Frage von pinckihase,

Auswandern nach Südostasien

wer hat erfahrung mit einer auswanderung und das benötigte kapital um sein leben in asien zu verbrungen, was sind so die monatlichen kosten in indonesien, philippinen, thailand oder andere. mein plan ist es mitte 2012 auszuwandern und brauche daher einige tipps.

Antwort von elreico,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Kostenaufstellung von JanKrohn ist realistisch. Die meisten Preisangaben kann ich so bestaetigen.

Ich denke auch, dass dessen Angaben einige wieder zurueck auf den Boden der Tatsachen bringen, die zuvor von einem "billigen Leben" Asien getraeumt haben.

Jedoch 600 USD/Monat fuer Miete zu veranschlagen, ist sehr hochgegriffen. Das ist selbst in Phnom Phen in Flussnaehe (2. Reihe natuerlich) fuer ein Viertel des Preises moeglich. Ich rede von Apartments, nicht von den Villen der Franzosen (die tatsaechlich der Bewachung beduerfen) auf der anderen Flussseite...!

Es kommt, wie immer, auf den persoenlichen Standart an.

JanKrohns weiteren Angaben (Haushaltshilfe/Fahrer/Kindermädchen/Wachdienst/Sportclub etc) verraten allerdings, dass er hier das Leben derer beschreibst, die auch in Europa eher mit der Oberschicht assoziiert werden.

Mit dem Geld, was Du fuer eine 4koepfige Familie in Kambodscha brauchst, um nach westlichem Standart zu leben, waerest Du auch nach deutschen Begriffen ziemlich wohlhabend. Wenn Du Dir das alles leisten kannst, dann bleib besser in Deutschland...!

Billig leben in Asien ist nur mit erheblichen Einschraenkungen moeglich...,

Gruss, elreico

Kommentar von pinckihase,

naja ist alles richtig, mein kapital ist 600 euro aus miete jeden monat, zum zweiten habe ich noch kapital übrig. das versuche ich irgendwie gewinnbringend anzulegen damit es einigermassen inclusive der miete einen vernünftigen monatlichen betrag ergibt. die frage ist eigentlich wie feranlage ich 250K euro.

Kommentar von JanKrohn,

250K legst Du besser NICHT in Asien an. Verteil es in Europa schön auf 3-4 Säulen mit verschiedenen Laufzeiten, da bekommst Du monatlich problemlos 1000-1500 Euro raus. Überweis Dir am besten jährlich einen höheren Betrag nach Asien. Die Kosten für eine internationale Überweisung belaufen sich auf ca. 50 Euro. Das monatlich zu zahlen kann man sich sparen...

Kommentar von DerCAM,

50 Euro fuer ne Ueberweisung? Ich ueberweise jeden Monat einen festen Betrag von meinem deutschen Konto auf mein thailaendisches und tanke dann noch 2 bis 3 x im Jahr groessere betraege nach. Fuer eine Ueberweisung zahle ich einschliesslich der von meiner thailaendischen Bank einbehaltenen Gebuehren ca. 10 Euro. Ich weiss, dass es auch noch deutlich billiger geht, in meinem Fall passt's aber trotzdem.

Kommentar von JanKrohn,

Fuer meine bisher einzige Ueberweisung hat meine Heimatbank ca. 15 Euro berechnet, und die kambodschanische Bank 45 UD$. Die naechste Ueberweisung folgt erst, wenn wir Geld brauchen, oder wenn der Euro auf ueber 1,45 klettert.

Hier in Kambodscha kostet leider alles viel Gebuehren. Ich hab schon von meherern Seiten nun gehoert, dass in Thailand einiges guenstiger ist. An den hier anfallenden Gebuehren laesst sich also nicht viel aendern.

Mit den 15 Euro meiner Heimatbank bin ich einverstanden. Dafuer weiss ich, dass sie den offiziellen Interbank-Wechselkurs verwenden.

Geringe Gebuehren kompensieren die Banken durch unfaire Wechselkurse. Ist mir bei der Ueberweisung an die Krankenkasse passiert. Da dachte ich, ich bin schlau, und lasse die Heimatbank das Geld gebuehrenfrei in Euro losschicken, und beim Empfaender in US$ umrechnen. War dann zwar wirklich gebuehrenfrei, aber der Wechselkurs der Empfaengerbak (HSBC) war so schlecht, dass ich dabei ueber 100 Euro Verlust gemacht hab.

Vergleich doch auch mal fuer Deine letzte Ueberweisung den von der Bank gewaehlten Wechselkurs mit dem Interbank-Tageskurs, den Du auch fuer vergangene Daten bei Yahoo Finanzen finden kannst.

Kommentar von DerCAM,

Die Ueberweisungen erfolgen stets in Euro. Umgerechnet wird dann hier bei der thailaendischen Empfaengerbank. Die Umrechnungskurse entsprechen stets den tages- und stundenaktuellen Umrechnungskursen der thailaendischen Empfaengerbank. Anwendung findet der sog. "T/T" Kurs.

Keine Ahnung, was das bedeutet. Es ist allerdings der beste Kurs im Kursverzeichnis der Bank. Besser als der sog. "Sight Bill" Kurs, sehr viel besser als der Kurs fuer Bargeldumtausch und ganz erheblich viel besser als der Kurs, den deutsche Banken ueblicherweise berechnen.

Zur Stunde gibt's bei meiner thailaendischen Hausbank im "T/T" Kurs 40.215 Baht fuer den Euro (Schlusskurs vom 6.3., veroeffentlicht um 16.15 Uhr.

Kommentar von JanKrohn,

Jepp, das dürfte ziemlich das günstigste sein, was geht.

Kommentar von elreico,

Wenn du es ernst meinst, alles wohl ueberlegt hast und Dir Deiner Sache sicher bist, nimm Deine monatlichen 600 Euro aus der Miete und fuelle sie mit weiteren 400-500 Euro aus Deinem Vermoegen auf.

Komme nach Thailand, wo ich seit einigen Jahren lebe, oder Phillipinen oder Kambodia. Sieh Dich dort um und LERNE...!

Versuche mit diesem Geld auszukommen, auch wenn Du Dir mehr leisten koenntest. Die meisten Auslaender scheitert genau deswegen, weil sie das nicht beachten. Sie machen in kurzer Zeit ein kleines Vermoegen, obwohl sie mit einem grossen hier ankamen.

Die Ueberlegung, was Du mit 250K Euro machst, hat erstmal Zeit bei deinem grossem Ziel!

Kommentar von pinckihase,

hast recht, ich denke die gröste gefahr sind immer die frauen in so manchen länder. da mein plan nachhaltig ist und eigentlich nicht mein vermögen reduziert denke isch bin ich auf der sicheren seite. die wohnung ist fix und der ertrag vom rest wird mal hoch sein und villeicht auch einige zeit instabiel sein, aber es wird zum leben immer reichen. ich deke auch an die splittung in kleinere beträge um das risiko zu minimieren.

Kommentar von DerCAM,

600 Euro Mieteinnahmen sind nicht viel. Hast du schon die Kosten fuer die Erhaltung der Immobilie, eventuelle Mietausfaelle (Mieter zieht aus, kann nicht mehr zahlen oder verstirbt) sowie alle weiteren in Verbindung mit der Immobilie stehenden Kosten mit eingerechnet oder gehen die davon auch noch ab?

250K Vermoegen klingen erst einmal ganz gut. Wie alt bist du und wie lange soll das reichen? Wahrscheinlich doch noch jung genug, um hier von Jahrzehnten zu sprechen, oder? Dann sind 250K aber auf einmal gar nicht mehr so viel. Du wirst es fir nicht leisten koennen, davon etwas zu verlieren. Somit musst du dich auf moeglichst risikoarme Anlagen beschraenken. Damit duerfte im Moment aber kaum eine Rendite von mehr als 4 bis maximal 5% zu erreichen sein (bei 5% schon gar nicht mehr so ganz risikoarm). Deine jaehrlichen Kapitalertraege werden sich vor Steuern also auf etwa 10.000 bis 12.000 Euro belaufen. Das sind dann etwa 800 bis 1.000 Euro im Monat, von denen dann aber noch die Steuern abgehen.

Entnimmst du die Kapitalertraege vollstaendig und investierst somit nicht neu, verliert dein Kapital inflationsbedingt staendig an Wert. Da kommt im Laufe der Jahrzehnte schon ein ganz ordentlicher Wertverlust bei raus.

Du frisst dein Kapital also im Laufe der Zeit auch dann auf, wenn du die Substanz (also die 250K) gar nicht angreifst.

Auch wenn dir die Summe aus deinen Mieteinnahmen und Kapitalertraegen zur Zeit moeglicherweise noch ein halbwegs angenehmes Leben finanzieren koennen, wird dies in einigen Jahren aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen und des Wertverlustes deines Grundkapitals nicht mehr so sein. Dies geht einher mit im Alter extrem steigenden Kosten im Gesundheitsbereich.

Auf den ersten oberflaechlichen Blick moegen deine finanziellen Moeglichkeiten also durchaus positiv erscheinen, auf die Zukunft projeziert sieht's aber schon ganz anders aus.

Kommentar von pinckihase,

600 is schon minus steuer und aller abgaben wie sanierungsfond. kapitalanlage ist für im auslandwohnende österreicher steuerfrei, das mache ich schon lange so. da ich in der schweiz lebe. ich habe auch an landkauf gedacht, soliede aktien mit realwert zb siemens. aktien kann man mit einer put versicherung gegen kursverluste versichern. das sind eben so meine gedanken im moment. argentinien hat gezeigt das es nach einer staatspleite nach 2 bis 3 jahren aufwerts gehen kann. somit denke ich das maximum 5 jahre mit niederigzinsen kommen werden. eine gesplittete anlageform in tb. 10 000.- euros minimiert zudem das risiko.

Kommentar von JanKrohn,

Mir ist noch eine andere Idee gekommen. Bei den meisten Versicherern kann man sich fuer einen fixen Betrag eine lebenslange Rente "kaufen". D.h. Du zahlst denen das ganze Geld, und bekommst jeden Monat eine Auszahlung, egal wie alt Du wirst (oder mit jaehrlicher Erhoehung der Auszahlung).

Hier kann man Beispielberechnungen durchfuehren: http://www.irrq.com/de/leibrentenrechner.php

Kommentar von JanKrohn,

Ja, ist eine französische Villa in Toul Kork. Die Nähe zur Arbeit war mir erst mal wichtiger als der Preis. Das Haus ist definitiv überdimensioniert für uns 4. Ist auch nicht die endgültige Lösung für uns.

Wir haben natürlich auch nicht die ganzen Angestellten. Ich hab es nur als Kostenbeispiel angegeben :-) Wir haben nicht mal ein Auto, was sollen wir also mit einem Fahrer? ;-)

Und wenn man den ganzen Tag hier diese Hektik und den Staub um sich hat, ist der Besuch des Sportclubs definitiv von Zeit zu Zeit einfach nur notwendig. Der Jahresbeitrag ist mir auch zu viel, aber alle zwei Wochen mal dort hin oder in ein anderes Resort, das muss sein. (Kann mir vorstellen, dass es in Manila, Bangkok oder Jakarta ebenso hektisch und nervenzehrend vor sich geht.) Ohne Erholung geht man da ein.

Kommentar von elreico,

Das ist genau was ich meine, Jan. Du laesst es offen, ob Du im Auftrag einer westlichen Firma dort bist, hochgestellter NGO oder sonstwie beauftragt....

Allein deine Beschreibung, zur Arbeit zu muessen, laesst jedenfalls auf eine hoehere, gut bezahlte Position schliessen. Die Villen in Toul Kork sind eben nicht fuer die Bescheidenheit ihrer Bewohner bekannt, oder?

Uebrigens stelle ich hier Deine Preisangaben in keiner Weise zur Diskussion...! Das hat schon Hand und Fuss und wird von den meisten eben nicht beruecksichtigt.

Die Frage zielte nach den monatlichen Kosten in Suedostasien. Da ist es immer gut, wenn jemand wie Du berichtet, der auch tatsaechlich dort lebt!

Kommentar von JanKrohn,

"gut bezahlt" ist relativ. Ich arbeite für ein "Social Business". Im Vergleich zu einheimischen Gehältern bekomme ich viel. Allerdings hätte ich in Deutschland in einer vergleichbaren Position mehr Einkommen und weniger Ausgaben.

Was wir hier mit der Wohnsituation machen, weiß ich noch nicht. Wenn die Preisentwicklung so weiter geht, kostet die Miete ruck zuck 1000 oder 1200 US$. Auf der 271 scheint es zwar auch Apartments zu geben, aber da hast Du nur noch Lärm und Staub, und keine Rückzugsmöglichkeit, und erst recht keine Möglichkeit, die Kinder mal alleine vor die Tür zu lassen.

Und sobald man von der 271 in ein ruhigeres Gebiet abbiegt, gibt es wieder nur die riesigen Villen.

Leider darf man als Ausländer kein Haus kaufen... Jetzt wäre es grad noch günstig zu haben. Da bräuchte man sich keine Gedanken um die steigenden Mieten machen, und könnte das Haus bei Ausreise noch gewinnbringend verkaufen. Aber so weiß ich noch nicht wirklich eine Lösung...

Antwort von JanKrohn,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ja, ich kann Dir was sagen! Wir wohnen in Kambodscha. Der Umzug für die 4-köpfige Familie hat ca. 7000 Euro gekostet, die "Grundausstattung" hier vor Ort ca. 5000 US$.

Lebenshaltungskosten in etwa wie folgt:

  • Krankenversicherung für 4 Personen jährlich 7000 US$
  • Schulgeld pro Kind ca. 3000 US$ pro Jahr
  • Visum 300 US$ pro Person pro Jahr
  • Miete 600 US$ pro Monat
  • Lebensmittel ca. 600 US$ pro Monat (ca. 30% westliche Lebensmittel, wenn Du nur einheimisch isst, kommst Du mit 300 US$ aus, wenn Du nur Westkram kaufst, zahlst Du Dich dusselig.)
  • Wasser/Strom/Müllabfuhr zusammen 100 US$ / Monat
  • Internet 35 US$ / Monat
  • Haushaltshilfe/Fahrer/Kindermädchen etc. je 160 US$ / Monat (bei einer 6-Tage-Woche)
  • Auto/Moped etc. ca. doppelter Preis wie in Europa

Falls Du noch weitere Kosten wissen willst, frag nur zu.

Kommentar von JanKrohn,

Noch ein paar Ergänzungen:

  • Wachdienst: 27 US$ im Monat
  • Hausrat+Haftpflicht-Versicherung zusammen 300 US$ im Jahr (sehr wichtig wegen Kriminalität/Einbruch/Diebstahl)
  • Sportclub 500 US$ im Jahr pro Familie bzw. 5 US$ pro Person für eine Tageskarte

Da es keine Rente gibt, sollte man tunlichst auch in irgend einen Sparplan richtig Kohle reinbuttern. Riester-Verträge müssen zwangsweise ruhen, während man im Ausland ist, die Rentenkasse registriert für diese Zeit ebenso einen Totalausfall. BU-Versicherung kann und sollte man in Deutschland weiterlaufen lassen.

Antwort von QuicknEasy,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Zum Auswandern: Du solltest als erstes die Botschaften bzw. Konsulate anschreiben, findest aber auch im Internet bei den jeweiligen Ländern entsprechende Informationen. Zur Vorbereitung eines solchen Schrittes würde ich raten, diese Länder vorab zu besuchen und vorab dort einige Zeit zu verbringen. Wenn Du noch im Berufsleben stehst, dann ist das sehr wichtig, in Erfahrung zu bringen, ob und unter welchen Bedingungen Du eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung genehmigt bekommst. Bist Du bereits Pensionär, so mußt Du in Indonesien z.B. einen festen Einkommensnachweis von nicht weniger als 2.000 US-$ erbringen. Stehst Du noch im Arbeitsleben, (als Angestellter), so solltest Du den Arbeitsmarkt vorher genau kennen und in Erfahrung bringen, ob Bedarf besteht und Du eine Anstellung finden würdest. Du kannst aber auch vorab versuchen für Deinen Arbeitsbereich mit deutschen Unternehmen in Verbindung zu treten, die dort Niederlassungen und Kooperationen (Vertretungen) haben, wenn Du dann auch noch die Sprache des Landes sprichst (jedoch mindestens Englisch in Wort und Schrift), hast Du bessere Chancen. Solltest Du vorhaben Dich dort selbständig zu machen, ist es immer angebracht mit einem einheimischen Partner zu beginnen. Dies als einige Tips, wenn Du spezielle Fragen hast, beantworte ich sie Dir gerne, habe selbst 7 Jahre in Indonesien gelebt.

Antwort von Deraltemann,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Auf den Philippinen kann man mit ca 600 Euro im Monat leben , wenn man nicht allzu große Ansprüche stellt ! Bevor man auswandert sollte man aber erstmal in dem Land etwas länger Urlaub machen um zu sehen , ob es einem überhaupt dort gefällt und ob man mit Leuten und deren Mentalität klar kommt . Viele weitere Informationen über die Philippinen kannst du im Philippinenforum nachschauen .

http://www.philippinenforum.net/

Kommentar von pinckihase,

hallo

ich habe alles schon angeschaut und war fast überall ausser auf den philippinen. ich habe mich mehrere monate in thailand und indonesien aufgehalten. visum und das zeug ist fast überall so ein thema was irgendwie kein hinderniss darstellt.

Kommentar von JanKrohn,

So ist es. Wenn man als Europäer Geld ins Land bringt, wollen die einem keine Steine in den Weg legen. Dann ist das Visum kein Problem.

Kommentar von JanKrohn,

Auch in Deutschland kann man mit 600 Euro im Monat leben... Könntest Du die 600 Euro etwas genauer aufschlüsseln? Würde mich mal interessieren, wieso es in den Philippinen so viel günstiger scheint als in Kambodscha.

Kommentar von elreico,

Das wuerde mich auch brennend interessieren....!

Kommentar von Deraltemann,

Ich zahle z.B. ca . 100 Euro Miete ( 75qm ) , Strom ca 14/ 15 Euro , Kabel 6-7 Euro , Internet ca 20 Euro im Monat , Wasser u. Security Guard da Subdivision ca 4 Euro . Nur um mal so ein paar Zahlen zu nennen , wird zwar langsam auch alles teurer hier , aber immer noch billiger als die Nachbarländer . Kommt halt darauf an , was für einen Lebensstandart man braucht ! Wenn man bescheiden ist , kann man hier auf den Philippinen noch einigermaßen günstig leben . Gruß DAM

Kommentar von JanKrohn,

Keine Krankenversicherung?! Eieieieiei...

Kommentar von Deraltemann,

Wer hat gesagt , das ich keine Krankenversicherung habe ?

Kommentar von rose4711,

Ja das ist wahr.Nirgens kann mann günstiger leben als in meinem Land.Deshalb wandern auch viele ausläner auch deutsche wieder von thalnd ,spanien ,domrep aus um auf die phil. zu leben.Ich habe auch lange in deutschland gelebt in will jetzt mit meinem dt.partner auf die philipp.zurück.wir werden uns vermutlich für eine bewachte anlage am white beach von alcoy entscheiden wo deutsch gesprochen wird.Da gibt es wie ich noch von früher weiß keinen low tide.Wir wollen viel schwimmen .Ich hasse immer 200m erst durch das wasser zulaufen damit ich schwimmen kann. Wir können dort sicher wohnen bei minimalen Kosten.Alles gibts billig vom markt.

Antwort von pluggy,

Ach CAM ... und alle die anderen. CAM hat mal angegeben, er benoetigt ca. 2.500 euro im monat um ein angenehmes leben hier in thailand fuehren zu koennen. ich brauche nicht ganz soviel, weil es hier in hua hin inzwischen "europaeische" produkte , dank der "royal projects" zu thailaendischen preisen gibt. kartoffeln, weisser spargel, erdbeeren, buschbohnen, poree, usw...alles inzwischen spottbillig.

Aber dennoch gilt immer noch der spruch: wie kann man in thailand ein kleines vermoegen machen?......wenn man vorher ein grosses hatte.

Kommentar von DerCAM,

Um die angegebene Zahl mal ins rechte Licht zu ruecken (ca. 2.500 Euro/Monat): Es geht hierbei um den Gesamtbedarf einer vierkoepfigen Familie (ich, meine Frau und 2 Soehne im Grundschulalter).

Antwort von pinckihase,

ich suche noch eine geldanlage vor ort, habe mir da so was in die richtung sparkonto gedacht um von den zumsen ein monatlichen einkommen zu generieren. die phills haben ca. 3,5% zinsen, indonesien ca.6%, thailand so ca.3%.

Kommentar von JanKrohn,

Vorsicht!!! Inflationsrate Indoniesien 7% (da machste mit dem Sparkonto Minus!), Thailand 4% (machste auch Minus!), Philippinen 6% (da machste RICHTIG Minus!)

Besser das Geld in Deutschland anlegen, einen Teil für 4-5% als Festgeld, und einen Teil in Aktien- und Rentenfonds. Ohne deutschen Wohnsitz fällt keine Abgeltungs- oder Kapitalertragssteuer an, Du bekommst die Zinsen also voll ausgezahlt.

Kommentar von DerCAM,

Vorsicht mit der Aussage: "Ohne deutschen Wohnsitz fällt keine Abgeltungs- oder Kapitalertragssteuer an". Das ist ein aeusserst kompliziertes Thema, bei dem es dann zusaetzlich auch noch auf das mit dem jeweiligen Aufenthaltsland ggf. bestehende "Doppelbesteuerungsabkommen" ankommt. Kapitalertrags- bzw. Abgeltungssteuer faellt bei vielen Einkommensarten auch ohne Wohnsitz in Deutschland an, z.B. bei Dividenden und teilweise wohl auch bei Zinsertraegen. Ausserdem fallen zahlreiche steuermindernde Abzugsmoeglichkeiten weg, wenn man keinen Wohnsitz in Deutschland hat.

Ich streite mich seit Jahren mit dem Finanzamt ueber einen deutlich fuenfstelligen Eurobetrag rum, den ich nachzahlen soll, weil das deutsche Finanzamt meinen deutschen Wohnsitz nicht als solchen anerkennt. Ich habe jahrelang meine vollen Steuern in Deutschland auf Basis einer unbeschraenkten Steuerpflicht gezahlt (fast ausschliesslich Kapitalertraege). Irgendwann kam dann das Finanzamt und behauptete, mein in Deutschland gemeldeter und auch tatsaechlich vorhandener, voll eingerichteter Wohnsitz sei nicht als solcher zu werten, weil ich diesen nicht entsprechend nutze. Ich sei also nicht als unbeschreankt steuerpflichtig sondern als beschraenkt steuerpflichtig zu behandeln. Somit ergab sich ueber einen mehrjaehrigen Zeitraum eine Nachforderung von mehreren Zehntausend Euro.

Nen Teil davon konnte ich (bzw. mein Steuerberater) bereits retten. Es steht aber immer noch ein deutlich fuenfstelliger Eurobetrag zur Debatte (den ich aus Zinsgruenden bereits unter Vorbehalt gezahlt habe). Darueber wird nun wohl das zustaendige Finanzgericht entscheiden muessen.

Antwort von Ratgeberkoenig,

Wenn Du in ein paar Monaten auswandern willst und Du bislang noch keinen Plan hast, dann sehe ich eher schwarz. Schau Dich auf den Seiten des Auswärtigen Amtes bzgl. Einreiseformalitäten um.. Ohne die läuft gar nix…………

Hoffentlich siehst Du das ganze realistisch und nicht durch die Rosa-Fernsehbrille. Das AA hat auch weiterführende Links für Dich.

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