3

Austritt aus der Kirche und dann für Neuorientierung wieder eintreten?

Frage von filmbefreierin filmbefreierin

Hi,

meine Mutter arbeitet als Berufsbetreuerin, ist also selbsständig. Sie zahlt Kirchensteuern, obwohl wir mit der Kirche nicht viel am Hut haben, im Grunde eher im Gegenteil. Dies hatte vor allem damit zu tun, dass wir in einer erzkonservativen Gegend wohnen, in der die Kirche noch viel ihre Finger im Spiel hat, vor allem im sozialen Bereich. Nun ist sie als selbständige Betreuerin nicht wirklich auf die Kirche angewiesen und hat sich auch so einen Namen gemacht und jetzt überlegt sie, auszutreten! Wir haben nicht gerade viel Geld und können das Geld im Moment gut gebrauchen. Wenn Sie nun doch (was eher unwahrscheinlich ist) beruflich irgendwann nochmal was neues probieren möchte und man dafür in der Kirche sein muss, kann sie dann einfach wieder eintreten? Ich weiß, das ist nicht der Sinn der Sache, aber im Grunde ist es doch echt Mist, dass es nicht auf Qualifikationen ankommt, sondern auf die Zugehörigkeit zu einem Club...

Danke für die Info!

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (9)

  • 4
    Antwort von Raubkatze45 Raubkatze45

    In all deinen Kommentaren ist zu erkennen, dass Kirche dir zum Ärgernis geworden ist. Das war sie schon immer für jene, die es gerne hätten, dass Kirche sich nach ihren Ansichten richtet und ihre Moralgesetze nach dem jeweiligen Zeitgeist ändert. Das tut sie aber nicht, weil sie nicht den Menschen und Kirchensteuerzahlern, sondern der Wahrheit verpflichtet ist - sonst würde sie sich selbst aufgeben. Die Wahrheit aber ist das, was Gott von uns erwartet. Es ist keine Erfindung der Kirche, dass die Ehe unauflöslich ist usw. Die Kirche gibt Weisungen für den rechten Weg und dabei geht es nicht um das "Ankommen" in heutiger Gesellschaft, sondern um die Verantwortung für das ewige Heil.

    Die Kirche hat nicht ein Gemisch von Selbsterfundenem zu verkünden, sondern den, der von sich gesagt hat, dass er allein Weg, Wahrheit und Leben ist. Und ohne eine "Institution" kann man kein Christentum leben, das ist ein Argument, womit einige ihr Gewissen beruhigen möchten. Christus ja, Kirche nein - geht nicht, wenn man Christ sein will. Du vermittelst den Eindruck, dass du gar nicht Christ sein möchtest und es ist nur gut, dass du dich entschieden hast, dies auch nicht zu heucheln. Austreten wäre eine saubere Lösung, aber wieder eintreten nur um eines beruflichen Vorteiles willen ist die reinste Farce. Es geht um die Wahrhaftigkeit vor Gott und nicht um vorgespielten Glauben für Äußerlichkeiten.

    Wenn irgendwelche Leute in deinem Umfeld weniger auf Qualifikationen schauen als auf die Tatsache, ob ihr Kirchensteuer zahlt, ist das nicht der Kirche anzulasten, sondern Leuten, die - genau wie du - Vorurteile haben. Dann sollte man den Mut haben, nichts darauf zu geben und seinen eigenen Weg gehen. Zur Beantwortung deiner Frage: Ja, man kann wieder eintreten, ob der Pfarrer allerdings die Gründe für den Sinneswandel anerkennt, ist eine andere Frage. Verpflichtet ist er dazu nicht.

    Kommentar von pasmalle pasmallepasmalle

    Ein Beitrag, dem auch ich mich sehr gerne anschließe. DH

    Kommentar von filmbefreierin filmbefreierinfilmbefreierin

    Das bedeutet, dass sich die Kirche nie ändern wird, weil sie weiter an ihren Grundsätzen festhalten wird ohne nach links und rechts zu schauen, um sich selbst treu zu bleiben! Was mir nur ein Rätsel bleibt ist: Wieso geht nicht beides? Es ist ein Fakt, dass immer weniger junge Menschen in die Kirche gehen (bei uns werden gerade Gemeinden zusammengeschlossen!) und dies nicht ohne Grund! Das heißt nicht, dass die Kirche ihre Vorstellung aufgeben muss, sondern nur, dass sie weiter daran festhält ohne die moderne Welt völlig aus den Augen zu verlieren! Denn es sollte doch immer noch ein Anliegen sein, den katholischen Glauben zu verbreiten, dies wird aber nicht gehen, wenn die Jugend nicht erreicht wird! Natürlich sind meine Vorstellungen von Veränderungen idealistisch und nicht alle mit der Religion ohne weiteres zu Vereinbaren, dennoch könnte die Kirche sich einen größeren Spielraum eingestehen, indem sie beispielsweise endlich den Priestern auch eine Familie zugesteht und Menschen mit einem anderen Lebenskonzept nicht die Türen verschließt (Nächstenliebe sollte niemanden ausschließen!). Und ich habe nie etwas davon gesagt, dass etwas anderes verkündet werden soll, schon gar nichts Erfundenes. Eine gewisse Auflockerung täte dem Ablauf dennoch gut, dass dies möglich ist ohne den tiefen Glauben zu missachten Zeigen beispielsweise die vorwiegend schwarzen Gemeinden in den USA! Ich habe selbst dort mehrere Gottesdienste besucht und die Menschen dort feierten Gott und Jesus, sie waren fröhlich und ausgelassen und dann wieder ernst und ich hatte das Gefühl, dass die Leute dort meinen was sie singen und beten und da bin ich mir hier oft nicht mehr so sicher, wenn die Menschen anfangen ständig auf die Uhr zu schauen weil sie die staubtrockene Predigt ermüdet! Die Kirche hat sich (zum Glück) immer schon weiterentwickelt und ist nicht, wie es deine Antwort erscheinen lässt, in Stein gemeißelt, Ablassbriefe, körperliche Unterdrückung, Hexenverbrennungen und Züchtigungen gehören zum Glück der Vergangenheit an! Auch wenn dies drastische Beispiele sind, zeigt es doch, dass die Kirche durchaus zu Veränderungen fähig ist, warum dann nicht auch jetzt?

    Und zu deinem letzten Absatz: Das stimmt so nicht! Wir haben einen Erzbischof, haben einen Dom, mehr Kirchen als viele andere Städte usw., dementsprechend haben bei uns viele kirchlich hochranginge Personen die Hände mit im Spiel und nicht irgendwelche Leute! Man kann nicht einfach seinen Weg gehen, wenn man gerne in seiner Heimatstadt wohnt und auch gerne in der Nähe seiner Familie leben und arbeiten möchte, aber gleichzeitig Angst haben muss, selbst in nicht kirchlichen Institutionen keine Stelle zu finden, da hier die Kirche wirklich oft die Finger im Spiel hat, so einfach ist das nicht!

  • 4
    Antwort von Solaris3 Solaris3

    Das ist alles gar kein Problem. Wenn sie wieder eintreten möchte, muss sie lediglich das Glaubensbekenntnis runterrappeln und das wars^^......

  • 3
    Antwort von omikron omikron

    Erstens: man wechselt seine Religion nicht wie seine Unterwäsche.

    Zweitens: wenn sie mit Hilfe der Kirche hoch gekommen ist, dann sollte sie sie jetzt nicht wie eine heiße Kartoffel fallen lassen.

    Drittens: ja, grundsätzlich und unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Rekonziliation (=Versöhnung, Wiedereintritt) möglich. Ein Austritt muss gut überlegt sein, denn die Kirche ist nicht zur Wiederaufnahme verpflichtet.

    Kommentar von filmbefreierin filmbefreierinfilmbefreierin

    Sie ist nicht mit Hilfe der Kirche "hochgekommen", in ihrem Beruf brauchte sie die Kirche nicht! Die Kirche hat uns noch nie in irgendeiner Weise etwas gebracht außer dass wir zahlen mussten! Es geht nur darum, dass man hier im Kreis oftmals nicht nach seiner Qualifikation beurteilt wird, sondern es wird erst geschaut, ob man zur Kirche gehört oder nicht und das find ich extrem traurig und spiegelt für mich den Charakter der Kirche wider. Zuletzt möchte ich noch sagen, dass für mich die Kirche ÜBERHAUPT nichts mit der Religion zu tun hat! Der Glaube an Gott und an die Bibel hat nichts mit einer Institution zu tun sondern sollte jedem Menschen frei und ungezwungen selbst überlassen werden. Meine Familie und ich brauchen dafür keine Prediger, der immer dasselbe in anderen Worten runterrattert und eine Kirche, die mit ihren Ansichten und Beschränkungen im Mittelalter stehen geblieben ist!

    Kommentar von Nunuhueper NunuhueperNunuhueper

    Traurig stimmt mich Dein letzter Satz, weil er inhaltlich so gar nicht stimmt. Das Neue Testament, für uns Christen bestimmt, das Martin Luther im ausgehenden Mittelalter für uns alle in Deutscher Sprache zugänglich machte, macht nicht beschränkt, falls Du es überhaupt mal gelesen hast. Da gibt es ganz andere Bücher.

    "Zuletzt möchte ich noch sagen, dass für mich die Kirche ÜBERHAUPT nichts mit der Religion zu tun hat! "

    Weißt Du, was Kirche bedeutet? Es ist die Versammlung der Religionsgemeinschaft! Die Vereinzelung oder der Individualismus wird heute gefeiert, möge Dir das doch sehr gefallen! Auch lehnst Du den "Charakter" der Kirche ab (was ist das?). Im Vergleich zum Islam und seinen Gläubigen in der Umma gibt es dort diese Einstellung nicht, Stärke oder Schwäche??

    Ich gratuliere Dir zu Deinem ehrlichen Entschluss, aus der Institution Kirche auszutreten. Dann aber kehre nicht mehr zurück, Du würdest nur heucheln.

    Kommentar von filmbefreierin filmbefreierinfilmbefreierin

    Ich heuchele nie, ich habe mich nicht einmal firmen lassen, weil ich nicht dahinter stehe! Und dieses Geschwafel kann ich ehrlich gesagt nicht mehr hören! Ich habe eine katholische Schule besucht, wir mussten regelmäßig zum Gottesdienst (in dem immer alles auf das Gleiche hinauslief, nur verpackt in vermeintlichen Teenagerjargon der jedoch reichlich albern wirkte) und hatten einen verpflichtenden, extremen Religionsunterricht. Dementsprechend habe ich mich sehr wohl intensiv mit der Kirche und dem neuen Testament auseinander gesetzt! Was ich mit meinem Satz sagen wollte ist, dass die Institution Kirche für mich nichts mit dem Ausleben meines Glaubens zu tun hat, dafür brauche ich die Kirche nicht. Und mit dem Rest meinte ich Folgendes: Ich finde es schrecklich, dass katholische Priester keine Familie haben dürfen, dass Frauen keine Priesterinnen werden dürfen, wenn sie den Glauben gerne weitergeben würden, dass Homosexuelle nicht geachtet werden und in der Kirche einen schweren Stand haben (von homosexuellen Priestern ganz zu schweigen, die achtkant rausgeworfen werden), dass Verhütungsmittel nur in ganz bestimmten Fällen toleriert werden und sonst Verhütung als Sünde angesehen wird, dass Geschiedene geächtet werden und auch bei nachvollziehbaren Gründen nicht wieder kirchlich heiraten dürfen (die Lehrer an unserer Schule hätten sich sowieso nie scheiden lassen dürfen, wäre ein Kündigungsgrund!), dass die eigentlichen Sünden totgeschwiegen werden zum Wohle der Kirche uswusw, da könnte ich ewig so weiter machen! Und so einer Institution brauch ich kein Geld in den Rachen werfen, die brauche ich nicht um meinen Glauben auszuleben!

    Kommentar von omikron omikronomikron

    Du sagst mehrmals, du brauchst die Kirche nicht, um deinen Glauben auszuleben.

    Aber was ist dein Glaube ohne den Glauben der Kirche? Etwas selbst Gebasteltes ("Der Glaube an Gott und an die Bibel ... sollte jedem Menschen frei und ungezwungen selbst überlassen werden") oder etwas, das die Kirche über 2000 Jahre weitergegeben hat?

    Sicher, beten kann ich daheim. Aber was ist der gelebte Glaube ohne den Auftrag Jesu "Tut dies zu meinem Gedächtnis", der nur in der kirchlichen Gemeinschaft erfüllt werden kann? Oder ist der Auftrag Jesu völlig unwichtig für den christlichen Glauben?

    Kommentar von filmbefreierin filmbefreierinfilmbefreierin

    Was ist mit all meinen anderen Punkten, dazu hast du nichts zu sagen? Es ist doch eigenartig, dass gerade auf diesem Punkt von Kirchenanhängern immer herumgeritten wird, während andere Thematiken totgeschwiegen werden! Und du hast mich nicht verstanden! Ich bastele mir keinen Glauben selbst, mir ist durchaus bewusst, dass der Glaube nicht aus dem Nichts kommt, sondern ich hadere damit, dass die Kirche sich nicht entwickelt! Es ist nicht die EINE Kirche, die den Glauben seit 2000 Jahren weitergibt, sondern auch die Kirche sollte einem Wandel unterzogen sein, wie alle anderen Institutionen auch und davon sehe ich nicht viel! Die Kirche hat ihre Stellung immer schon missbraucht, zum Glück sind wenigstens Ablassbriefe und co. Geschichte, dennoch wäre es an der Zeit, etwas zu ändern! Katholische Priester sollen auch eine Familie haben dürfen, dies hätte sicherlich zur Folge, dass weniger Kinder missbraucht werden, dass sich wieder mehr junge Menschen für den Werdegang entscheiden, dass die Priester ausgeglichener sind und jung bleiben, Frauen sollte die Kanzel nicht verwehrt bleiben, wieso auch? Können Frauen das Wort Gottes nicht so gut verkünden wie Männer? Es sollte meiner Meinung nach nur darauf ankommen, dass jemand sich mit ganzem Herzen dazu berufen fühlt! Homosexuelle, Schwarze, Obdachlose, Geschiedene usw., da sehe ich das genauso: Für jeden sollten die Türen der Kirche offen stehen, Nächsteliebe schließt genau dies mit ein meiner Meinung nach! Es ist egal, wie ein Mensch lebt, wie er aussieht oder wen er liebt, solange er aufrichtig glaubt und versucht, ein guter Mensch zu sein! Verhütung ist auch noch ein Thema das mir sehr am Herzen liegt! Natürlich, in Deutschland ist zumindest die breite Bevölkerung soweit, trotzdem zu Verhütungsmitteln zu greifen und auch Priester, der ein bisschen modern denkt, würde vielleicht nicht dazu raten, aber doch immerhin im tiefsten Innern nichts Verwerfliches darin sehen! Aber es ist eine Schande, dass dies ohne die Zustimmung aus Rom passiert! Soviele Menschen auf der Welt, die nicht über eine gute Bildung verfügen und sich ganz nach den Lehren der Kirche richten in ihrer Not sehen Kondome als Teufelswerk und greifen nicht dazu, was dazu führt, dass HIV sich immer weiter verbreitet und die Frauen ein Kind nach dem anderen bekommen und die Familien in immer tiefere Armut stürzen!

    Ich könnte ewig so weiter machen! Es geht mir nicht darum, jemanden zu verurteilen, der an die Grundfesten der katholischen Religion glaubt, sondern darum, dass die Kirche sich entwickeln muss und davon ist nicht viel zu sehen meiner Meinung nach! Die Folge davon ist, dass selbst in unserer Gegend fast nur noch die alten Menschen regelmäßig zum Gottesdienst gehen, allein das ist doch schon traurig!

    Kommentar von omikron omikronomikron

    Dass ich dir auf die ganzen Punkte nicht antworte, hat zwei Gründe.

    1. Sie kommen mir sehr unreflektiert daher und stehen zudem in gar keinem Zusammenhang mit der Frage.

    2. GF ist kein Diskussionsforum.

    Die Kirche entwickelt sich auch weiter. Aber sie entwickelt sich auf dem Boden der Bibel und der kirchlichen Tradition und nicht auf dem Boden gesellschaftlicher Entwicklungen, ob sie gut oder schlecht sein mögen.

    Kommentar von filmbefreierin filmbefreierinfilmbefreierin

    Für mich sind das Ausreden, nichts weiter! Und unreflektiert ist für mich auch etwas anderes!

    Kommentar von filmbefreierin filmbefreierinfilmbefreierin

    Und nochwas: Die Kirche und die gesellschaftlichen Entwicklungen sind meiner Meinung nach eben sehr wohl eng miteinander verflochten, weil die Angehörigen einer Religion eben auch Teil der Gesellschaft sind und somit zwangsläufig auch der Veränderung unterworfen sind! Und wie ich bereits versucht habe zu erklären geht es mir nicht um eine Veränderung der LEHRE sondern um eine Veränderung der äußeren Umstände und Ansichten der Gemeinde, das ist durchaus ein großer Unterschied!

    Kommentar von omikron omikronomikron

    Meinst du gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland oder in Afrika?

  • 3
    Antwort von Deirdra Deirdra

    Ja, da gibt es ein Gespräch mit dem zuständigen Pfarrer und schon ist sie wieder Mitglied im Glaubensverein.

    Kommentar von Meandor MeandorMeandor

    in einer "erzkonservativen Gegend" nicht unbedingt. Die hinterfragen auch die Gründe für den Austritt.

  • 2
    Antwort von pasmalle pasmalle

    Du hast eine Einstellung, die ich einfach für verachtenswert halte. Erklärungen dafür haben schon andere geliefert. Man hängt seine Interessen nicht immer nur nach dem momentanen Nutzen.

    Außerdem Kirche ist kein "Club". - Sie ist die wertbeständigste moralische Einrichtung in unserer Gesellschaft. - Du hast das nur noch nicht begriffen, bist ja aber auch noch jung.

    Kommentar von filmbefreierin filmbefreierinfilmbefreierin

    Ich hätte dich gerne bei unseren Diskussionen im Religionsunterricht dabei gehabt! Die Kirche vertritt eine Doppelmoral: Sie stellt sich selbst als moralisch dar und schmückt sich mit angeblicher Nächstenliebe, handelt nach heutigen Maßstäben aber alles andere als moralisch! Was aber ist eine ausgesprochene Moral wert, wenn die Nächstenliebe nur bis zu einem gewissen Punkt reicht, aber nie weiter? Das beste Beispiel ist mein Kommentar weiter oben, da schwafelt jemand über den Glauben, der über 2000 Jahre weitergegeben wurde, jedoch geht er in keinster Weise auf meine anderen Punkte ein! Sogar unser Religionslehrer musste zugeben, dass Obdachlose oder Homosexuelle in seiner Gemeinde nicht herzlich willkommen sind, was ist das also für ein Glaube, der so unterscheidet?

    Kommentar von pasmalle pasmallepasmalle

    Du vergisst bei deiner Kritik, dass "Kirche" von Ort zu Ort genau so unterschiedlich sein kann, wie die Menschheit insgesamt. Schließlich besteht auch die Kirche nur aus Menschen wie dir und mir. Kirche ist im Grunde nur "die Gemeinschaft der Gläubigen". Also vergleiche einmal, ob deine eigene Nächstenliebe "endlos" ist, oder wo ihre Grenzen sind.

    Zusätzlich ist die Kirche eine weltliche Institution, die im schlechten Fall auch eigene Interessen verfolgen kann und Politik macht, weil sie wiederum von Menschen gemacht ist. Aber es kommt ihr unzweifelhaft der Verdienst zu über 2000 Jahre die frohe Botschaft und die Grundlage für ein heiliges und friedvolles Leben der Menschen untereinander weitergegeben zu haben. - Dass die meisten Menschen es nicht aufgenommen haben, darf man nicht der Kirche anlasten. Darum sage ich zum Schluss noch biblisch: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!

  • 2
    Antwort von kwon56 kwon56

    Hallo, rein und raus ist ein Graus. Ob die neun Prozent der Lohnsteuer, die als Kirchensteuer berücksichtigt werden, wirklich alles ist, was euch stört. Ich bezweifel das. Gruß

  • 2
    Antwort von SirFanta SirFanta

    Aus der Kirche austreten ist das beste was du machen kannst , vielleicht bringt man die alten säcke in rom so mal langsam zum nachdenken dass sich einiges ändern muss

    Kommentar von filmbefreierin filmbefreierinfilmbefreierin

    :D Ist zwar extrem ausgedrückt, aber im Grunde sehe ich es genauso! Die Ansichten der Kirche waren vielleicht vor 1000 Jahren mal modern!

  • 1
    Antwort von cchrisa cchrisa

    Die Höhe der Kirchensteuer richtet sich nach der finanziellen Leistungsfähigkeit. Wenn Deine Mutter also viel Kirchensteuer zahlen muss, dann weil sie viel verdient. Wer wenig verdient, zahlt nur wenig oder gar keine Kirchensteuer. Insofern zieht das Argument "wir brauchen das Geld" schon mal nicht. Ansonsten kann sie natürlich austreten und später wieder eintreten, auch wenn das -wie Du schon erkannt hast- nicht Sinn der Sache ist.

    Kommentar von filmbefreierin filmbefreierinfilmbefreierin

    Meine Eltern verdienen nicht allzuviel und müssen einiges zusätzlich bezahlen! Wäre diese zusätzliche Belastung nicht, wäre das Gehalt in Ordnung! Deshalb spielt diese "geringe" Summe für uns durchaus eine große Rolle!

    Kommentar von cchrisa cchrisacchrisa

    Ich weiß ja nicht, wie viel Deine Eltern verdienen, aber bei z.B. 3000 € brutto wären es 20 € Kirchensteuer, bei 4000 € brutto wären es 40 €, bei 5000 € wären es 65 €. Da kannst Du mir nicht erzählen, dass das eine nennenswerte Rolle spielt.

    Kommentar von filmbefreierin filmbefreierinfilmbefreierin

    Ich habe versucht, dir zu erklären, dass wir im Moment eine schwere finanzielle Last tragen, was du anscheinend nicht verstehst! Wenn du es genau wissen willst: Meine Tante ist schwer erkrankt und wir finanzieren zusammen mit ihrer Tochter einen guten Betreuungsplatz, den sie sonst nicht bekommen hätte, weil ihr von der Pflegeversicherung nur ein normaler Platz zugewiesen worden wäre.

    Dort würde sie weder richtig gefördert, noch wären die Pfleger und Schwestern genau für ihre Bedürfnisse ausgebildet!

    Dementsprechend SPIELT es eine nennenswerte Rolle!

    Kommentar von cchrisa cchrisacchrisa

    Ich bleibe bei meiner Meinung. Auch bei hohen Belastungen durch Pflege von Angehörigen o.ä. ist man in der Lage ca. 1 % seines Einkommens für eine Sache auszugeben, die einem wichtig ist. Aber ich merke schon anhand Deiner anderen Beiträge, Du hast ein generelles Problem mit der Kirche, ergo die Kirche ist Euch auch nicht wichtig und das ist der Grund, wieso Deine Mutter austreten möchte bzw. soll (Deiner Meinung nach). Nur dann sag das auch so und behaupte jetzt nicht, Ihr könntet Euch das nicht leisten. Denn das ist Unsinn! Du kannst mir nicht erzählen, dass Eure monatliche Einnahmen-/Ausgaben-Rechnung so knapp kalkuliert ist, dass 20 Euro alles ins Wanken bringen und das es auch woanders keine Einsparmöglichkeiten gäbe. Wenn das wirklich der Fall sein sollte, solltet Ihr mal professionelle Hilfe in Anspruch nehmen (Schuldenberatung etc.). Auch die Kirche bietet übrigens Kurse an, wie man vernünftig wirtschaftet, vielleicht wäre das was für Deine Mutter? Ach nein, Ihr seid ja so schlau und wisst und könnt alles besser, gelle?

    Kommentar von filmbefreierin filmbefreierinfilmbefreierin

    Jetzt werd nicht unverschämt, wir kommen hin mit unserem Geld! Wenn jemand wirtschaften kann, dann ist es meiner Mutter! Ihr ist die Kirche übrigens weitestgehend egal, was ich hier schreibe sind allein meine Ansichten! Es geht schlicht und einfach darum, dass wir ohne die Steuer 40 Euro mehr im Monat hätten! Natürlich ist das keine Riesensumme, aber jeder, der schon mit wenig auskommen musste, weiß, dass 40 Euro durchaus viel Geld sein können!

    Kommentar von cchrisa cchrisacchrisa

    Hast Du auch berücksichtigt, dass die Kirchensteuer als Sonderausgabe wiederum die Einkommensteuer mindert? D.h. wenn ihr keine Kirchensteuer mehr zahlt, zahlt ihr dafür mehr Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag. So kann die vermeintliche Einsparung von 40 Euro im Monat schnell auf 25-30 Euro zusammenschmelzen (je nach persönlichem Steuersatz).

  • 1
    Antwort von 1988Ritter 1988Ritter

    Man kann ohne Probleme ein- und austreten

    Kommentar von pasmalle pasmallepasmalle

    Leider, da ja keine Gewissensprüfung stattfinden kann.

    Kommentar von 1988Ritter 1988Ritter1988Ritter

    Na Du bist ja ein Witzbold. Die Inquisition ist abgeschafft worden. Wir Christen verantworten unser Gewissen vor Gott.

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.