Hi Buecherwurmxx,
also ich weiß ja nicht, welche Probleme hast du denn bei uns mit Spinnen? Wenn du Nachts mit einer Taschenlampe durch unsere schöne Natur latscht, kannst du kleine "Augen" leuchten sehen. Das sind dann alles Spinnen. Die gleichen Biester haben wir auch zu hunderttausenden in Australien entdeckt.
Wenn du bei uns durch einen Wald läufst, kannst du auch überall ihre Netze sehen und auch da sind viele Spinnen.
Da ich immer mit offenen Augen durchs Leben gehe, glaube ich nicht, das es dort mehr Spinnen gibt als bei uns. Es sind halt andere. Manchmal riesige Exemplare, manchmal winzige. Einige sind schön andere potthässlich.
Ich bin aus versehen einmal in einem Spinnennetz gelandet, in dem ein paar ziemlich große Kerlchen waren. Dann haben wir unter einem Regendach ein paar extrem große Viecher gesehen.
Gebissen hat uns davon nicht eine. Ob sie giftig waren, kann ich nicht beurteilen.
Wir sind auf unseren Wanderungen an einigen Schlangen, Waranen, Agamen, Echsen, Kängruruhs, Salz- und Süßwasserkrokodilen, etc. vorbei gekommen. Andere Touristen, die an den selben Plätzen waren wie wir, haben weit weniger zu Gesicht bekommen. An einem großen Goldwaren sind einige Leute vor uns einfach vorbeigelaufen, ohne ihn zu bemerken. Das ist wie bei uns daheim. Wir gehen in den Wald, sehen Eichhörnchen, Weidenbohrer, Hasen, Füchse, Wildschweine und Rehe. (Natürlich nicht immer). Andere gehen dort dran vorbei ohne diese zu bemerken.
Auch im Meer gibt es giftige Quallen und auch Haie sind dort schon gewesen. Im Norden findest du auch die Salzwasserkrokodile. Doch wenn du dich an die Einheimischen wendest und fragst, geben die dir bestimmt Tipps, wo es risikolos möglich ist zu Baden. Das ist wie bei uns. Da gehst du auch nicht einfach in irgend einen Bach und schwimmst drauf los. Da können auch gefährliche Strömungen auf dich warten!
Deshalb: Wenn du bei uns in Wald, Feld und Flur durch die Gegend gehst und mit der Spinnenphobie keine Probleme hast, solltest du auch in Australien keine Probleme haben. Wenn nicht, mach dich erst einmal mit der Tierwelt vor deiner Haustüre vertraut!
Viel wichtiger, als die reine Anzahl und Artenvielfalt von giftigem Getier ist doch, wieviele Menschen durch solche Gifte sterben oder schwer erkranken. Es ist weniger gefährlich, als sich bei uns in ein Auto zu setzen oder noch schlimmer, zu einem Arzt zu gehen.
Auch steigt das Risiko sich mit tödlichen Keimen in einem Krankenhaus zu infizieren in Deutschland dramatisch an.
Dann hab ich dort eine ganze Menge Känguruhs gesehen, die meisten haben sich bewegt, keinnes wollte mich töten.