Hallo, wie vlt. schon einige mitbekommen haben.. meine Mutter wünscht sich einen Australian Shepherd. Klar, das sind schöne Hunde. Und man hört viel Gutes von ihnen.. aber sie hat vor sich einen Welpen zuzulegen. Dabei ist sie tagsüber viel unterwegs, abends arbeitet sie. Sie hat einfach keine Zeit für einen Welpen und ihr Freund wird den Hund sicher nicht erziehen. Meinen Schwestern traue ich die Erziehung nicht zu und ich werde einen Teufel tun und mich kümmern.. Also. Hat vlt. jemand einen Aussie und kennt sich aus? Ich würde gerne etwas über diese Rasse hören, am besten auch mit Nachtteilen. Wir sind Anfänger, hatten noch nie wirklich einen Hund. Bis auf mich hat niemand hier Hundeerfahrung oder Zeit. Ich brauche Argumente um meiner Mama diesen Wunsch aus dem Kopf zu schlagen.. armer Hund. Danke! Kim
Australian Shepherd. Wer kennt sich aus?
Antworten (8)
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Kim, egal, was dir die anderen hier schreiben oder wie sehr du auch versuchst, deine Ma zu bremsen, sie wird ihren Willen wohl durchsetzen - falls sie nicht zu guter Letzt doch noch umschwenkt und ja zu Lucy sagt.
Und wenn sie ihren Willen durchgesetzt hat - egal was du dir JETZT vornimmst, - du wirst dich kümmern, weil du es sicher nicht aushalten wirst, zuzuschauen, wie so ein kleines, vertrauensvolles Wesen den Bach runter geht, nur weil die Erwachsenen alles haben wollen und alles "anschaffen" und es dann nicht hinkriegen, auch die Verantwortung dafür zu tragen.
Nachdem meine beiden ersten Hunde jeweils sehr früh gestorben sind (Hündin mit 7 J. Gift gefressen, Rüde im gleichen Jahr mit 4-einhalb Jahren an Krebs erkrankt), wollte ich dieses Elend nie wieder erleben und hab mich anderthalb Jahre lang erfolgreich gegen einen Hund gesträubt und als mein Mann nicht locker lassen wollte, hab ich mich mit einem Altdeutschen Schäferhundwelpen einverstanden erklärt, dessen Erziehung ich aber nicht übernehmen wollte. Ich hab versprochen, an seiner Stubenreinheit zu arbeiten und den Rest sollte mein Mann übernehmen.
Das Ende vom Lied, - da er 1. arbeiten musste und 2. kein Talent hat, Hunde zu erziehen, - ich habe mit der Hündin doch mehr gemacht, als ich wollte, weil sie mich als Bezugsperson ausgesucht hatte, weil ich - entgegen meinem ausdrücklichen Willen! - doch mein Herz an sie gehängt habe und weil sie eine soo clevere, aufmerksame, gelehrige Hündin war, wie ich bis dahin und auch seitdem nie wieder - kennen gelernt habe.
Ich wünsch dir immer noch, dass du Lucy mitnehmen und behalten darfst. Aber einen Welpen links liegen lassen, das wirst du nicht schaffen. Weil du Hunde liebst.
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Der Australian Shepherd ist leider in die Hände jener Züchter geraten, welche ausschließlich für ihren eigenen Ruhm und Ehre züchten = Wimpel auf Ausstellungen erringen.
Das bedeutet er ist derzeit eine Moderasse - mit alle den negatíven Begleiterscheinungen.
Vor allem die Haarpracht liegt im Auge der Betrachter - weniger Gesundheit und Wesenseigenschaften.
Der Aussie ist ein Hütehund, spätreifend und mit Schutzeigenschaften. Er braucht eine geistige und körperliche Auslastung welche sich nicht nur im Ballwerfen äussern sollte.
Daneben ist das immer üppiger angezüchtete Fell zu pflegen.
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SeehaseSeehase Ja, das Fell. Leider verlieren die Arbeitshunde hier an Boden weil fast nur noch auf Show gezüchtet wird.
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2Antwort von
SeehaseSeehase
Wer keinen Aussie hat kann viel theoretisieren. Ich habe eine Hündin aus Kanada und bin über die Rasse bestens informiert :)) Mein Rat: Laßt es! Wenn deine Mutter es doch macht dann gehört sie genauso eingesperrt wie der Hund. Dann kann sie Marmeladengläser, Fahrräder, Betten und Kinder hüten. Wenn ihr das nicht reicht wird sie den Teppichboden aufkratzen, Gardinen herunterreißen und ihre Kinder beißen wenn sie nach Hause kommen. Ich wünsche ihr jetzt schon viel Spaß im Mutterheim denn da wird sie dann abgegeben und evtl. findet sich jemand der sich dieser völlig durch den Wilff gedreheten Mutter annimmt.
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SeehaseSeehase ohhh, es sollte Wolff heißen...
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SeehaseSeehase dieser verdammte Welpen Supermarkt hat mich völlig durcheinander gebracht! Wolf ist die richtige Schreibweise, sorry!!
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2Antwort von
TibettaxiTibettaxi
Es sind arbeitshunde. Also müssen siue auch gearbetet werden. Wenn du für einen normalen Hund 3 stunden für gassigehen täglich rechnest kommen bei arbeitshunden nochmal 1-2 stunden arbeit dazu. Arbeit heißt im optimalfall schafe hüten, ersatzweise agility oder anderen Hundesport. Und das jeden tag. Ansonsten sucht sich der Aussie beschäftigung: wohnung zerlegen, familie hüten,....
Es sind einfach,m wie alle arbeitshunde, keine Anfängertiere.
wie wär es zum Anfang erstmal mit bem älteren tier aus dem Tierschutz und nicht aus ber arbeitslinie
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SandySpooner Ein Aussie ist kein Border Collie, wenn du dieses Programm mit meinem Hund abziehen würdest, wäre er nach 3 Tage wahrscheinlich so unter Strom, dass sein Herz wahrscheinlich aufhören würde zu schlagen. Ein Hund brauch vor allem auch Ruhephasen, wenn er nur "arbeitet" kann er nie ein ausgeglichener Hund werden. Vor allem wenn Kinder im Haus sind. Das ist gerade Stress genug, wenn der dann noch ständig auf dem Hundeplatz und draußen aufgezogen wird, wie soll der den ruhig und ausgeglichen werden??
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TibettaxiTibettaxi Klar braucht ein Hund auch Ruhepausen, aber ein Arbeitshund oihne Beschäftigung sucht sich arbeit. Das nennen viele dann Problemhund.
Ein Arbeitshund (ich rede von Hunden auis ner Vernünftigen zucht, nicht so ein showquatsch) muss beschäftigt werden und zwar kopfmäßig. Da dran ändern auch das alter und die Anzahl von Familienmitgliedern nicht. Gerade Kinder werden sonst gern zu Hüteopfern.
Und da ist es ziemlich egal ob Border oder die Australische Version eines Hüters.Verwechsele arbeiten nicht mit stress
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2Antwort von
GermanGirl2011GermanGirl2011
Der Australian Shepherd ist ein Arbeitstier und sollte unbedingt körperlich und geistig gefördert werden - mit einer Stunde Spazieren gehen ist es da nicht getan. Hunde die nicht richtig oder wenig ausgelastet werden können zum Problemfall werden.
http://www.aussie.de/australian-shepherd/wesen-charakter-verhalten/
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Lexiie Super Link!
Dankeschön !!
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SandySpooner Hast du auch einen Aussie?
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SandySpooner Diese ständige "Der Aussie ist ein Arbeitstier und muss gearbeitet werden, mindestens Agility und oder 4-5 Stunden Beschäftigung am Tag....also ich habe jetzt meinen 2. Aussie-Rüden und kann vor allem eines sagen: Egal ob Hündin oder Rüde, das sind auf keinen Fall Anfängerhunde! Sie brauchen konsequente Führung. Gut, das braucht im Grunde jeder Hund, doch bei einem Aussie bekommt man die Quittung sofort für inkonsequente Erziehung, und das kann schnell unbequem werden. Er ist kein Hund der gern alleine ist. Dafür kann man ihn, bei richtiger Erziehung, auch einfach problemlos überall mit hin nehmen. Er saugt neue Kommandos und Tricks nahezu auf, und ist sofort bei der Sache sobald man ihn anspricht. Aber wie gesagt, das wichtigste ist - es ist absolut nichts für Hundeanfänger!
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SaskiaRainbowSaskiaRainbow
Ich kenne mich zwar nicht mit dieser Rasse aus, aber dafür mit Hunden allgemein. Wenn es wirklich so ist, dass sie sich einen Hund holen will, aber keine/kaum Zeit für ihn hat, sollte sie es lassen ! Hunde sind Zeitaufwendig ! Sie brauchen ihre Zuwendung und Pflege. Vorallem Jungtiere, deine Mutter muss auch daran denken, dass der Hund auch erzogen werden muss. Du solltest ihr sagen, dass sie es sich ganz genau überlegen soll, ob sie einem Hund ein glückliches und erfülltes Leben bieten kann.
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Lexiie Das sage ich ihr die ganze Zeit! Aber sie hört nicht auf mich. Ich dachte wenn hier jemand schreibt, der sich wirklich mit der Rasse auskennt.. dann könnte dieser jemand sie vlt. zur Vernunft bringen..
Danke für die Antwort!
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SaskiaRainbowSaskiaRainbow Zeig ihr die Antworten, such im Internet nach Informationen über die Rasse, über den Zeitaufwand. Überzeuge sie einfach. Oder am Besten nimmst du sie in ein Tierheim und zeigst ihr Tiere, die gekauft wurden, man aber keine Zeit für sie hatte und sie letztendlich dort gelandet sind. Das hilft meistens ganz gut.
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Lavazza1998Lavazza1998
Sag ihr, das was du hier geschriebn hast
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Lexiie Das ändert nichts. Sie hört nicht auf mich!!
Trotzdem Danke.
Hach, da bist du ja wieder.. Ich denke du hast Recht. Egal, was ich mir vornehme.. ich bin einfach zu weich. Meine Mum ist jetzt kurz davor mir zu verbieten mit Lucy Gassi zu gehen, weil ich mich so an sie hänge.. Das macht mcih wieder traurig und - hey - ich bin in letzter Zeit oft traurig wegen Lucy. Aber ich packe das. Ich muss positiv denken.. und.. ich kann dich endlich mal in etwas korrigieren [das ich sowas noch erlebe]. Ich mache das Alles nicht nur weil ich* Hunde* liebe, einfach weil ich Tiere liebe. Egal, wie sie aussehen oder was sie fressen.