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Austernfrühstück

Frage von mimi99sa mimi99sa

könnt ihr mir nur sagen, was man so auf dem bild erkennt, ich weiß nciht was ich dazu schreiben soll, nur stickpunkte, die fasse ich dann in sätze zusammen

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Antworten (3)

  • 6
    Antwort von osmond osmond

    Hi, ich erspare mir aus Unkenntnis eigene Kommentare und verweise auf den Link. Gruß Osmond http://www.ernaehrungsdenkwerkstatt.de/fileadmin/userupload/EDWText/Abbildungen/... Zitat: Eine Kulturgeschichte von der Königstafel zum Hamburger, Seite 13 Als genau beobachtender Chronist der Rokokogesellschaft hat der französische Maler de Troy den lebensfrohen Sinnengenuss eines typisch aristokratischen Männerkollegiums festgehalten. Der Adel lebt in Saus und Braus: Die untergehende absolutistische Gesellschaft in ihren Zentren, in Paris, Wien, Dresden, Berlin oder München, aber auch in den nachahmenden, alliierten Höfen in den Provinzen, ist in ihrem Lebenswandel fern von Vernunft und Volk. Die bürgerlichen Ideen der Aufklärung kommen überall zum Tragen und grenzen sich auch in ihrer Lebensauffassung radikal vom höfischen Zeremoniell ab. Der Adel gestaltet das Leben als Theater- in Schlössern, Residenzen und Parkanlagen findet man die Bühne zur Inszenierung elitärer, feiner Lebensart. Exaltierte Manieren, Höflichkeitsfloskeln, Intrigen, pompöse Kleidung, Spiel und Kurzweil sind der Inhalt des Alltags. Alles ist demonstrative Zurschaustellung des überholten Gottesgnadentums. Auch unser Austernessen ist keine richtige Mahlzeit im engeren Sinn. Man pflegt die Konversation im Herrenzirkel. Die Austern zwischendurch sind Demonstration des Luxus par excellence, der eisgekühlte Champagner fließt in Strömen, die Schalen der Meerestiere werden achtlos auf den Boden geworfen. Auch dies ist eine Geste gegenüber der Dienerschaft, um oben und unten zu symbolisieren. Vielleicht bewirkt die Selbstdarstellung des Adels angesichts seines kommenden Machtverlustes beim Betrachter eher Mitleid als Neid. Doch darf das Essen von Austern in dieser Zeit nicht überbewertet werden, sie waren keineswegs ausschließlich Leckerbissen der höheren Schichten. Nur ihre Menge, die silbernen Gedecke und der Champagner weisen hier den Reichtum aus. Austern gab es seit dem 11. Jahrhundert in Paris auf den Fischmärkten zu kaufen, in den Küstenregionen waren sie im 16. Jahrhundert eine ganz normale Speise des Volkes, ja, es gab sogar Zeiten, in denen sie als typisches Arme-Leute-Essen galten. Erst im 18. Jahrhundert wurden sie im Landesinneren zur Delikatesse, nicht zuletzt deshalb, weil ihr gekühlter Transport von der Küste ins Inland ein teures Unterfangen war.

  • 5
    Antwort von osmond osmond

    Hi, ich sehe ein kleines umrandetes weißes Fragezeichen in blauem Grund in weißerAußenmatrix. Darunter ein grüner Balken. Gruß Osmond

    Kommentar von mimi99sa mimi99samimi99sa

    ich kann es leider nicht sehen, kannst du es mir noch genauer erklären?

    Kommentar von osmond osmondosmond

    Hi, jetzt sehe ich ein Bild. lgO

  • 1
    Antwort von mimi99sa mimi99sa

    wenn man das bidl nicht sehen kann dann hier http://www.kunstkopie.de/kunst/jeanfrancoisdetroy/7820002v1.jpg

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