Bin im ersten Ausbildungsjahr zur med. Fachangsestellten. Habe aus wichtigen Grund fristlos mein Ausbildungsverhältnis bei meine alten Arbeitgeber gekündigt. Habe bereits einen Ausbildungplatz (arbeite dort schon drei Monate). Jetzt hat mein alter Arbeitgeber eine Klage auf Unterlassung und Schadensersatz gegen mich erhoben. Die Kammer trät meinen neuen Ausbildungsvertrag nicht ins Verzeichnis ein. Ein Eilverfahren wegen einstweiliger Verfügung hat er bereits beimArbeitsgericht verloren. Wenn mein Vertrag nicht eingetragen wird kann ich nach den Ferien nicht einmal mehr die Berufsschule besuchen. Ich weis nicht mehr wie es dann weitergehen soll. Hat vielleicht schon einer mal auf diesen Gebiet Erfahrungen sammeln können? Arbeitsrichter meinte so etwas hat er in seiner langen Laufbahn noch nicht verhandelt!
Auszubildende zur medizinischen FAchangestellten möchte Ausbildungsbetrieb wechseln
Antworten (2)
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EulenspiegelEulenspiegel
Du siehst, selbst der fach fach Fachmann hat sowas noch nicht erlebt.
Ich würd nochmal sehr eindringlich mit der Kammer sprechen, persönlich, vertraulich, freundlich ... es kann ja nicht sein, das dein Ex-Arbeitgeber verhindert, das Du mit deiner Ausbildung weiterkommst. Sprich: Mach deinem Ansprechpartner klar, das das schwebende Verfahren sich ja nicht dahingehend auswirken darf, das Du deine Ausbildung nicht Fortsetzen kannst. Das wäre ja quasi dann auch eine "Strafe" obwohl kein rechtliches Urteil besteht.
Das ist keine Frage der "Gesetze", das ist eine Frage des "Verhandelns" - auch mit der kammer. Und wenn der eine "Nein" sagt, sagt der nächste "Vielleicht".^^
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tapritapri
um was geht es hier denn rein rechtlich? Du hast ein Kündigungsrecht deines Ausbildungsvertrages. Das hast du wohl auch gemacht. fristlos. Hast du VORHER schon beim neuen Ausbuldungsbetrieb angefangen? Hast du Kundeh von der 1. Firma mit in die 2. genommen? Oder betriebsgeheimnisse ausgeplaudert?????
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Annermirl Nein hab erst gekündigt und dann bei meine neuen Betrieb angefangen. Hab keine keine Patienten mit genommen und auch das Tafelsilber dagelassen. Betriebsgheimnisse kann ich schon aufgrund meiner Schweigepflichtserklärung nicht ausplaudern.Habe nur nach einen halben Jahr Schikane gekündigt und schon gings los ( ich sorge dafür, dass du keinen Fuss mehr auf die Erde bringst, oder du wirst bluten, sind ein paar der Nettigkeiten meines Exchefs).
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tapritapri dann ...... erstmal Anwalt nehmen, der spezialisiert auf Arbeitsrecht ist.. Dann ab vor den Schlichtungsausschuß der Handelskammer, die können den Beteiligten eine Empfehlung geben, die das Arbeitsgericht dann auch mit berücksichtigt. Du musst loslegen, denn DU hast den Zeitdruck, nicht dein alter AG.....Viel Glück!!!!!!
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Annermirl Leider wird das alles vor der Ärztekammer ausgetragen und die haben momentan den Schlichtungsausschuss wegen Personalmangels nicht besetzt(ha,ha, wollen wahrscheinlich nur keinen Ärger mit dem Tyrannen) und haben ihn gleich ans Arbeitsgericht verwiesen, wo er erstmals kläglich gescheitert ist. Aber das hält ihn nicht auf, denn gestern ist die Klageerhebung bei meinen RA eineflattert. Die ganze Meschpoche hält doch zusammen.
Hatten wir alles schon, die zuständige Dame bei der Kammer hat meinen RA gegenüber und auch meinen neuen Arbeitgeber gegenüber, folgende Aussage gemacht: nach Eingang meiner fristlosen <Kündigung wird sie meinen alten Vertrag aus dem Verzeichnis streichen und nach Eingang des neuen Vertrags, diesen eintragen. Was die Streitigkeiten mit meinen alten Arbeitgeber angeht, wäre das eine Privatsache zwischen uns. Mein neuer Vertrag wurde eingesandt, kam dann mit der Bemerkung die Urlaubstage wären falsch berechnet zurück. Wurde dann berichtigt und neu eingesandt. Daraufhin kam keine Reaktion der Kammer mehr, nur mein Vertrag kam auch nicht zurück. Auf nachfragen meines neuen Chefs, wurde diesen mitgeteilt, solange ein schwebendes Verfahren besteht, könne mein Vertra nicht eingetragen werden. Es bringt einen fast um den Verstand, denn mit normalen Menschenverstand ist dies nicht zu verstehen.
Siehste Du hast mehrere Aussagen. So ganz genau scheint man da auch nicht zu wissen was "geht".
Ich rate Dir zu einem erneuten -persönlichen- Gespräch mit jemandem der die Entscheidung treffen kann. Also im Zweifel KEINER Sachbearbeiterin.
Wichtigster Punkt der zu vermitteln ist: Ein "Nein" der Kammer zum Ausbildungsvertrag, macht jemanden dann auch persönlich verantwortlich für die "Konsequenzen" die sich für Dich und auch für die Kammer daraus ergeben.
Ich würde den Kompromissvorschlag unterbreiten dich "bis auf weiteres" einzutragen. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, das sie bei einem schwebenden Verfahren keine "Vorverurteilung" treffen dürfen, denn das ist ja exakt das, was sie im Fall der Nichteintragung machen. Und damit wären sie im Zweifel sogar rechtlich haftbar zu machen.
Vielen Dank , werde das Montag mal in Angriff nehmen. Hoffe die zuständigen Herrschaften lassen sich nicht wieder verleugnen. Hatten von vorzeitigen Ruhestand, krank, Urlaub schon alles dabei, sowohl bei der Sachbearbeiterin, als auch bei der Frau 'Assesor". Zwischenzeitlich hiess es dann es hätte nie einen Vertrag gegeben, man würde meinen Namen dort gar nicht kennen. Erst nachdem mein neuer Chef kurz die"Sau" raus liess konnten sie sich wieder an den Sachverhalt erinnern. Ich schätze mal mein alter Chef mischt da gehörig mit, denn im Leute massiv unter Druck sezten, ist er einsame Spitze. Trotzdem vielen Dank für deinen Rat.
Das dein alter Chef da "gehörig mitmischt" ist deutlich zu vermuten, sonst macht das Verhalten der Kammer auch GAR keinen Sinn^^
Falls gar nichts fruchtet kannst Du dich auch an eine übergeordnete Ebene wenden. DIE hat dein Chef nämlich sicher nicht im Griff^^