Frage von biencherella, 71

Auszug erst mit 25 Jahren möglich da ich arbeitslos gemeldet bin?

Ich habe mich arbeitslos gemeldet und wohne noch bei meiner Mutter. Nun würde ich aber gern umziehen weil es von meiner Mutter aus sehr schwer ist zum Amt zu kommen und es nur wenig Anlaufstellen gibt um eine Ausbildung zu machen dann auch nur als Verkäuferin was nicht mein Ziel ist. Außerdem versteh ich mich mit meiner Familie nichtmehr sonderlich gut und ich halte es zuhause einfach nichtmehr aus. Meine Mutter sagt aber da ich jetz arbeitslos gemeldet bin muss ich bei ihr wohnen bleiben bis ich 25 bin. Ich wollt fragen ob sie da recht hat. Weil ich wollt entweder in eine eigene Wohnung ziehen oder zu meinem Freund wenn ich auf die schnelle keine Wohnung finde. Bitte um. Schnelle Hilfe.

Antwort
von SlightlyAnnoyed, 33

Doch die gibt es wenn man auf Hartz 4 angewiesen ist. Bei unter 25jährigen gibt es keinen Anspruch auf unterstützende Leistungen für eine eigene Wohnung, da hier die Eltern in die Pflicht genommen werden. Wenn biencherella sich jetzt eine eigene Wohnung sucht kann sie das gerne machen, aber Hilfe vom Amt gibt es dann nicht. Ob sie sich ohne Ausbildung und arbeitslos eine Wohnung leisten kann bezweifel ich. Dann mit dem Freund zusammen ziehen. Hat er einen Job, könnt ihr euch eventuell als Bedarfsgemeinschaft registrieren lassen.

Antwort
von HerrDegen, 28

Ich vermute mal, du könntest dir Umzug und Miete/Wohnungskosten finanziell nicht alleine leisten.

Das Jobcenter hat die Regel, dass Leistungsempfänger unter 25 (zur Kostenminimierung) zu Hause wohnen sollen, außer ein Umzug in eine eigene Wohnung verbessert die Chancen bei der Jobsuche, oder es gibt "schwerwiegende (soziale) Gründe".

Erkläre dem Jobcenter deinen Fall und lass sie die Voraussetzungen prüfen!

Und frag auch nach, wie die Situation beim Zusammenziehen mit deinem Freund wäre.

Antwort
von Charly52, 17

Deine Mutter hat nur teilweise Recht. Wenn du HartzIV beziehst ist es im Normalfall so, dass unter 25-jährige, ledige Arbeitslose bei den Eltern leben, denn sie bekommen keine Kostenübernahme für eine eigene Wohnung. Wie gesagt der Normalfall. Es gibt aber Ausnahmefälle. Z.B. wenn ein Zusammenleben im Elternhaus unzumutbar ist oder wegen anderen schwerwiegenden Gründen. Wichtig ist, dass man VOR einem Auszug einen Antrag auf Kostenübernahme für eine eigene Wohnung beim Jobcenter stellt. Eine andere Möglichkeit ist die: wenn jemand volljährig ist, müssen die Eltern die betreffende Person NICHT UNBEDINGT in ihrer eigenen Wohnung wohnen lassen. Sie können sie sozusagen "rausschmeißen". Deine Mutter braucht nur angeben, dass sie dich in ihrer Wohnung nicht mehr haben will. Ob das nun stimmt oder nicht, kann keiner nachweisen. In diesem Fall MUSS das Jobcenter die Kosten für eine angemessene Wohnung übernehmen. Wichtig ist erst einmal einen Antrag auf Kostenübernahme beim Jobcenter zu stellen. Nicht voreilig ausziehen. Der einfachste Weg wäre der, wenn deine Mutter angibt, dass sie in Zukunft ihre Wohnung mit dir nicht mehr teilen möchte, sozusagen alleine leben möchte. Hier gibt es null Probleme bei der Kostenübernahme und du musst keine Ausreden erfinden die dann eventuell nicht anerkannt werden. Du weißt ja, Wohnkosten zahlt nicht der Staat sondern die Gemeinde oder Stadt. Und die nagen doch alle am Hungertuch. Das betrifft nur eine neue , von der Stadt bezahlte Wohnung. Hinziehen kannst du natürlich wohin du willst.


Antwort
von biencherella, 13

Ich würd auch zu meinem Freund ziehen wär mir auch lieber eine eigene Wohnung muss es nicht sein. 

Ich red beim nächsten Termin das Thema mal an. Ich hab so ein paar tolle Nachrichten von meiner Schwester bekommen in denen sie mir droht mir wehzutun wenn ich nach Hause komme und beleidigt werde. Kann leider nicht schreiben was sie geschrieben hat dann wird der Kommentar niht gepostet. Aber so wie sie schreibt so is das ganze Klima untereinander. Für mich persönlich ist es unzumutbar weiterhin dort zu wohnen. Was das Amt dazu sagt werd ich sehn. Wenn ich zu meinem Freund ziehen könnte wär alles gut ich will ja nicht unbedingt ne eigene Wohnung. Ich hoffe einfach mal das beste

Antwort
von biencherella, 15

Das hat ja mit bequemlich sein nichts zu tun. Die Busse von meiner Mutter aus bis dahin wo das Arbeitsamt ist fahren total bekloppt und bei meiner Mutter hab ich keine wirkliche Aussicht Arbeit oder eine Ausbildung zu finden außer halt als Verkäuferin aber ich möchte keine Verkäuferin werden. Außerdem soll ich bald in einer aktivierungshilfe für jüngere anfangen und das ist genau wie das Arbeitsamt und alles andere in der Stadt in der mein Freund auch wohnt. Ich muss 8uhr morgens da sein und da fährt von meiner Mutter aus kein bus. Die wohnt nur in so nem kleinen Dorf da gibt es keine Möglichkeiten irgendwas zu erreichen 

Antwort
von biencherella, 16

Gut ich werd beim nächsten Termin mal nach. Ich hoffe nur dass ich wenigst zu meinem Freund ziehen kann weil zuhause halt ichs nichtmehr aus und weitere sechs Jahre da wohnen bleiben TU ich auf keinen Fall. Ich halte nichtmal ne Woche aus da. Lieber schlafe ich unter ner brücke

Antwort
von Charly52, 10

Wenn ich deine weiteren Antworten so lese ist meine persönliche Meinung, du hast Chancen wegen der Kostenübernahme für eine Wohnung. Soziale Gründe, ein Zusammenleben im Elternhaus nicht mehr zumutbar und berufliche Gründe. Ausbildungsstätte oder Jobsuche. Mal nebenbei, deine Mutter hat ja nichts davon wenn sie dich in der eigenen Wohnung haben will und man nicht mehr miteinander auskommt. Oder seh ich das falsch. Soviel wird man sich noch unterhalten können um zu klären, dass es so keinen Sinn macht. Sie muss dich nur, ob im Guten oder Bösen, zum Auszug "zwingen" und du brauchst dir wegen einer Wohnung nicht mehr den Kopf zerbrechen. Es gilt dann die Härtefallregelung, § 22 SGB II.


Kommentar von biencherella ,

was würde denn passieren wenn ich zu meinem freund umziehe also bei mutter raus und bei meinem reund rein,der bekommt BAB oder sowas weil er in einer assistierten ausbildung ist oder so.ist auf jedenfall eine maßnahme die ihm hilft ne ausbildung oder nen job zu finden,er fängt morgen auch ein praktikum mit aussicht auf eine ausbildung an.würde das amt da probleme machen?oder was würde denn passieren wenn ich das tu? btw hab eine maßnahme angefangen die helfen mir mit den bewerbungen bei der suche einer ausbildungund praktikum und so,das ist in der stadt in der mein freund wohnt.

Antwort
von herakles3000, 6

Ja sie hat recht aber du hast einen guten grund auszuzien den wen du dem amt sagst das du dort keine ausbildung findest oder von dort nichtmal Pünklich zu einer vausbildungsstelle zu kommen kann es ein guter grund fürs amt sein.

Kommentar von biencherella ,

ok danke,eben schlaf ich nurnoch bei meinem freund weil die perspektiven da viel besser sind,mehr unternehmen und so.und auch so ist bei uns das klima einfach besser.bei mutter zu hause wird immer nur auf mir rumgehackt und alles. noch dazu habe ich eine maßnahme in der stadt wo mei freund lebt anefangen übers amt. die helfen mir bei der bewerbung,wobei ich grade beim anschreiben einige probleme habe und sorgen mit mir natürlich dafür dass ich spätestens nächstes jahr eine ausbildung bekomme.

Kommentar von herakles3000 ,

Wen du zb wirklich keine Ausbildung findest gibt es noch eine Möglichkeit eine Ausbildung anzufangen indem das  Amt die kosten übernimmt und du dann die alternative Ausbildungsform da machst bist du dan zb in einem betrieb ein Praktikum gemacht hast und dan vielleicht dort anfangen kannst ohne  deine Anrechnungszeit zu verlieren.Nur bekommst du dann leider weniger Geld in der Ausbildung als üblich aber dafür wird sie ja auch vom Amt bezahlt!

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Antwort
von TreudoofeTomate, 36

Wenn ihr keine Leistungen vom Jobcenter bezieht kannst du hinziehen wo immer du willst. Vorausgesetzt, du wirst durch den zusätzlichen Unterkunftsbedarf nicht hilfebedürftig.


Kommentar von biencherella ,

Wir bekommen Hartz IV

Wenn ich denen sagen würd dass ich gern umziehen würd gerade weil es von meinem Freund aus leichter ist zum Amt zu kommen, ich bin nicht mobil kein Führerschein und von meinem Freund aus könnt ich zu Fuß hingehen, und ich da bessere Möglichkeiten habe eine Ausbildung oder einen job zu finden, würde es dann Probleme mit dem Amt geben

Kommentar von SlightlyAnnoyed ,

Die Begründung wird nicht reichen. Bequemlichkeit reicht nicht aus, damit der Staat für dich zahlt.

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Richtig, mit solch einer Begründung bekommst du keine Zusicherung zum Umzug. Du kannst natürlich trotzdem umziehen, allerdings wird das Jobcenter dir dann nur 80 % des Regelbedarfes zahlen (unter Berücksichtigung deines Einkommens) und keine Leistungen für Unterkunft und Heizung.

Antwort
von Malloc, 33

Sie hat definitiv unrecht.
Warum sollte es eine solche Regelung geben?

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Naja, leistungsrechtlich hat sie schon recht. Da in der Frage aber nichts über SGB II-Leistungen steht, kann man nur Vermutung anstellen.

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