Hallo,
Meine momentane Lesebrille, vom Optiker ausgemessen, hat +2 dpt. Nun habe ich festgestellt, dass ich damit bei kleiner Schrift und wenn ich müde bin, schon an meine Grenzen stoße. Habe daraufhin mal eine Fertiglesebrille mit 2,5 dpt gekauft und muss sagen, dass ich damit viel entspannter lesen kann, deshalb nutze ich diese vermehrt.
Jetzt hätte ich nur gerne gewusst, ob die Alterssichtigkeit schneller voranschreitet, wenn man eine stärkere Lesebrille verwendet, als man eigentlich bräuchte?
Und ob die Verwendung von diesen Billiglesebrillen schädlich ist?
P.S. eine Lesebrille ist immer nur auf einen bestimmten Lese-Abstand optimiert. Wenn du also 2.5 Dioptrien zum Bücherlesen benötigst (30-45 cm), dann benötigst du vor dem Bildschirm (40-60 cm) eine schwächere Brille.
Der Vorteil einer durch den Optiker angepassten Brille ist der, dass sie den Pupillenabstand genau berücksichtigt. Der ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Er beträgt im Mittel etwa 70-80 mm. Die Optiker arbeiten aber nur auf ganze mm genau. Das heißt mit 10 verschiedenen Augenabständen (Standardbrillen) würdem 90% aller Menschen eine zu ihrem Pupillenabstand passende Brille bekommen. Deshalb ist die durch den Optiker angepasste L e s e b r i l l e überbewertet. Anders sieht es mit anderen Sehfehlern aus, dort gilt diese Aussage nicht!