Frage von ksamuel, 17

Ausziehen unter (fast)18 wegen Krankheistbedingten Familiären Konflikten?

Situation: Ich wohne derzeit noch bei meiner Mutter, mein Vater wohnt getrennt und meine Eltern sind geschieden. Mein Vater ist arbeitsunfähiger Frührentner und sitzt tragischerweise im Rollstuhl.
Meine Mutter, bei der ich wohne, hat eine schwerwiegende Phsychische Erkrankung in der Kategorie Burnout und Arbeitet 3/4 Tags.
Meine Mutter hat ein 2 Familien Haus, mit 2 getrennten Wohnungen. Die untere Wohnung bewohnt sie, die obere bewohne ich mit 2 Studenten (WG).
Meine Mutter und ich pflegen ein sehr schlechtes Verhältniss ich streiten uns sogut wie immer, dabei fallen meißt viele böse Worte und Drohungen mit Polizei/ Anzeigen wegen diverser Punkte und androhung von Körperlichkeiten, bis jetzt ist es zum Glück noch nicht soweit gekommen das diese Maßnahmen ergriffen werden jedoch ist es oft mal sehr kurz davor und wird längerfristig eventuell noch eskalieren.

Diese Familiäre Situation ist sowohl für mich, meine Mutter als auch meinen Vater unzumutbar, wir hatten schon diverse Gespräche mit Solzialpädagogen, Familienhelfer/ Auszug meinerseits für  1-2 Monate usw. fakt ist es hat langfristig nicht geholfen und es geht schon seid Jahren so weiter und wird sogar immer schlimmer.
( somit bitte keine weiteren Ansätzte zur Schlichtung vorschlagen! ) Ein Teil hat damit die Erkrankung meiner Mutter zu tun.
Ich und meine Mutter sind nun am gleichen Punkt angelangt, wir beide sagen es wäre besser wenn ich Ausziehe und wir uns nicht mehr sehen.

Das Problem ist nun aber das meine Mutter aufgrund unserer sehr schlechten Beziehung nicht möchte das ich ein "Luxusleben" (eigene 1 Zimmer Wohnung/Möbel) führe für welches sie blechen muss, Sie würde mich gerne zu einem älteren herrischen Herrn in die Untermiete zwingen was ich mir nicht gefallen lasse.

Meine Kernfragen:

1: Ich bin 17 und werde in 3 Monaten 18, ich würde gerne eine 1 Zimmerwohnung mit allen drum und dran für 400€ inkl Nebenkosten beziehen, der Auszug ist kein Problem - meine Mutter möchte mich weg haben, das Finanzielle jedoch schon.
Ein eigenständiges Leben als Schüler kostet nunmal mit allem ( Wohnung 400€, Essen etc.) ca. 650€ mtl ohne sontige Späße.
Von meiner Mutter könnte ich rechtlich gesehen maximal um die 500€ Unterhaltsgeld einfordern.
Mein Vater ist arbeitsunfähig und kann somit keinen Unterhalt stemmen.

2. Bezug auf auf 1.: Es fehlt somit noch Geld, bin ich als nunmehr 18 Jähriger Oberstufen Schüler berechtigt Barfög oder Unterhaltszahlungen der Beistandsschaften zu beztiehen oder gibt es andere Finanzielle Hilfsmittel?

3. Meine Mutter ist die Vermieterin der WG in der oberen Wohnung in ihrem Zweifamilienhaus, wenn ich Ausziehe kann Sie das Zimmer vermieten, hätte ich dann ein anrecht auf ein Teil des Geldes da ihr Einkommen gestiegen ist und somit mehr Unterhalt gezahlt werden kann?

Ich bitte um Hilfreiche Antworten und bin dankbar wenn jemand helfen kann!

Antwort
von Fortuna1234, 5

Hi,

zu 1) Warum direkt eine Wohnung? Und warum so teuer? Ich verdiene gerade sehr gut und meine erste Wohnung habe ich erst mit einem Vollzeitjob bezahlt bekommen, die genauso viel kostet, wie du es dir gerade vorstellst. Wie wäre es mit einem WG-Zimmer?

zu 2) Bafög nicht, da du keine ausbildungsbedingten Gründe hast.

zu 3) Nicht unbedingt. Deine Mutter kann als Vermieterin Kosten der Vermietung mit dem Einkommen der Vermietung gegenrechnen. Nur möglicher Gewinn gilt dann als zu versteuerbares Einkommen. Das ist also nicht einfach "xy mehr Einkommen - xy mehr Unterhaltszahlungen)

Du könntest Kindergeld bekommen (190€), dazu ein 450€ Job und ggf. noch ein 50-100€ Schein monatlich von den Eltern. Davon holst du dir ein WG-Zimmer (am besten schon möbliert inkl. Küche) und kannst dann frei von den Eltern leben.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten