Frage von questionnaire33, 70

Auswirkung einer Zwangsvollstreckung auf die Bonität?

Hi,

ich bin in einem Vollstreckungsverfahren (GEZ-Rückstände) und habe mit der zuständigen Behörde eine Ratenzahlung der Schulden vereinbart. Dummerweise habe ich die Schlussrate verpasst rechtzeitig zu überweisen (zum März, also vor knapp 3 Wochen). Dies kam mir erst heute wieder in den Sinn, als ein Antrag für eine Finanzierung abgelehnt wurde. Einen anderen Grund als die verpasste Rate kann dies nicht haben. Ich bin länger schon festangestellt und habe keine anderen Forderungen, die eine negative Bonität verursachen können.

Ich werde mich am kommenden Montag natürlich sofort um eine Klärung der Sache kümmern und die Schlussrate + evtl. Mehrkosten umgehend begleichen.

Zu meiner Frage: Bei meiner Recherche hierzu habe ich keine Aussagen darüber gefunden, ob und wie lange meine Bonität nach Begleichen der Forderungen negativ eingestuft wird. Ich meine mich zu erinnern, dass an manchen Stellen nach "Negativeinträgen der letzten 6 Monate" gefragt wird. Das wäre sehr schlecht, da ich auch gerade auf Wohnungssuche (in einer Großtstadt) bin. Ist die Sache mit Begleichen der Forderung aus der Welt oder ziehe ich mir jetzt eine schlechte Bonität zu – wenn ja, wie lange? Und kann man etwas dagegen machen?

Ich freue mich über sachkundige Einschätzung! Danke im Voraus!

Antwort
von Michi1010, 51

Ich würde erstmal mit der Bank klären weshalb die Finanzierung abgelehnt wurde. Möglicherweise hat dies auch andere Gründe (Stichwort Sicherheiten).

Zeitgleich bei der Schufa die kostenlose Selbstauskunft einholen.

Leider kann ich dir nicht sagen ob die GEZ Rückstände zur Kreditablehnung geführt haben.

Antwort
von Odenwald69, 39

klarheit bringt immer eine schufa selbstauskunft, alles andere bring nix, hier zählt kein könnte oder sollte, fordere eine selbstauskunft an.

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