Alleskoenner am 16.03.2008 um 1:37 Uhr
Wieso haben Porsche nach durchschnittlich 70.000km einen 'neuen' nötig? Das Gerede vom Austauschmotor ist so 'selbstverständlich' dass man den Eindruck gewinnt, dass es egal ist, ob er getreten oder zivilisiert gefahren wird. Falls letzteres der Fall sein sollte: Ist das nicht ein Armutseugnis für den Vorzeige Sportwagenhersteller schlechthin? ..mal abgesehen vom 'Service', der bei Porsche anscheinend tadellos buchstabiert wird und die technischen Probleme beinahe vergessen lässt.

Offensichtlich scheint Porsche doch mit der Lebensdauer ihrer Motoren den Kunden-Erwartungen zu entsprechen. Warum sonst macht der Hersteller solche Verkaufrekorde und Gewinne (trotz der hohen Preise) und die Fahrzeuge haben solche Wiederverkaufs-Preise? Wenn man ein Fahrzeug mit hoher Leistung fährt, wird sie auch oftmals ausgenutzt, aber ich kenne auch Porsche-Motoren, die (teils nach Überholung) bereits jetzt über 500 000 km gehalten haben. Meist wird auch der Ausfall von Neben-Aggregaten dem "Motor" angelastet.

Vermutlich handelt es sich bei der Antwort um die ideale Symbiose aus Höchstleistung und Materialersparnis?
(Je leichter der Motor, desto eher der mögliche Schaden.)
Alleskoenner am 16. März 2008 01:47 auf genau das liefe es, unter dem wirtschaftlichen aspekt betrachtet, hinaus. womit die frage auch beantwortet wäre. dennoch habe ich das gefühl, dass ich einen mittelklassewagen nicht derart 'treten' könnte um ihn nach 70.000km aufgeben zu müssen.
sender am 16. März 2008 01:52 Eine Explosion treibt einen Kolben an.
'Treten' bedeutet: Die Explosion wird häufiger je zeiteinheit durchgeführt, was zu höheren Belastungen führt. Aber machen wir uns nichts vor. Mehr als glühend heiß kann der Motor doch nicht werden. Und schon wird er zum Verschleißteil... Oder?
Ich kenne Porsche Fahrer, deren Motoren haben z.T. bis 2ooooo km, immer eine Frage der Fahrweise und Wartung. Gilt auch fuer Alfa Romeo und Ferrari.

Bei meinem wurde der Motor bei ca. 100.000 km überholt und lief danach noch 200.000 km, ehe ich ihn verkaufte.