ist, darauf dass wir uns nach ihr richten (insbesondere ich mich) und ich habe mich schon so gut wie es geht ihr angepasst.Sie sucht jedoch immer wieder neue Gründe, um das Zusammenleben so unerträglich wie möglich zu machen. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich Ausziehen soll oder nicht. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

LG Dennis


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Eastside
beantwortet von Eastside am 5. Oktober 2008 20:36
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such ein offenes Gespräch zwischen deinem Vater, dessen Freundin und dir - ihr müßt und werdet eine Lösung finden..


Buegelfee
beantwortet von Buegelfee am 5. Oktober 2008 20:36
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Du hast die Wahl zwischen Pest und Cholera.


baer1
beantwortet von baer1 am 5. Oktober 2008 20:37
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Wende dich ans Jugendamt,die können dich an eine Wohngruppe vermitteln.L.G.


anonym
beantwortet von dlrgkatja18 am 5. Oktober 2008 20:38
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Sowas kannst ud mit dem Jugendamt als beratende Institution klären. An deiner Stelle würde ich allerdings schauen, dass du nach deinem Abitur als Student einfach ausziehst, so lösen die meisten solche Probleme.


kirsche812
beantwortet von kirsche812 am 5. Oktober 2008 20:39
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Du kannst ausziehen wenn du nachweisen kannst das du in deiner jetztigen Situation nicht mehr leben kannst, dann macht der Staat dir keine Probleme und finanziert dich, aber bedenke das das mit dem Geld wirklich nicht immer so leicht ist und du dann wirklich auf jeden Cent achten musst, aber ausziehen ist für dich kein Problem, also wenn du das nachweisen kannst.





somerville
beantwortet von somerville am 5. Oktober 2008 20:39
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So kurz vorm Abi würde ich nicht mehr von zuhause ausziehen. Konzentriere dich lieber aufs Abitur. Außer wenn dich deine momentanen Wohnverhältnisse daran hindern dafür zu lernen oder so. Ansonsten würde ich dir raten, es noch die paar Monate auszuhalten und dann auszuziehen.


wim50
beantwortet von wim50 am 5. Oktober 2008 20:49
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Das Problem ist die Finanzierung. Um Unterstützung für eine eigene Wohmnung zu erhalten, müssten schon schwerwiegenede Gründe vorliegen. Das ist aus deiner Schilderung nicht ersichtlich.

Eine Unterbringung in einer Jugend-WG ist sicher auch nicht unbedingt eine gute Lösung. Die Probleme liegen da sicher anders, werden aber nicht weniger, eher mehr, denn da treffen sich Leute, die alle ihre Probleme haben. Das ist u.U. kein reines Vergnügen.

Denke an ein Studium, eine Unterkunft in einer Studenten-WG oder in der Richtung. Das wäre mit Sicherheit die einfachste und wahrscheinlich beste Lösung.


anonym
beantwortet von Goldknoepfchen am 6. Oktober 2008 01:59
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Klar kannst du ausziehen.

Dir stehen im Monat 640 € zu, die von den Eltern zu bezahlen sind. Wahrscheinlich zahlt zurzeit deine Mutter deinem Vater für dich Unterhalt (so wäre es üblich). Im Falle eines Auszuges müssen sich deine Eltern die Kosten von 640 € prozentual nach ihrem Einkommen teilen. Das Kindergeld (154 €), das ja noch bezahlt wird, weil du noch in Ausbildung bist, steht dann nicht mehr deinen Eltern zu sondern dir, wird allerdings von den 640 € abgezogen. Auch wenn du jobbst, wird das von der Zahlungsverpflichung deiner Eltern abgezogen.

Und lass dir gesagt sein: 640 € im Monat sind nicht gerade viel. Es könnte auch sein, dass dein Vater die Schnautze voll hat VON DIR und dich vor die Türe setzt und dir lieber seinen Anteil zahlt und dafür den Stress mit dir nicht mehr hat.

Ich empfehle dir: Sieh zu, dass du dich mit deinem Vater und dessen Freundin arrangierst. Versuche, deren Ansicht der Probleme zu verstehen und nimm dich nicht ganz so wichtig. Überlege, wie du dich an deren Stelle verhalten würdest, wenn du so einen (aus deren Sicht) aufmüpfigen, spätpubertierenden Sohn hättest. Überlege dir, wie es wäre, wenn du einen eigenen Haushalt hättest oder in einer WG leben würdest. Du hättest massig Verpflichtungen und müsstest dich auch unter- und einordnen. Angefangen von der Kehrwoche bis zum Sauberhalten der Wohnung ... Wie siehts aus mit Kochen, Einkaufen, Wäsche waschen und schrankfertig machen ...


grisu05
beantwortet von grisu05 am 6. Oktober 2008 09:42
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Erledigt sich das nicht sowieso in Kürze, wenn Du Dein Abitur hast?


anonym
beantwortet von japanboy89 am 6. Oktober 2008 11:01
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Hi Ihr Lieben, erstmal Danke für Eure antworten. Vielleicht sollte ich noch etwas ergänzen, bevor ihr mir weiter Tipps gebt.1. Mein Dad hat nicht die Schnauze voll von mir, es nervt ihn nur einfach ziemlich, dass seine Freundin sich kein bisschen unterordnen kann und ihr eigenes Programm durchziehen will und er kann diese Streitigkeiten zwischen Regine und mir einfach nicht mehr wirklich ertragen. Was ihn und mich ebenfalls nervt ist, dass sie alle Probleme, die sie mit mir hat zu ihm trägt, aber nicht mit mir darüber redet. Sprich, ich erfahre erst nach meinem Dad was sie stört und das ist eines der Hauptprobleme. Über das Problem haben wir schon tausendmal geredet, aber es ändert sich nichts von ihrer Seite.2. Er macht dann aus lauter Verzweiflung mich zur Schnecke, weil sie so einen Terror bei ihm macht und sich einfach nicht mit den Gegebenheiten arrangieren will, obwohl er mich eigentlich verstehen kann und das wird mir so langsam einfach zu viel.3. Ich bin vollkommen haushaltstauglich. Ich kaufe meine eigenen Sachen (auch Lebensmittel, Klamotten, etc. selber ein) und putzen, waschen und bügeln gehört für mich auch zum Alltag. Das ist kein Problem.

LG Dennis



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